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© corbis

Die Lizenz zum Führen

Leadership lernen

Zur Führungskraft wird man entweder geboren oder eben nicht. Diese Vorstellung ist in der Unternehmenswelt immer noch weit verbreitet. Dabei hat die Führungsforschung längst nachgewiesen: Naturtalente sind extrem selten. Vielmehr ist Führung ein Handwerk, das jeder erlernen kann – sofern er zwei Voraussetzungen mitbringt: Er mag Menschen und er hat den Willen, andere zu führen.

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'Das bildet sich entweder natürlich oder gar nicht.' Das hat Frank Asbeck einmal dem Publizisten Dieter Stolte gesagt, als der ihn fragte, was ihm zum Stichwort Menschenführung einfällt. Mit dieser lakonischen Antwort hat der für seine offenen Worte bekannte Vorstandschef der Bonner Solarworld AG das umschrieben, was wohl nicht wenige Manager, zumindest insgeheim, denken: Die Fähigkeit zu führen wird einem in die Wiege gelegt. Entweder man hat sie, oder man hat sie nicht. Entweder man kann führen, oder man kann es nicht.

'Die Vorstellung von der geborenen Führungskraft ist nach wie vor weit verbreitet', bestätigt Heike Bruch, eine der führenden Führungsexpertinnen im deutschsprachigen Raum. Dabei hat die Wissenschaft längst das Gegenteil bewiesen: 'Gute Führungskräfte fallen nicht vom Himmel', formuliert die Wirtschaftsprofessorin von der Universität St. Gallen die Quintessenz aus zahlreichen Untersuchungen und unzähligen Stunden Feldforschung. 'Führung kann man nicht nur lernen', unterstreicht sie, 'Führung sollte man lernen.'

Was am Ende des Lernprozesses herauskommt, hängt auch von zwei Voraussetzungen ab – und die sind bis zu einem gewissen Grad dann doch naturgegeben. Die erste ist in der Führungsliteratur reichlich beschrieben, Experten sprechen manchmal einfach nur von den vier M, die folgende Formulierung abkürzen: „Man muss Menschen mögen.“ Über die zweite Voraussetzung steht indes nur wenig geschrieben, was aber nicht bedeutet, dass sie weniger wichtig ist.

'Entscheidend ist der Wille zu führen', benennt sie Ludger Ramme. Hintergrund: 'Wer andere führt, handelt immer im Spannungsfeld widersprüchlicher Interessen', erklärt der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Führungskräfteverbandes ULA.

Extras:

  • Von den Theorien bis zur Selbstreflexion: Fünf Lektionen, die Führungskräfte lernen müssen
  • Infokasten: Die beiden wichtigsten Konzepte der New Leadership School
  • Literaturtipps: Kurzrezensionen von zwei Büchern und Hinweis auf zwei Fachartikel zum Thema Führung
  • Leserumfrage: Ergebnisse der Umfrage zum Thema 'Führen lernen' aus managerSeminare 173

(Andree Martens)
Quelle: managerSeminare 176, November 2012, Seite 52 - 59 , 29070 Zeichen
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