Ermöglichungscoaching als Buch

Ermöglichungscoaching ist die Transformation der Ermöglichungsdidaktik ins Coaching. Ermöglichungsdidaktik wiederum ist eine relativ neue Prägung innerhalb der Pädagogik. Ihr zentrales Anliegen...
zum BuchSchnellnavigation
Die Grundprinzipien ermöglichungsdidaktischer Arbeitsweisen unterliegen im Coaching Begrenzungen. So kennt jeder Coach aus seiner Praxis Sitzungen, die eher Beratungscharakter haben. Wie Sie dennoch Ermöglichungscoaching erfolgreich in Ihrer Arbeit einsetzen und anwenden können, erfahren Sie hier. Mit acht Beispiel aus der Coaching-Praxis.
Ermöglichungscoaching stellt den Weg dar, einen Klienten darin zu begleiten, etwas zu können und zu vermögen. Dies ist nicht voraussetzungslos. Es braucht einen aktiven Schritt des Klienten.
Ermöglichungsdidaktik wiederum ist eine relativ neue Prägung innerhalb der Pädagogik. Ihr zentrales Anliegen ist es, Gelegenheiten für Lernprozesse in Selbstorganisation zu schaffen - der 'Lehrer' wird zum Ermöglicher, zum Gestalter adäquater Rahmenbedingungen. Und 'Lernen' wird als ein aktiver Aneignungsprozess verstanden, nicht als Aufnahme belehrender Wissensvermittlung. Der Lernprozess soll selbstgesteuert und nicht fremdbestimmt ablaufen.
Ermöglichungscoaching im Business-Kontext versteht sich unter dem Credo der Hilfe zur Selbsthilfe als Lernumgebung, in der sich ein Klient in Bezug auf das eigene Arbeitssystem weiterentwickeln kann.
Grundprinzipien ermöglichungsdidaktischer Arbeitsweisen scheinen in den meisten gängigen Coaching-Definitionen durch. In der praktischen Arbeit unterliegen diese Regeln aber Begrenzungen, die die Arbeit des Coachs beeinflussen. So kennt jeder Coach aus seiner Praxis Sitzungen, die eher Beratungscharakter haben. Der Coach als Klienten-Dompteur? Oder doch eher als Arrangeur einer Entwicklungsumgebung für den Klienten? Rahmenbedingungen, die
Ermöglichungscoaching durchgängiger anwendbar machen, sollen in diesem Buch aufgezeigt werden.
Das Buch ist also ein Versuch, Theorie und Praxis zusammenzubringen: