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Längst setzen Unternehmen Mitarbeiterbefragungen nicht mehr nur zur Stimmungsabfrage ein. Die Firmen haben erkannt: Mitarbeiterbefragungen sind wertvolle Wegbereiter für Veränderungen. Vorausgesetzt, das Instrument wird richtig eingesetzt. manage_HR zeigt, worauf bei der Planung zu achten ist und was der Befragung folgen sollte.
'Feedback is Breakfast for Champions.' Der Ausspruch stammt von Thomas
Sattelberger, ehemaliger Personalvorstand der Continental AG und
jetziger Personalvorstand der Telekom AG. Der renommierte Personaler
wählte den Satz zum Motto, als er regelmäßige Mitarbeiterbefragungen
bei Continental einführte – das Signal: Mitarbeiter-Feedback ist die
Basis, um erfolgreich zu sein.
'Unternehmen brauchen
Feedback-Prozesse. Denn schließlich sind die Mitarbeiter diejenigen,
die an der Basis sitzen und wissen, was bei der täglichen Arbeit
funktioniert und was nicht', erläutert Prof. Dr. Walter Bungard,
Inhaber des Lehrstuhls für Wirtschafts- und Organisationspsychologie an
der Universität Mannheim, den Gedanken von Sattelberger. Das Instrument
der Mitarbeiterbefragung sei daher gut geeignet, um Prozesse zu
optimieren. Zugleich könne mit ihr untersucht werden, wie hoch die
Bereitschaft der Mitarbeiter ist, Veränderungen mitzutragen.
Das
Commitment und das Engagement der Mitarbeiter zu erfassen, liegt laut
einer aktuellen Studie zum Thema 'Mitarbeiterbefragungen' der
Unternehmensberatungen Kienbaum und Hewitt Associates im Trend. Für die
Untersuchung wurden Leiter der Personalabteilungen und Fachexperten von
207 großen und mittelständischen Unternehmen befragt. Fast alle von
ihnen verfolgen mit einer Mitarbeiterbefragung zwar u.a. das Ziel, das
Stimmungs- und Meinungsbild im Hause zu checken.
Ausschließlich
als Stimmungsbarometer – so wie es noch vor ein paar Jahren der Fall
war – nutzen jedoch nur noch wenige Firmen die Mitarbeiterbefragung.
Der Studie zufolge werden Vollerhebungen unter den Mitarbeitern
zunehmend als strategisches Instrument betrachtet.
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