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Coaching liegt im Trend. Folglich überlegen zunehmend mehr Trainer, ihr Angebotsspektrum um die lukrative Beratungsform zu erweitern. Doch viele kennen die Anforderungen an einen Coach gar nicht. Welches sind die Voraussetzungen für einen guten externen Berater? Und was sollte ein Ausbildungsprogramm leisten? managerSeminare zeigt, worauf es ankommt.
Wer sich als Trainer zum Coach weiterbilden will, steht vor einem Problem, denn er muss aus einem nahezu unüberschaubaren Ausbildungsangebot das Richtige für sich herausfiltern. Unter den Programmen finden sich Drei-Tages-Seminare ebenso wie mehrjährige, berufsbegleitende Lehrgänge. Manche Kurse sind vorwiegend therapeutisch ausgerichtet, andere betonen den systemischen Ansatz oder setzen auf konkrete Methoden wie NLP.
Beim Coaching wird die Führungskraft, die der Coach auf Zeit begleitet, stets vor dem Hintergrund der Organisation betrachtet, in der sie arbeitet. Nicht zuletzt aus diesem Grund muss ein Coach viel von Organisationspsychologie und -soziologie verstehen und zudem betriebswirtschaftliche Zusammenhänge und den Managementalltag kennen – am besten aus eigener Erfahrung. So kann er besser nachvollziehen, wie seinem Klienten zu Mute ist. Diese Qualifikationen müssen bereits vor dem Start einer Ausbildung gegeben sein.
Was die Trainingssinstitute vermitteln, sind v.a. Methoden – etwa Analysetools wie die Transaktionsanalyse oder systemische Ansätze, mit deren Hilfe der Coach das Problem seines Klienten entschlüsseln kann. Zum Erfassen der Situation auf Unternehmensebene stehen ihm mehrere Möglichkeiten zur Verfügung: die Befragung des Klienten, Rollenspiele oder das Beobachten des Klienten in seinem Umfeld.
Welche Interventionsmöglichkeiten vermittelt werden, variiert von Ausbildung zu Ausbildung. Über welche Methoden ein Coach im Einzelnen verfügt, ist allerdings zweitrangig. Wichtiger ist generell eine Methodenvielfalt im Handlungsrepertoire und die Fähigkeit, die Techniken angemessen einzusetzen. Aus diesem Grund ist ein Faktor in der Ausbildung von besonderer Bedeutung: der Praxisbezug.
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