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Auf dem Weiterbildungsmarkt gibt es eine neue Symbiose: die Verbindung von Coaching-Elementen und Trainings. Die Einbindung von Fallarbeiten und Sequenzen des Einzelcoachings in Seminare soll für tiefe Erlebnisse sorgen und die Nachhaltigkeit von Lernprozessen steigern. Die Integration der Einzelberatungen in den Gruppenprozess erfordert allerdings Geschick und Erfahrung.
„Fallarbeit und Einzel-Coaching in der Gruppe werden zunehmend zu einem wesentlichen Bestandteil erfolgreicher Seminare.“ Diese Aussage von Trainern und Coaches hört man zurzeit immer öfter. In der Tat vermögen Coaching-Sequenzen ein Seminar zu bereichern: Sie verbessern Tiefe und Nachhaltigkeit von Lernprozessen überall da, wo es thematisch um emotionale und soziale Kompetenzen oder um Selbstführung geht.
Heute ist professionelles Einzel-Coaching bei diesen Themen bereits eine beliebte Alternative zum Seminar. Da Menschen aber häufig beides brauchen - zum einen das Kennenlernen und Trainieren neuer Kompetenzen, zum anderen die individuelle Unterstützung bei Beantwortung der Frage, was wann wo und wie für sie persönlich anwendbar ist - liegt es nahe, Trainings mit Coaching-Elementen zu verbinden.
Das kann als Kombination von separaten Trainings mit separaten Einzel-Coachings geschehen. Doch auch Coachings in ein Training hinein zu nehmen hat viele Vorteile: Erstens werden Praxisbezug, Erkenntnisse und der Erkennensprozess des Coachees gleich für andere zur Verfügung gestellt. Zweitens lässt sich mit den Prinzipien, die dabei deutlich werden, ohne große „Überzeugungsarbeit“ hervorragend weiterarbeiten. Und drittens ist immer wieder zu erleben, dass ein Einzel-Coaching vor der Gruppe durch die soziale Resonanz nachhaltiger wirkt als die gleiche Beratung unter vier Augen.
Die Umsetzung ist jedoch nicht ganz einfach. Insbesondere in Trainings, in denen es um persönliche Wirkung und individuelles Verhalten geht, bleiben Teilnehmer gegenüber solcher Einzelarbeit oft vorsichtig und zurückhaltend.
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