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	<title>MS-NEWSBLOG von managerSeminare.de</title>
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		<title>Petersberger Trainertage 2013: Mit Hirn, Herz und Haltung</title>
		<link>http://www.managerseminare.de/blog/petersberger-trainertage-2013-mit-hirn-herz-und-haltung/2013/05</link>
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		<pubDate>Wed, 08 May 2013 20:23:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicole Bußmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lernen & Lehren]]></category>
		<category><![CDATA[_erlebt]]></category>
		<category><![CDATA[_gefilmt]]></category>

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		<description><![CDATA[„Hirn, Herz, Haltung“ – dieser Dreiklang gab die Denkrichtung der 9. Petersberger Trainertage vor. Im Kern ging es um die Frage, wie die drei Faktoren zusammenwirken m&#252;ssen, damit Lernen gelingt, Motivation entsteht und Kreativit&#228;t entfesselt wird. Die emotionalsten Highlights fasst unser TV-Film zusammen. Ein Erinnerungsst&#252;ck an das Gipfeltreffen der Weiterbildner Mitte April 2013. initMSFlowPlayer_forBlog("1382"); Wieder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Hirn, Herz, Haltung“ – dieser Dreiklang gab die Denkrichtung der <a href="http://www.managerseminare.de/Petersberger_Trainertage">9. Petersberger Trainertage</a> vor. Im Kern ging es um die Frage, wie die drei Faktoren zusammenwirken m&#252;ssen, damit Lernen gelingt, Motivation entsteht und Kreativit&#228;t entfesselt wird. Die emotionalsten Highlights fasst unser TV-Film zusammen. Ein Erinnerungsst&#252;ck an das Gipfeltreffen der Weiterbildner Mitte April 2013.<br />
<br />
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<br />
<span id="more-5644"></span><br />
Wieder einmal zeugte das Motto der Petersberger Trainertage von der Redakteurs-Liebe zur Alliteration, dieses Mal hatte das H inspiriert. Hirn-Herz–Haltung: Personalentwicklung mit Sinn – lautet das Kongressmotto.<br />
<br />
Abgewandelt wurde damit ein altes p&#228;dagogisches Prinzip. Pestalozzi sprach von Kopf, Herz und Hand. Der Nutzen in der Begrifflichkeit Hand sollte allerdings f&#252;r Weiterbildner eh keine Frage darstellen, weswegen der Dreiklang durch die Haltung ersetzt oder besser erg&#228;nzt wurde, um klar zu machen:  Weiterbildung kann und muss man weiter denken. Die Veranstaltung dieses Jahr spannte einen Bogen rund ums Thema Denken und Lernen, zwischen den Voraussetzungen und Herausforderungen des Weiterbildungsberufs: Leidenschaft, Werte und Wertsch&#228;tzung bilden das Fundament, auf dem Personalentwicklung gedeiht und Fr&#252;chte tr&#228;gt. Hirn, Herz und Haltung sind somit R&#252;stzeug, zugleich aber auch Inhaltsquelle f&#252;r Weiterbildung, die Menschen und Unternehmen in Zeiten stetigen Wandelns stark und erfolgreich macht.<br />
<br />
Das Programm lieferte Inspiration f&#252;r die Zukunft sowie Inputs zu dem State of the art rund um dieses Themenfeld. Eine Symbiose, die nicht nur funktionierte, sondern vielfach regelrecht Begeisterung ausl&#246;ste, wie die Feedbacks zeigen. F&#252;r alle, die sich den neuen Termin schon vormerken wollen: Vom 4. bis 5. April 2014 wird der Gipfel des Petersbergs wieder von den Weiterbildnern eingenommen. Berichte und Fotos gibts in der n&#228;chsten <a href="http://www.managerseminare.de/Trainingaktuell">Training aktuell</a> und in der n&#228;chsten <a href="http://www.managerseminare.de/managerSeminare">managerSeminare</a>. Fotos und Folien dann bald auch <a href="http://www.managerseminare.de/Petersberger_Trainertage">hier</a>.<br />
<img src="http://vg02.met.vgwort.de/na/ec3884f4d7c04ac8accc15ba54c11723" width="1" height="1" alt=""></p>
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		<title>Tony Buzan &#252;ber den LAA: Signal f&#252;r die Brillanz des menschlichen Gehirns</title>
		<link>http://www.managerseminare.de/blog/tony-buzan-ueber-den-laa-signal-fuer-die-brillanz-des-menschlichen-gehirns/2013/04</link>
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		<pubDate>Tue, 30 Apr 2013 16:38:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicole Bußmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lernen & Lehren]]></category>
		<category><![CDATA[_bewertet]]></category>
		<category><![CDATA[_gefilmt]]></category>

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		<description><![CDATA[Seine Erfindung ist weltber&#252;hmt, sein Name ein Begriff: Die Rede ist von Tony Buzan. Der britische Mentaltrainer entwickelte vor rund vierzig Jahren die Mind-Mapping-Methode, die heute millionenfach genutzt wird. F&#252;r sein Wirken erhielt der Bestseller-Autor auf den Petersberger Trainertagen den Life Achievement Award (LAA) der Weiterbildungsbranche. Impressionen eines unbestrittenen Highlights via Fotos und Film. initMSFlowPlayer_forBlog("1379"); [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seine Erfindung ist weltber&#252;hmt, sein Name ein Begriff: Die Rede ist von Tony Buzan. Der britische Mentaltrainer entwickelte vor rund vierzig Jahren die Mind-Mapping-Methode, die heute millionenfach genutzt wird. F&#252;r sein Wirken erhielt der Bestseller-Autor auf den <a href="http://www.managerseminare.de/Petersberger_Trainertage">Petersberger Trainertagen</a> den Life Achievement Award (LAA) der Weiterbildungsbranche. Impressionen eines unbestrittenen Highlights via Fotos und Film.<br />
<span id="more-5614"></span><br />
<br />
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<br />
Zum bereits siebten Mal wurde der <a href="http://www.life-achievement-award.de/">LAA der Weiterbildungsbranche</a> von einem Gremium f&#252;hrender Branchenvertreter vergeben. Neben meiner Person z&#228;hlen dazu Renate Richter vom Dachverband der Weiterbildungsorganisationen, Gerd Kulhavy von Speakers Excellence, André J&#252;nger vom Gabal-Verlag und Lothar Seiwert von der German Speakers Association. Neben dem Gremium verfolgten rund 500 Besucher die Ehrung von Tony Buzan am 19. April 2013 auf dem Petersberg in K&#246;nigswinter.<br />
<br />
<a href="http://www.managerseminare.de/blog/wp-content/uploads/2013/04/Gremium.gif"><img src="http://www.managerseminare.de/blog/wp-content/uploads/2013/04/Gremium.gif" alt="" title="Gremium" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-5622" /></a>„Tony Buzan hat einen Weg gefunden, Assoziationsfeuerwerke zu Papier zu bringen. Mit der Mind Map k&#246;nnen wir unseren Gedankenfragmenten einen Sinn in einem gro&#223;en Ganzen zuordnen“, pries Lothar Seiwert in der Laudatio die Lebensleistung des 70j&#228;hrigen. Tony Buzan beweist zudem, dass aus einer Schw&#228;che Gro&#223;es erwachsen kann. Er war einst ein eher schlechter Sch&#252;ler und Student. Er besch&#228;ftigte sich daher mit dem Gehirn und suchte nach Wegen, wie es besser aufnehmen und memorieren kann. Die Folge: die Mind Map, die von Buzan liebevoll als &#8220;Flower of Intelligence&#8221; bezeichnet wird. &#220;ber 100 B&#252;cher hat der 1942 in London geborene Psychologe zu Themen wie Kreativit&#228;t, Mnemotechnik, Schnelllesen und Lernen inzwischen geschrieben bzw. war an ihrer Erstellung prominent beteiligt. In &#252;ber 70 L&#228;ndern sind sie erschienen. Er ist damit einer der f&#252;hrenden Autoren von Mental-Literatur weltweit. Doch Buzan brennt nicht nur f&#252;r sein Tool, sondern ist zudem leidenschaftlich gern Trainer. Ein echtes Vorbild also f&#252;r Trainer.<br />
<br />
<a href="http://www.managerseminare.de/blog/wp-content/uploads/2013/04/Buzan.gif"><img src="http://www.managerseminare.de/blog/wp-content/uploads/2013/04/Buzan.gif" alt="" title="Buzan" width="140" height="162" class="alignleft size-full wp-image-5624" /></a>„Der Life Achievement Award bedeutet mir sehr viel. Die Auszeichnung hat mich ger&#252;hrt und best&#228;rkt, denn sie ist mehr als ein Award: Sie setzt ein Signal f&#252;r die Brillanz des menschlichen Gehirns &#8211; also f&#252;r etwas, wof&#252;r ich seit &#252;ber 40 Jahren arbeite&#8221;, bedankte sich Buzan bei der Preisverleihung. In seiner Kongresskeynote am n&#228;chsten Veranstaltungsmorgen &#8211; „How to unleash the Power of your Mind“ &#8211; beschrieb der Mentaltrainer, wie er die Mind Map erfand und zu einer Methode entwickelte (vgl. auch Interview hier).<br />
<br />
Der Life Achievement Award (LAA) wird j&#228;hrlich auf den Petersberger Trainertagen verliehen. Vor Buzan wurden damit Nikolaus B. Enkelmann, Prof. Dr. Lothar Seiwert, Prof. Dr. Friedemann Schulz von Thun, Prof. h.c. Wolfgang Mewes, Dr. Gunther Schmidt und Prof. Dr. Geert Hofstede geehrt.<br />
<br />
Fotos: Lucas Heinz<br />
<img src="http://vg02.met.vgwort.de/na/784031a348274a8d83cc71b59b6d09a2" width="1" height="1" alt=""></p>
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		<title>Projektmanagement? Nein, danke!</title>
		<link>http://www.managerseminare.de/blog/projektmanagement-nein-danke/2013/04</link>
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		<pubDate>Thu, 25 Apr 2013 09:29:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicole Bußmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Management & Führung]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Gastbeitrag von Sonja Radatz Ein Leben ohne Projekte k&#246;nnen wir uns wahrscheinlich gar nicht mehr vorstellen. Sie dominieren die t&#228;gliche Arbeit, zementieren uns in unz&#228;hligen Meetings ein und sorgen daf&#252;r, dass wir nur noch unzul&#228;nglich zu unserer „richtigen&#8221; Arbeit kommen. Dabei kann man auf Projekte leicht verzichten, meint Sonja Radatz. Zugegeben: Es kann durchaus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Ein Gastbeitrag von Sonja Radatz</em><br />
<br />
Ein Leben ohne Projekte k&#246;nnen wir uns wahrscheinlich gar nicht mehr vorstellen. Sie dominieren die t&#228;gliche Arbeit, zementieren uns in unz&#228;hligen Meetings ein und sorgen daf&#252;r, dass wir nur noch unzul&#228;nglich zu unserer „richtigen&#8221; Arbeit kommen. Dabei kann man auf Projekte leicht verzichten, meint Sonja Radatz.<br />
<span id="more-5603"></span><br />
<br />
Zugegeben: Es kann durchaus attraktiv sein, in ein Projekt berufen zu werden, weil man sich dann endlich mal als Teil der „gro&#223;en weiten Welt“ f&#252;hlen darf; aber reicht das aus, um f&#252;r Projekte zu pl&#228;dieren? Leider nicht.<br />
<br />
<strong>Projekte betrachte ich als einen mehr als zweifelhaften Versuch</strong> der Leitung, aus vielleicht mangelndem Vertrauen in die eigene Mannschaft alle operativen Themen bei sich zu behalten: Anstatt n&#228;mlich klare Ergebnisrahmen f&#252;r jeden der Leitung unterstellten Bereich zu formulieren und sich dann darauf zu verlassen, dass dort die richtigen Themen erarbeitet und Entscheidungen getroffen werden, die als Mittel zum Zweck der Ergebniserzielung notwendig sind, wird ein Projekt definiert, in das verschiedene „Meinungsbildner“ (?) integriert werden, welche dann neben (!) ihrer „echten“ Arbeit an allerhand Themen arbeiten, die sie in zahlreichen Vorschl&#228;gen der Leitung pr&#228;sentieren. Und das alles immer sch&#246;n neben dem eigentlich daf&#252;r verantwortlichen Bereich her, der ab dem Zeitpunkt amputiert ist in seiner Entscheidungsfreiheit.<br />
<br />
Die Folge: Eine Mischung aus extrem hohen Personalkosten, die in Projekten praktisch abgebrannt werden (weil sie eben nicht Arbeit ersetzen, sondern zus&#228;tzliche Arbeit erfordern) und <strong>Frustration, die aus der gewohnten Melange „Seien Sie mal kreativ“ und „Nein, so habe ich mir das nicht vorgestellt“ entsteht</strong>, wenn die Arbeitsgruppen- und Projektmitglieder ihre Ergebnisse pr&#228;sentieren.<br />
<br />
In aller Klarheit sei gesagt: Ergebnisorientiert ist das nicht. Ergebnisorientiert w&#228;re es, auf all diese Arbeitsgruppen, Rollouts, Projekte usw. ein f&#252;r allemal zu verzichten und all diese Themen den tats&#228;chlich Verantwortlichen in deren Alltagsgesch&#228;ft &#252;berlassen, die sicher kosteng&#252;nstig damit umgehen w&#252;rden, sonst erzielen sie ihre Ergebnisse nicht (wobei Humankosten selbstverst&#228;ndlich auch Kosten darstellen).<br />
<br />
Was hei&#223;t das in der Praxis? Dass es keine Arbeitsgruppe braucht, um festzustellen, wie an neue Kunden herangegangen werden kann, wenn der Vertrieb einen klaren Ergebnisrahmen erzielen muss und dies „on the job “ selbstverst&#228;ndlich erarbeiten kann (eigentlich erarbeiten muss; n&#228;mlich sinnvoll eingebettet in bisherige Erfahrungen und zuk&#252;nftige Foki). Dass es kein gro&#223;es „Kassenprojekt“ zur Optimierung des Kassiervorgangs in Handelsunternehmen braucht. Denn die Kassenverantwortlichen k&#246;nnen gut f&#252;r sich erarbeiten, wie sie mit den Vorgaben vom Vertrieb umgehen und daraus innovative L&#246;sungen schaffen. Dass es keine Arbeitsgruppe braucht, um Personalprozesse zu erarbeiten, denn es gibt klare Ergebnisvorgaben. Die Human Resources Manager werden es schon schaffen, innerhalb dieser Ergebnisvorgaben knappe Prozesse zu entwickeln, die das Business sicher nicht schlechter bedienen als vorher.<br />
<br />
Fazit: <strong>H&#246;ren Sie auf mit der Aufgabenverteilung. H&#246;ren Sie auf mit der Projektverteilung.</strong> Haben Sie aktives Vertrauen in Ihre Mitarbeiter. Oder – wenn sie es nicht haben – suchen Sie sich andere Mitarbeiter. Geben Sie Ihren Direct Reports klare Ergebnisrahmen. Holen Sie sich monatlich deren Ergebnisse. Ziehen Sie sofort Konsequenzen, wenn Sie diese nicht erhalten. Arbeiten Sie mit Ihren Mitarbeitern immer weiter an potenziellen Optimierungen, neuen Ideen, Potenzialen… Aber lassen Sie sie ansonsten in Ruhe.<br />
<br />
<a href="http://www.managerseminare.de/blog/wp-content/uploads/2013/04/Radatz4blog.jpg"><img src="http://www.managerseminare.de/blog/wp-content/uploads/2013/04/Radatz4blog.jpg" alt="" title="Radatz4blog" width="280" height="224" class="alignleft size-full wp-image-5607" /></a><br />
<strong>Dr. Sonja Radatz</strong> ist Herausgeberin der Management-Zeitschrift LO Lernende Organisation. Zudem leitet sie das <a href="http://www.irbw.net/sonja-radatz.html">Institut f&#252;r Relationale Beratung und Weiterbildung</a> in Wien.<br />
<img src="http://vg02.met.vgwort.de/na/fcedaeb61b2c46d689cf65e34c0304d9" width="1" height="1" alt=""></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Martin Limbeck zur Box-Charity: „Weil ich ein Grenzg&#228;nger bin&#8230;“</title>
		<link>http://www.managerseminare.de/blog/martin-limbeck-zur-box-charity-weil-ich-ein-grenzgaenger-bin/2013/04</link>
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		<pubDate>Tue, 16 Apr 2013 10:40:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicole Bußmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Karriere & Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen & Lehren]]></category>

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		<description><![CDATA[Charity ist in. Katja Sterzenbach hat in Myanmar f&#252;r den Weltfrieden meditiert und &#252;ber 20.000 Euro f&#252;r ein Kinderhospiz gesammelt. Stefan Fr&#228;drich hat 10 Prozent seiner Einnahmen zum 1. Leadership Kongress an die Stiftung Fly &#038; Help gespendet. Und jetzt treten einige prominente Redner in den Boxring, um ein Berliner Kinderhospiz zu unterst&#252;tzen. Einer davon [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Charity ist in. Katja Sterzenbach hat in Myanmar f&#252;r den Weltfrieden meditiert und &#252;ber 20.000 Euro f&#252;r ein Kinderhospiz gesammelt. Stefan Fr&#228;drich hat 10 Prozent seiner Einnahmen zum 1. Leadership Kongress an die Stiftung Fly &#038; Help gespendet. Und jetzt treten einige prominente Redner in den Boxring, um ein Berliner Kinderhospiz zu unterst&#252;tzen. Einer davon ist der Verkaufstrainer <a href="http://www.martinlimbeck.de/">Martin Limbeck</a>. Was ihn antreibt und was man vom Boxen lernen kann.<br />
<span id="more-5570"></span><br />
<br />
<a href="http://www.managerseminare.de/blog/wp-content/uploads/2013/04/Martin-Limbeck_Boxen.jpg"><img src="http://www.managerseminare.de/blog/wp-content/uploads/2013/04/Martin-Limbeck_Boxen.jpg" alt="" title="Martin Limbeck_Boxen" width="280" height="347" class="alignleft size-full wp-image-5575" /></a><em>Seit Wochen lesen wir auf Facebook von Ihren Boxtrainings. Auch Fotos von Ihnen mit blauen Flecken waren zu sehen. Warum treten Sie am 20. April in den Ring? </em><br />
<br />
Martin Limbeck: Im Januar rief mich mein Freund und Kollege G&#252;nter Mainka an und fragte, was ich am 20. April mache. Meine Reaktion: „Wo und wie lange soll ich sprechen?“ „Nicht sprechen, sondern boxen“ war seine Antwort. „Drei mal zwei Minuten. Bei der Lions Charity Box Gala f&#252;r einen guten Zweck. Unternehmer, Manager und Redner boxen gegeneinander, und Punktrichter sind keine geringeren als die Profiboxer Arthur Abraham und Varol Vekioglu.“ <strong>Zugegeben: Mir fiel fast der H&#246;rer aus der Hand. Kann ich das? Traue ich mir das zu?</strong> Mein Trainer Oliver Wolf vom Executive Sports Club Frankfurt best&#228;tigte: Ich kann. Ich sagte also zu.<br />
<br />
<em>Und was Ihre die Motivation dahinter? </em><br />
<br />
In erster Linie der gute Zweck, denn die Einnahmen gehen zu 100 Prozent an das station&#228;re Kinderhospiz „Berliner Herz“ des Humanistischen Verbandes Berlin-Brandenburg und an „Frieda“, die Station f&#252;r chronisch kranke Kinder im Vivantes Klinikum Friedrichshain. Und nat&#252;rlich freue ich mich, wieder etwas Neues zu lernen, &#252;ber meine eigenen Grenzen hinaus zu wachsen. Es ist spannend, sich selbst bei so einer Aktion zu beobachten: Wie gehe ich mit der Herausforderung um? Wie reagiere ich, wenn ich wirklich mal eine auf die Zw&#246;lf bekomme? Wie leben mein Gegner und ich den gegenseitigen Respekt im Ring aus? Inwieweit spielt Angst eine Rolle? <strong>Weil ich ein Grenzg&#228;nger bin, wollte ich das probieren. Das Training ist hart, und ich komme regelm&#228;&#223;ig an meine k&#246;rperlichen Grenzen, doch es macht einen Riesenspa&#223;.</strong><br />
<br />
<em>Neben Ihnen wurden einige andere prominente Trainer als Boxer gewonnen, etwa Slatco Sterzenbach, Oliver Geisselhart und Ady Hagmaier. Warum wohl wurden Redner als Boxer angefragt?</em><br />	<br />
Vermutlich wei&#223; jeder, dass ich f&#252;r neue Dinge offen und zudem ein bisschen verr&#252;ckt bin. Wenn ich etwas zusage, dann stehe ich auch voll und ganz dahinter und hole das Beste aus mir heraus. Da  weitere Teilnehmer f&#252;r die Charityaktion gesucht wurden, habe ich Slatco Sterzenbach, Ady Hagmaier und Oliver Geisselhart vorgeschlagen. <strong>Es m&#252;ssen ja Jungs sein, die vom Typ her passen, die k&#228;mpfen und Niederlagen einstecken k&#246;nnen, und die Energie und Disziplin f&#252;r das harte Training aufbringen. </strong><br />
<br />
<em>Unter dem Slogan „Ich verkaufe meinen K&#246;rper“ haben Sie Ihre Brust in den Social Media als Werbefl&#228;che angeboten. Sie k&#246;nnen wohl nicht anders, als zu verkaufen, was?</em><br />
<br />
Definitiv. Die Idee hatte ich von Oliver Beck, einem Kollegen und Boxer, der am 20. April auch in den Ring steigt. Als ich mich an die Tattoos von Sven Ottke erinnerte, die ich vor ein paar Jahren sah, gefiel mir der Gedanke immer besser, auf diese Weise zus&#228;tzliche Einnahmen f&#252;r den guten Zweck zu sichern. <strong>Um dem Ganzen die entsprechende Aufmerksamkeit zu geben, habe ich dann das Motto „Ich versteigere meinen K&#246;rper“ gew&#228;hlt und mich tierisch gefreut, als mein Sohn mit 50 Euro das erste Gebot abgegeben hat.</strong> Dass mein Kollege René Borbonus mit 1.700 Euro den Zuschlag bekommen hat, ist ein tolles Kompliment f&#252;r mich. Viele der Redner, die teilnehmen, haben Karten gekauft und sich Tische gesichert, um den Erl&#246;s f&#252;r das Kinderhospiz zu steigern. Dort werden uns dann Freunde, Kollegen und Kunden anfeuern. Diese Kombination aus gemeinschaftlichem Engagement und pers&#246;nlicher Herausforderung ist klasse.<br />
<br />
<a href="http://www.managerseminare.de/blog/wp-content/uploads/2013/04/LimbeckVideo.jpg"><img src="http://www.managerseminare.de/blog/wp-content/uploads/2013/04/LimbeckVideo.jpg" alt="" title="LimbeckVideo" width="280" height="156" class="alignleft size-full wp-image-5578" /></a><em>Neben dem sportlichen Aspekten: Was lernen Sie als Trainer, Verk&#228;ufer, Unternehmer &#8230; beim Boxen &#252;ber sich selbst, &#252;ber das Leben?</em><br />
<br />
Zun&#228;chst mal: Meine Fitness hat sich in der kurzen Zeit extrem gut weiter entwickelt. Ich trainiere jetzt seit gut zwei Monaten und f&#252;hle mich besser denn je. <strong>Ich habe gelernt, meinen K&#246;rper, das, was ich zu leisten im Stande bin, zu kontrollieren.</strong> Immer dann, wenn ich kaum noch Luft bekam und dachte, ich sei am Ende, konnte ich nochmal einen drauf legen, konnte die Extrameile gehen. 60 Minuten Boxen, dann Liegest&#252;tz, Mountain Climbers, Seilspringen. Ich kann kaum noch z&#228;hlen, wie viele Runden ich im Ring war und wie viele T-Shirts ich durchgeschwitzt habe. Das ist Grenzerfahrung pur&#8230;<br />
<br />
<em>Und wo sehen Sie die Analogie zum Verkaufen?</em><br />
<br />
Boxen und Verkaufen haben eine Menge gemeinsam. Du brauchst eine Top-Vorbereitung, eine sichere Bedarfsanalyse, d.h. eine Grundkondition. Wenn Du Treffer einstecken musst, brauchst Du eine gute Einwandbehandlung, um zu reagieren. <strong>Du musst das Spiel Deines Gegners lesen, genauso wie Du die Sprache des Kunden sprechen und in seine Welt eintauchen musst, und Du brauchst das Wichtigste: den Lucky Punch, den Abschluss.</strong> Ein Verkaufsgespr&#228;ch ist wie eine Boxrunde: Wenn Du eine gute Taktik hast, wenn Du genau wei&#223;t, wann Du in die Offensive gehst und wann Du den Anderen kommen l&#228;sst, wenn Du gut mit seinen Einw&#228;nden umgehst und wenn Du immer eine gesunde, aber hartn&#228;ckige Lockerheit an den Tag legst, dann machst Du den Abschluss. Dabei darfst Du nie vergessen: Am Ende braucht es Deine Einstellung, Deine Initiative, Deinen Einsatz, Deine Offensive, um zu gewinnen. Meinen ersten Vortrag dazu gibts auch schon: „Grenzerfahrung &#8211; Was Verkaufen und Boxen gemeinsam haben“.<br />
<br />
<a href="http://www.managerseminare.de/blog/wp-content/uploads/2013/04/MartinL2.jpg"><img src="http://www.managerseminare.de/blog/wp-content/uploads/2013/04/MartinL2.jpg" alt="" title="MartinL2" width="280" height="347" class="alignleft size-full wp-image-5589" /></a><br />
<em>Manche Leute halten Boxen ja f&#252;r einen asozialen Sport&#8230;</em><br />
<br />
<strong>Es geht aber nicht darum, einfach nur draufzuhauen, sondern strategisch klug vorzugehen, abzuwarten und im richtigen Moment zuzuschlagen.</strong> In Sachen Sachen Teamwork habe ich beispielsweise viel dazu gelernt. Obwohl du beim Boxen alleine im Ring stehst, ist es ein Teamsport. Du trainierst mit Deinem Partner, ihr gebt Euch gegenseitig ehrliches und n&#252;tzliches Feedback. Du lernst, Dich zu 100 Prozent auf den Anderen zu verlassen. Du musst ihm vertrauen und er Dir, sonst funktioniert das Training nicht. Und so ist es letztlich auch in der Wirtschaft. Die Trainer und Redner sind alle Einzelk&#228;mpfer, wollen erfolgreich sein und Geld verdienen. Der richtige, der langfristige Erfolg, kann aber nur funktionieren, wenn wir zusammen arbeiten. Also mein Tipp: Trainieren Sie zusammen, holen Sie sich Feedback ein, was Sie in Ihrer F&#252;hrung, in Ihrer Produktentwicklung, im Verkauf besser machen k&#246;nnen. Nehmen Sie einen Kollegen mit zum Kunden, von dem Sie lernen.<br />
<br />
<em>Und mit welchen Gef&#252;hlen treten Sie nun in den Ring? Manschetten vor dem Kampf?</em><br />
<br />
Leider kann ich meine eigenen Manschettenkn&#246;pfe im Ring nicht tragen, daf&#252;r befindet sich mein Logo auf Cape und Hose. Spa&#223; beiseite: Ich gehe mit einer geh&#246;rigen Portion Respekt in den Ring, Angst habe ich keine mehr. Das war zu Beginn des Trainings anders. <strong>Die Angst habe ich abgebaut, ich habe gelernt, den Gegner zu lesen und Vertrauen in meine eigene St&#228;rke zu haben. </strong>Selbst wenn ich mal einen mit kriege, geht es immer weiter. Ich werde selbstbewusst und taktisch klug in den Ring steigen. Wie in meinen Vortr&#228;gen werde ich einen guten Start hinlegen, mein Gegen&#252;ber und seine Reaktionen interpretieren, einen sicheren Mittelteil boxen und dann hoffentlich den Boxring rocken. Wie es auch immer ausgeht: Ich freue mich, Teil dieser besonderen Aktion zu sein. Das wichtigste Ziel haben alle Teilnehmer des Events ja schon erreicht: die Kinder, die es wirklich brauchen, zu unterst&#252;tzen.<br />
<br />
*********<br />
<strong>Martin Limbeck</strong> ist einer der meistgefragten Verkaufs-Experten im englisch- und deutschsprachigen Raum. Er ist positioniert als „der neue Hardseller“ und steht wie kein anderer f&#252;r progressives Verkaufen. Die Box-Gala ist nicht Limbecks erste Charity-Aktion, bereits 2011 engagierte er sich, als er Geld f&#252;r die Henry Maske-Stiftung spendete und damit zehn Jugendlichen eine Woche im Feriencamp der PerspektivFabrik im brandenburgischen M&#246;tzow erm&#246;glichte.<br />
<br />
Fotos: Limbeck/Video Hardselling-News<br />
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		<title>Das Gesch&#228;ft mit den G&#252;tesiegeln</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Apr 2013 09:04:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicole Bußmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Markt & Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[_bewertet]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Gastbeitrag von Bernhard Kuntz Mit G&#252;tesiegeln l&#228;sst sich gut Geld verdienen. Denn Unternehmen lieben G&#252;tesiegel, mit ihrer Hilfe l&#228;sst sich leicht Marketing betreiben. Das wissen auch die Siegelverleiher. Mit dem Verkauf von G&#252;tesiegeln l&#228;sst sich leicht viel Geld verdienen. Das erkennen offensichtlich immer mehr Unternehmer, die auf der Suche nach einer pfiffigen Gesch&#228;ftsidee sind. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Ein Gastbeitrag von Bernhard Kuntz</em><br />
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Mit G&#252;tesiegeln l&#228;sst sich gut Geld verdienen. Denn Unternehmen lieben G&#252;tesiegel, mit ihrer Hilfe l&#228;sst sich leicht Marketing betreiben. Das wissen auch die Siegelverleiher.<br />
<span id="more-5541"></span><br />
<br />
<strong>Mit dem Verkauf von G&#252;tesiegeln l&#228;sst sich leicht viel Geld verdienen.</strong> Das erkennen offensichtlich immer mehr Unternehmer, die auf der Suche nach einer pfiffigen Gesch&#228;ftsidee sind. Entsprechend viele Wettbewerbe gibt es inzwischen, die Unternehmen zum Beispiel attestieren, dass sie nachhaltig wirtschaften oder ethisch fundiert handeln. Und wer sich bescheinigen lassen m&#246;chte, dass sein Unternehmen ein 1A-Beratungsunternehmen oder ein Spitzen-Arbeitgeber oder ein familienfreundlicher Betrieb ist? Auch das ist kein Problem! Denn selbstverst&#228;ndlich gibt es auch hierf&#252;r G&#252;tesiegel.<br />
<br />
Das Gesch&#228;ftsmodell der G&#252;tesiegelanbieter funktioniert nach dem stets gleichen Schema.<br />
Schritt 1: <strong>Man suche sich ein Thema</strong>, bei dem Unternehmen h&#228;ufig ein schlechtes Gewissen plagt oder bei dem sie sich gerne von ihren Mitbewerbern abheben m&#246;chten.<br />
Schritt 2: <strong>Man gr&#252;nde</strong> entweder <strong>eine Stiftung</strong>, um der Unternehmung einen „gemeinn&#252;tzigen“ Anstrich zu verleihen, oder engagiere einen gut beleumundeten Mentor f&#252;r den Wettbewerb – zum Beispiel einen namhaften Ex-Spitzenpolitiker, der seine Pension aufbessern m&#246;chte, oder einen Fernsehmoderator, dem das Image des Gut-Menschen anhaftet (der aber trotzdem gern die Hand aufh&#228;lt).<br />
Schritt 3: <strong>Man engagiere einen Professor</strong>, der an irgendeiner Uni ein privatwirtschaftliches Institut betreibt, damit er der Untersuchung oder dem Wettbewerb einen wissenschaftlichen Anstrich verleiht.<br />
Schritt 4: <strong>Man suche sich noch einen Verlag als Medienpartner</strong> und starte dann den Wettbewerb, an dem alle Unternehmen teilnehmen k&#246;nnen, die ihre Marketingfassade aufpolieren m&#246;chten.<br />
<br />
Selbstverst&#228;ndlich nicht kostenlos! Jedes Unternehmen, das teilnimmt, muss eine mindestens vierstellige Start-Geb&#252;hr bezahlen (Denn das wissenschaftlich fundierte Bewertungsverfahren der Teilnehmer ist „seeeeehr“ aufw&#228;ndig). Und wer dann noch mit einem Unternehmensportrait auf der Wettbewerbs-Webseite oder in dem f&#252;r die M&#252;lltonne produzierten Buch pr&#228;sent sein m&#246;chte, in dem sich die „Sieger“ des Wettbewerbs pr&#228;sentieren? Der muss nochmals einen vier- bis f&#252;nfstelligen Betrag berappen.<br />
<br />
Zugegeben: Das Gesch&#228;ftsmodell ist genial. <strong>Denn das Reservoir an Unternehmen, die irgendetwas attestiert haben m&#246;chten, ist unersch&#246;pflich.</strong> Zudem entwickelt sich ein solcher Wettbewerb, ist er erst einmal einigerma&#223;en etabliert, zum Selbstl&#228;ufer. Denn alle Unternehmen, die pr&#228;miert wurden, werben aktiv damit, so dass bei den Unternehmen, die noch nicht dabei waren, der Eindruck entsteht: Beim n&#228;chsten Wettbewerb m&#252;ssen wir auch dabei sein. Hinzu kommt: Das G&#252;tesiegel wird in der Regel nur f&#252;r ein Jahr verliehen. Also m&#252;ssen die Unternehmen, die sich weiterhin mit dem Siegel schm&#252;cken m&#246;chten, im Folgejahr erneut an dem Wettbewerb teilnehmen.<br />
<br />
Doch faktisch sind diese „Wettbewerbe“, „Marktanalysen“ und „Unternehmensbewertungen“ nichts anderes als eine <strong>raffinierte „Kunden-“ beziehungsweise „Verbraucher-T&#228;uschung“</strong>. Denn ausgezeichnet wird letztlich jedes Unternehmen, das ausreichend tief in sein Portemonnaie greift und an dem Wettbewerb teilnimmt – entweder mit einem „G&#252;tesiegel“ oder einem „Top-Ranking-Platz“. Und wenn die Zahl der Teilnehmer zu gro&#223; ist, dass jeder einen Top-Ranking-Platz erzielen kann? Dann werden eben so viele Wettbewerbskategorien eingef&#252;hrt, dass doch jeder Teilnehmer ein Top-Ranking erzielt – sei es als kundenorientiertes Klein-, Mittel- oder Gro&#223;unternehmen. Oder als serviceorientierteste Putzkolonne oder als am nachhaltigsten wirtschaftender Fleischereibetrieb.<br />
<br />
Trotzdem wird das Gesch&#228;ftsmodell weiter boomen, so lange es aus Funk und Fernsehen bekannte Menschen gibt, die sich ein paar Euro dazu verdienen m&#246;chten, und so lange es Unternehmen gibt, die f&#252;r Marketing-Zwecke ihre Fassade aufpolieren m&#246;chten; des Weiteren so lange es Zeitungen und Zeitschriften gibt, die sich auf der Suche nach neuen Einnahmequellen gerne als Medienpartner f&#252;r solche Wettbewerbe zur Verf&#252;gung stellen – selbst wenn sie sich n ihrem redaktionellen Teil beispielsweise regelm&#228;&#223;ig &#252;ber die „Schwindel-Etiketten“ im Bio-Bereich echauffieren.<br />
<br />
<a href="http://www.managerseminare.de/blog/wp-content/uploads/2013/04/BernhardKuntz.jpg"><img src="http://www.managerseminare.de/blog/wp-content/uploads/2013/04/BernhardKuntz.jpg" alt="" title="BernhardKuntz" width="280" height="187" class="alignleft size-full wp-image-5548" /></a><strong>Zum Autor:</strong> Bernhard Kuntz ist Gesch&#228;ftsf&#252;hrer der <a href="http://www.die-profilberater.de">Marketing und PR-Agentur die PRofilBerater</a>, Darmstadt.<br />
<img src="http://vg02.met.vgwort.de/na/9a48532438704247821bad64c52dadf8" width="1" height="1" alt=""></p>
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		<title>Exklusiv-Workshop: Trainerhonorare und -Positionierung</title>
		<link>http://www.managerseminare.de/blog/exklusiv-workshop-trainerhonorare-und-positionierung/2013/04</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Apr 2013 14:45:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicole Bußmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Karriere & Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Markt & Meinung]]></category>

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		<description><![CDATA[Was verdient ein Trainer? Und warum? Bzw. warum verdient er nicht mehr als er derzeit bekommt? Und was kann seinen Honorarsatz steigern helfen? Existenzielle Fragen f&#252;r Selbstst&#228;ndige in der Weiterbildungsbranche, die ein Exklusiv-Workshop unter Federf&#252;hrung des Verlages managerSeminare beantworten will. Die Honorarstudie zu Verdiensten in der Weiterbildungsbranche brachte es ans Licht: Nicht alle Trainer verdienen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was verdient ein Trainer? Und warum? Bzw. warum verdient er nicht mehr als er derzeit bekommt? Und was kann seinen Honorarsatz steigern helfen? Existenzielle Fragen f&#252;r Selbstst&#228;ndige in der Weiterbildungsbranche, die ein Exklusiv-Workshop unter Federf&#252;hrung des Verlages managerSeminare beantworten will.<br />
<span id="more-5516"></span><br />
<br />
<a href="http://www.managerseminare.de/blog/wp-content/uploads/2013/04/Gehalt-WS1.jpg"><img src="http://www.managerseminare.de/blog/wp-content/uploads/2013/04/Gehalt-WS1.jpg" alt="" title="Gehalt-WS" width="280" height="420" class="alignleft size-full wp-image-5534" /></a>Die Honorarstudie zu Verdiensten in der Weiterbildungsbranche brachte es ans Licht: Nicht alle Trainer verdienen, was sie verdienen. Oder verdienen wollen. Was aber beinflusst den Verdienst? Einblick in die ma&#223;geblichen Einflussgr&#246;&#223;en liefert die <a href="http://www.managerseminare.de/tb/tb-10484">Honorarstudie Trainer, Berater, Coachs</a>, die der Verlag managerSeminare im Dezember 2012 mit der Beteiligung von 2.300 Weiterbildnern durchgef&#252;hrt hat.<br />
<br />
Einen tieferen, und vor allem kommentierten Einblick liefert der Workshop, der am 20. April 2013 im Anschluss an die <a href="http://www.managerseminare.de/Petersberger_Trainertage">Petersberger Trainertage</a> stattfindet. Studienautor J&#252;rgen Graf wird in exklusivem Rahmen die erhellendsten Ergebnisse zur Honorargestaltung von Trainern vorstellen. Im Anschluss daran gibt es Raum zur Diskussion, moderiert von Training aktuell-Redakteurin Corinna Micha.<br />
<br />
Anschlie&#223;end referieren die Positionierungsberater Bernhard Kuntz und Andreas Lutz, beide von PRofilBerater, Darmstad. Inwieweit l&#228;sst sich der Honorar- und Gehaltsspiegel nutzen, um die eigene Positionierung als Weiterbildner optimieren? Wie lassen sich Honorar und Marktwert in Deckung bringen, um dauerhaft h&#246;here Honorars&#228;tze zu erzielen? Und wie tr&#228;gt man eine attraktive Positionierung – u.a. mit Hilfe des Internets – in den Markt? So lauten die Kernfragen, die in dem insgesamt auf drei Stunden Dauer angesetzten Workshop beantwortet werden sollen.<br />
<br />
Die Teilnahme f&#252;r Abonnenten von managerSeminare und Training aktuell kostet 98 Euro, f&#252;r  Nicht-Abonnenten 138 Euro. Besucher der Petersberger Trainertage 2013 erhalten 10 % Rabatt auf diese Preise. Anmeldungen <a href="http://www.managerseminare.de/Petersberger_Trainertage/Besucherinformationen?urlID=225411&#038;kat=13227">hier</a>.<br />
<br />
Foto: piccerella/istockphoto.com<br />
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		<item>
		<title>Honorar- und Gehaltsstudie zur Weiterbildungsbranche erschienen</title>
		<link>http://www.managerseminare.de/blog/honorar-und-gehaltsstudie-zur-weiterbildungsbranche-erschienen/2013/04</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Apr 2013 08:06:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicole Bußmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Markt & Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[_erforscht]]></category>

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		<description><![CDATA[Von vielen wurde sie bereits sehns&#252;chtig erwartet, jetzt ist sie erschienen: die „Honorar- und Gehaltsstudie Trainer, Berater, Coachs“. Sie liefert einen ebenso umfassenden wie differenzierten Einblick in die Verdienstm&#246;glichkeiten in der Weiterbildungsbranche. Insgesamt 2.296 Weiterbildner beteiligten sich an der Online-Umfrage des Bonner Weiterbildungsverlags im Dezember 2012. Dank dieser immensen Beteiligung (vielen Dank nochmal an die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von vielen wurde sie bereits sehns&#252;chtig erwartet, jetzt ist sie erschienen: die „Honorar- und Gehaltsstudie Trainer, Berater, Coachs“. Sie liefert einen ebenso umfassenden wie differenzierten Einblick in die Verdienstm&#246;glichkeiten in der Weiterbildungsbranche.<br />
<span id="more-5483"></span><br />
<br />
<a href="http://www.managerseminare.de/blog/wp-content/uploads/2013/03/Gehaltsstudie.jpg"><img src="http://www.managerseminare.de/blog/wp-content/uploads/2013/03/Gehaltsstudie.jpg" alt="" title="Gehaltsstudie" width="280" height="396" class="alignleft size-full wp-image-5485" /></a>Insgesamt 2.296 Weiterbildner beteiligten sich an der Online-Umfrage des Bonner Weiterbildungsverlags im Dezember 2012. Dank dieser immensen Beteiligung (vielen Dank nochmal an die Mitwirkenden) ist erstmals ein detaillierter Blick auf die tats&#228;chliche Honorar- und Gehaltssituation der &#252;berwiegend von Freiberuflern dominierten Branche m&#246;glich. Vor allem von den als Trainer und Redner arbeitenden Weiterbildnern lagen bislang kaum Daten vor. Wie zu erwarten war, sind Honorare in der Weiterbildungsbranche ein h&#246;chst emotionales Thema, wovon zum einen die rege Beteiligung, aber auch die vielen Nachfragen, Mails und Kommentare zeugen. Nicht ohne Grund, denn die Honorare bewegen sich in einer Spanne zwischen Mindestlohn und f&#252;nfstelligen Speaker-Honoraren.<br />
<br />
Auf welchem markt&#252;blichen Level aber bewegt sich der „durchschnittliche&#8221;ť Trainer, Berater und Coach? Und welchen Einfluss auf die erzielbaren Honorare haben seine Qualifikation sowie Zielgruppen, Branchen und Themen, in denen er unterwegs ist? Auf diese Fragen liefert die Studie viele plausible, aber auch zahlreiche &#252;berraschende Antworten. „Knapp zw&#246;lf Prozent der Trainer halten sich mit Tagess&#228;tzen bis maximal 400 Euro mehr schlecht als recht &#252;ber Wasser. Der Tagessatz von Trainerinnen liegt durchschnittlich rund 300 Euro unter dem der m&#228;nnlichen Trainerkollegen“, nennt Studienautor J&#252;rgen Graf zwei der nachdenklich stimmenden Ergebnisse.<br />
<br />
Die Studie analysiert in einzelnen Kapiteln die Honorarsituation jeweils f&#252;r die Bereiche Training, Coaching und Speaking und nimmt dabei die unterschiedlichen Einflussgr&#246;&#223;en unter die Lupe. Hierzu z&#228;hlen unter anderem Geschlecht, Besch&#228;ftigungsverh&#228;ltnis, praktische Berufserfahrung, Qualifikation, T&#228;tigkeitsschwerpunkte, Branchen und Zielgruppen. Au&#223;erdem wurde die Auslastung von Trainern und Coachs untersucht, um die durchschnittlichen Umsatzh&#246;hen in den jeweiligen Gesch&#228;ftsfeldern zu ermitteln (dazu mehr in der n&#228;chsten Ausgabe von <a href="http://www.managerseminare.de/Trainingaktuell">Training aktuell</a>). Ein weiteres Kapitel widmet sich der Gehaltssituation festangestellter Weiterbildner und gibt Aufschluss &#252;ber die Bandbreite der erzielbaren Bruttogeh&#228;lter sowie die H&#228;ufigkeit und H&#246;he von Pr&#228;mien und Bonuszahlungen. Auch hier wird das Einkommensgef&#228;lle zwischen M&#228;nnern und Frauen analysiert. Des Weiteren werden die zum Teil sehr unterschiedlichen Verdienstm&#246;glichkeiten bei Bildungstr&#228;gern und &#252;brigen Unternehmen untersucht.<br />
<br />
Die rund 100-seitige Studie kostet 198 Euro und ist als Printversion oder als E-Book erh&#228;ltlich. Abonnenten der Fachzeitschrift Training aktuell erhalten das <a href="http://www.managerseminare.de/eBooks/226383">E-Book der Studie</a> kostenlos im Rahmen ihres Abos. N&#228;here Informationen zur Studie und eine Leseprobe gibt es <a href="http://www.managerseminare.de/tb/tb-10484">hier.</a><br />
<img src="http://vg02.met.vgwort.de/na/7f4068f88ee746d08931851d8efde2e0" width="1" height="1" alt=""></p>
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		</item>
		<item>
		<title>In eigener Sache: managerSeminare.de und das LSR</title>
		<link>http://www.managerseminare.de/blog/in-eigener-sache-managerseminare-de-und-das-lsr/2013/04</link>
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		<pubDate>Fri, 05 Apr 2013 10:59:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicole Bußmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Markt & Meinung]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele Verlage haben bereits auf das h&#246;chst umstrittene Leistungsschutzrecht reagiert. Und auch wir m&#246;chten eine Erkl&#228;rung abgeben, um einer m&#246;glichen Verunsicherung im Umgang mit Zitaten aus und Links auf unsere Presseerzeugnisse entgegen zu wirken. Leicht entsch&#228;rft, aber weiter hoch umstritten, hat das Leistungsschutzrecht (LSR) im Bundesrat nunmehr die letzte H&#252;rde genommen. Damit sollen k&#252;nftig die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viele Verlage haben bereits auf das h&#246;chst umstrittene Leistungsschutzrecht reagiert. Und auch wir m&#246;chten eine Erkl&#228;rung abgeben, um einer m&#246;glichen Verunsicherung im Umgang mit Zitaten aus und Links auf unsere Presseerzeugnisse entgegen zu wirken.<br />
<span id="more-5493"></span><br />
Leicht entsch&#228;rft, aber weiter hoch umstritten, hat das Leistungsschutzrecht (LSR) im Bundesrat nunmehr die letzte H&#252;rde genommen. Damit sollen k&#252;nftig die Leistungen von Verlagen und Journalisten im Internet gesch&#252;tzt werden. Das Leistungsschutzrecht erlaubt den Verlagen, von anderen Unternehmen f&#252;r die Verwendung ihrer Texte im Internet Lizenzgeb&#252;hren zu verlangen. Wie angesichts des unklar gehaltenen Gesetzestextes kaum anders zu erwarten war, f&#252;hrt das LSR bereits jetzt zu Unsicherheiten bei Nutzern von sozialen Netzwerken, Bloggern und Website-Betreibern.<br />
<br />
Der Verlag managerSeminare stellt hiermit klar, dass wir an dem bisher &#252;blichen Verfahren festhalten: Unsere &#220;berschriften und Anrisstexte k&#246;nnen wie bisher verwendet werden. Ebenso darf auf unsere Texte verlinkt werden. Zitate aus Texten, kurze Textauschnitte/Snippets sind ebenfalls weiterhin erlaubt. Verwendungen dieser Art bed&#252;rfen keiner ausdr&#252;cklichen Erlaubnis des Verlages, und sie kosten auch nichts.<br />
<br />
Die Grenze dieser Erlaubnis ist – wie dies auch schon bisher der Fall war – dort erreicht, wo jemand ohne unsere Zustimmung ganze Artikel oder erhebliche Textteile aus unserem Angebot &#252;bernimmt, verbreitet und damit sein eigenes Internet- oder Intranetangebot anreichert. Um Erlaubnis gefragt werden m&#246;chten wir, wenn jemand unsere Inhalte Nutzergruppen (etwa Seminarteilnehmern oder Unternehmensangeh&#246;rigen im Intranet) zur Verf&#252;gung stellen will. Gleiches gilt f&#252;r die Nutzung unserer Inhalte f&#252;r Marketingzwecke (etwa Bereitstellung in Newslettern). F&#252;r all diese F&#228;lle gibt es L&#246;sungen: Schon f&#252;r kleines Geld kann ganz legal bei uns eine Verbreitungslizenz erworben werden. Aus Fairness-Gr&#252;nden und aus Achtung vor der Leistung unserer Redaktion bitten wir um Beachtung.<br />
<br />
Im Fall der von uns erstellten Videos und Audios gilt: Sofern sie kostenfrei auf unseren Seiten zur Verf&#252;gung gestellt sind, d&#252;rfen sie mit Angabe der Quelle in den Social Media weiterverbreitet werden. Wir freuen uns sogar dar&#252;ber. Um Erlaubnis m&#246;chten wir gebeten werden, wenn das Video oder die Audiodatei auf einer Internet- oder Intranetseite integriert werden soll. Es handelt sich dabei um aufwendig journalistisch erzeugte Produkte, &#252;ber deren Verbleib und Nutzung wir informiert sein m&#246;chten. Sollte Interesse an einer derartigen Nutzung bestehen, bitten wir um Nachricht, um eine Nutzungsvereinbarung schlie&#223;en zu k&#246;nnen.<br />
<br />
Wenn Sie unsicher sind in der Nutzung unserer Materialen, Texte, Audios und Videos, schreiben Sie uns eine Mail an redaktion[at]managerSeminare.de. Bislang wurde immer eine f&#252;r alle akzeptable L&#246;sung gefunden. Uns ist weiterhin daran gelegen, im Sinne einer freien Berichterstattung und eines offenen Internets, das auf Kollaboration und Wissensmehrung setzt, den gr&#246;&#223;ten Nutzen f&#252;r unsere Leser/Nutzer unter Wahrung unserer Existenzgrundlage zu bieten. Vielen Dank!<br />
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		</item>
		<item>
		<title>62 Tage Meditation: Schweigen f&#252;r den (inneren) Frieden</title>
		<link>http://www.managerseminare.de/blog/62-tage-meditation-schweigen-fuer-den-inneren-frieden/2013/03</link>
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		<pubDate>Fri, 15 Mar 2013 09:41:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicole Bußmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Karriere & Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen & Lehren]]></category>

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		<description><![CDATA[62 Tage Schweigen. Kein Handy, kein Facebook, gar kein Au&#223;enkontakt. Das hat Katja Sterzenbach hinter sich gebracht. Weil sie meditiert hat in Myanmar. Nebenbei hat sie &#252;ber 20.000 Euro Spendengelder f&#252;r ein Kinderhospiz gesammelt. Was die Rednerin, die sich selbst Lady Achtsam nennt, beim In-sich-Gehen erlebt hat, erz&#228;hlt sie im Interview. Frau Sterzenbach, wie sind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.managerseminare.de/blog/wp-content/uploads/2013/03/KatjaSterzenbach.gif"><img src="http://www.managerseminare.de/blog/wp-content/uploads/2013/03/KatjaSterzenbach.gif" alt="" title="KatjaSterzenbach" width="280" height="186" class="alignleft size-full wp-image-5328" /></a>62 Tage Schweigen. Kein Handy, kein Facebook, gar kein Au&#223;enkontakt. Das hat Katja Sterzenbach hinter sich gebracht. Weil sie meditiert hat in Myanmar. Nebenbei hat sie &#252;ber 20.000 Euro Spendengelder f&#252;r ein Kinderhospiz gesammelt. Was die Rednerin, die sich selbst <a href="http://LadyAchtsam.com">Lady Achtsam</a> nennt, beim In-sich-Gehen erlebt hat, erz&#228;hlt sie im Interview.<br />
<br />
<span id="more-5289"></span><br />
<em>Frau Sterzenbach, wie sind Sie auf die Idee gekommen, zwei Monate lang zu meditieren?</em><br />
<br />
Katja Sterzenbach: Ich hatte schon einige Erfahrungen mit der so genannten Vipassana-Meditation gemacht. Das ist eine zehnt&#228;gige Achtsamkeitsmeditation, bei der man elf Stunden pro Tag sitzend meditiert, nicht redet und keinen Blickkontakt hat. Da ich dabei sehr viele wertvolle Erkenntnisse f&#252;r mein Leben mitnehmen konnte, war ich interessiert an einer intensiveren Erfahrung. Im Kloster in Burma gibt es ein feststehendes Retreat, das in jedem Jahr vom 1. Dezember bis 31. Januar l&#228;uft. Dennoch kann jeder kommen und gehen, wann er m&#246;chte – vorausgesetzt, er bleibt mindestens 10 Tage. Das habe ich mitgemacht, denn ich wollte einfach wissen, wie mein K&#246;rper und mein Geist auf 62 Tage pures Achtsamkeitstraining reagieren.<br />
<br />
<em>Wie genau haben wir uns das vorzustellen? Beschreiben Sie uns bitte Ihren typischen Tag.</em><br />
<br />
<a href="http://www.managerseminare.de/blog/wp-content/uploads/2013/03/Gansemarsch.gif"><img src="http://www.managerseminare.de/blog/wp-content/uploads/2013/03/Gansemarsch.gif" alt="" title="Gansemarsch" width="280" height="210" class="alignleft size-full wp-image-5329" /></a>Mein Wecker klingelte um 2:15 Uhr. Die Zeit bis zum offiziellen Wake-up-Gong um drei Uhr nutzte ich f&#252;r Workout und Stretching.<strong> Ab 3:30 Uhr ging es los mit einer halben Stunde Meditieren im Gehen. Von vier bis f&#252;nf Uhr gab es dann die erste Sitz-Meditation. Dann ging es im langsamen G&#228;nsemarsch zur Dininghall, zum Fr&#252;hst&#252;ck um kurz vor sechs Uhr.</strong> Da gab es eine warme Gem&#252;sesuppe mit Reis oder Nudeln und frisches Obst, meist Papaya. Von sieben bis acht Uhr ging es weiter mit Sitzmeditation, im Anschluss eine Stunde Gehmeditation und dann wieder Sitzen. Danach hie&#223; es wieder in einer Reihe aufstellen &#8211; das war wirklich wie in der Schule &#8211; und im G&#228;nsemarsch ab zur Dininghalle f&#252;r das Mittagessen gegen elf Uhr. Bis 13 Uhr hatten wir dann „Mindful Rest&#8221; und Zeit zum W&#228;sche waschen, Power Napping, Putzen etc. Von 13 bis 16:30 Uhr waren abwechselnd sitzende und gehende Meditationen angesagt. Als letzte Mahlzeit gab es einen Fruchtsaft, mehr nicht, also auch kein Abendessen. Um 17:30 Uhr trafen wir uns, um im G&#228;nsemarsch zur M&#228;nner-Meditations-Halle f&#252;r den t&#228;glichen Dhammavortrag von Sayadaw U Pandita zu laufen. Dieser meditiert seit seinem siebten Lebensjahr und ist mittlerweile 92 Jahre alt. Im Anschluss, 19:15 bis 20 Uhr, gab es die letzte Gehmeditation des Tages und von 20 bis 21:15 Uhr die letzte Sitzmeditation. Ich lag dann meist gegen 21:30 Uhr in meinem Schlafsack, hatte also 4,5 Stunden Zeit zum Schlafen. Was mir interessanterweise v&#246;llig ausreichte.<br />
<br />
<em>Also verliefen alle Tage absolut gleich?</em><br />
<br />
Oberfl&#228;chlich betrachtet schon, die Struktur war jeden Tag dieselbe. Doch nat&#252;rlich verlief nicht jeder Tag gleich. Das ist wie in unserem Alltag, den es ja auch in diesem Sinne nicht gibt. <strong>Denn jeder Moment ist einzigartig und bringt Neues.</strong> Es liegt an uns, dies wahrzunehmen und die Sch&#246;nheit des Augenblicks zu erkennen. Nur dann sind wir im Hier und Jetzt und gewappnet gegen Gef&#252;hle und Zust&#228;nde wie Stress und Burnout.<br />
<br />
<em>Hatten Sie neben dem strikten Ablauf bestimmte Regeln einzuhalten?</em><br />
<br />
Ja, und die erleichtern die Meditationspraxis wesentlich: <strong>Vom ersten Augenblinzeln am Morgen bis zum Schlie&#223;en der Augen am Abend wurde absolute Achtsamkeit in allen Dingen, sowie Schweigen, kein Blickkontakt, alles in Zeitlupe machen, gefordert. </strong>Also gab es keine hastigen Bewegungen, kein Buch zu lesen und die Benutzung eines Telefons oder Computers erst recht nicht.<br />
<br />
<em>Sie haben eben erw&#228;hnt, dass Sie in die M&#228;nner-Meditationshalle gegangen sind. Meditieren Frauen und M&#228;nner getrennt?</em><br />
<br />
Ja, ein Mix w&#252;rde zu sehr ablenken. <strong>Manche M&#246;nche sehen wirklich sexy aus&#8230; und schon allein diese Feststellung ist Ablenkung und hinderlich f&#252;r die Konzentration.</strong> Es wird alles reduziert, was irgendwie ablenken k&#246;nnte. Deshalb auch Schweigen, Blick zum Boden etc.<br />
<br />
<em>Hatten Sie denn w&#228;hrend Ihres Aufenthaltes Kontakt zu anderen Meditierenden?</em><br />
<br />
<a href="http://www.managerseminare.de/blog/wp-content/uploads/2013/03/Kuti.gif"><img src="http://www.managerseminare.de/blog/wp-content/uploads/2013/03/Kuti.gif" alt="" title="Kuti" width="280" height="210" class="alignleft size-full wp-image-5330" /></a>Am Anfang schon. Der Tagesablauf im Kloster bedeutet gerade in den ersten vier bis zehn Tagen eine extreme Umstellung. Und die Meditationspraxis erfordert sehr viel Anstrengung. Ich dachte, da tut es gut, einfach mal mit jemanden zu reden. Obwohl es wie gesagt nicht erlaubt war. Das Spannende war allerdings: <strong>Das Reden tat letztlich nicht gut und war dem Achtsamkeitsprozess eher hinderlich. Deshalb habe ich dann irgendwann f&#252;r mich beschlossen, ins tiefe Schweigen zu verfallen.</strong> So konnte ich einen Zustand der absoluten Unabh&#228;ngigkeit erreichen, in dem Zeit nur noch ein Konstrukt und wirklicher tiefer Frieden in mir war. Ich habe daher auch nicht mitbekommen, wie viele tats&#228;chlich die 62 Tage meditiert haben. Meinem Empfinden nach war es ein Kommen und Gehen. Ich sch&#228;tze, 20 Yogis haben die vollen zwei Monate gemacht. Die meisten k&#252;rzer. Es waren &#252;berwiegend Asiaten dort, sprich Chinesen, Nepalesen, Burmesen etc. Und f&#252;r die geh&#246;rt ein zwei- bis dreiw&#246;chiges Retreat zum normalen Leben dazu. Es gab allerdings auch Nonnen, die waren schon seit einem halben Jahr dort.<br />
<br />
<em>Wenn man 62 Tage keinen Kontakt zur Au&#223;enwelt hat, kein Handy, kein Facebook &#8211; was und woran denkt man dann?</em><br />
<br />
Der Grundsatz lautete: don´t think, just meditate! Doch Gedanken kommen automatisch. Die Aufgabe lautet dann, diese zu beobachten und zum Hauptobjekt (dem Heben und Senken der Bauchdecke) zur&#252;ckzukommen. Die auftauchenden Gedanken waren unterschiedlicher Natur. So gab es Momente, in denen ich in meinen Phantasien versunken war oder auch in Erinnerungen schwebte. In den ersten drei Wochen habe ich noch die Tage gez&#228;hlt, doch das habe ich dann auch loslassen k&#246;nnen. <strong>Und irgendwann werden Gedanken immer langsamer, so dass jeder einzelne Gedanke klar und sichtbar ist. </strong>Mehr als einmal war z.B. der Gedanke des Abbruchs da, ich dachte, das schaffst du niemals. Doch in solchen Augenblicken habe ich an die Kinder im Hospiz gedacht und die Menschen, die eine Auszeit brauchen k&#246;nnten, aber es bisher noch nicht geschafft haben, sich die Zeit daf&#252;r zu nehmen. Das gab mir Kraft.<br />
<br />
<em>Was war w&#228;hrend der Zeit die gr&#246;&#223;te Herausforderung f&#252;r Sie?</em><br />
<br />
Hm, letztlich war jeder Moment eine Herausforderung, denn Ziel und Aufgabe war es, die Intention vor jeder Aktion wahrzunehmen und zu beobachten. Und das gelingt nur, wenn wir alles ganz langsam machen, wie in Zeitlupe. Also Entschleunigung im wahrsten Sinne des Wortes. Das bedeutet, bevor ich z.B. beim Essen den n&#228;chsten Bissen mache, schaue ich mir die Gabel an und erkenne die Intention, die Gabel zum Mund zu f&#252;hren. Dann erst f&#252;hre ich die Gabel zum Mund. Nicht w&#228;hrenddessen, sondern erst wenn die Gabel kurz vor dem Mund ist, &#246;ffne ich diesen. Dann schiebe ich die Gabel in den Mund usw. <strong>Also, jede Intention und Bewegung f&#252;r sich wahrzunehmen und durchzuf&#252;hren.</strong> Nicht essen und reden oder in der Gegend rumschauen, sondern einzig und allein sich einem Objekt widmen. Das erfordert Achtsamkeit &#8211; basierend auf Anstrengung, Glauben, Gelassenheit und Gleichmut. Somit war jeder einzelne Augenblick eine Herausforderung und mein gr&#246;&#223;ter Gewinn zugleich.<br />
<br />
<em>Was raten Sie anderen, die meditieren wollen? Wie startet man am besten?</em><br />
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<a href="http://www.managerseminare.de/blog/wp-content/uploads/2013/03/Meditieren1.gif"><img src="http://www.managerseminare.de/blog/wp-content/uploads/2013/03/Meditieren1.gif" alt="" title="Meditieren" width="280" height="210" class="alignleft size-full wp-image-5465" /></a><strong>Wichtig ist, die eigene Intention zu kennen. Denn ohne Ziel wird keine freudige Anstrengung freigesetzt. Und diese ist wichtig, um den Geist zu z&#228;hmen.</strong> Dann braucht es einen guten Lehrer oder auch sogenannten spirituellen Freund f&#252;r eine verst&#228;ndliche Anleitung und den Austausch der Erfahrungen. Ein ruhiger Ort, an dem der Geist nicht abgelenkt werden kann, ist auch sehr hilfreich. Eine Erleichterung ist zudem ein Vertrauensvorschuss in die Methodik der Meditation, die &#220;berzeugung, dass sie gut tut. Zweifel oder eine Einstellung wie „ich probiere mal&#8230;&#8221; werden den Erfolg verhindern. Tja und wie starten? Nicht so viel nachdenken, sondern einfach tun!<br />
<br />
<em>Kann Ihre Meditationszeit in Myanmar anderen ein Beispiel sein?</em><br />
<br />
Wenn dem so ist, freue ich mich. Ich kann nur jeden dazu ermuntern, denn es ist heilsam. Es m&#252;ssen ja nicht gleich zwei Monate sein. Zehn Minuten t&#228;glich reichen vollkommen.<br />
<br />
<em>Ihre Aktion lief unter der Headline Meditieren f&#252;r den Weltfrieden. Warum?</em><br />
<br />
Warum nicht? Ich wurde oft angesprochen, ob das nicht ein bisschen zu &#252;bertrieben sei. <strong>Mir war bzw. ist es wichtig, daran zu erinnern und das Bewusstsein zu wecken, dass Frieden in jedem einzelnen von uns beginnt. Wenn wir selbst keinen inneren Frieden sp&#252;ren, wie k&#246;nnen wir Frieden nach au&#223;en tragen?</strong> Doch genau das ist es, was in unserer Welt fehlt. Dazu brauchen wir nur die Tageszeitung oder die Nachrichten anschauen. Und ich rede jetzt noch nicht mal von den Kriegen zwischen einzelnen Nationen, sondern auch den zwischenmenschlichen Beziehungen und den K&#228;mpfen in uns selbst. Alles Gro&#223;e beginnt im Kleinen, und wer wei&#223;, vielleicht schaffe ich es ja, dass in den Schulen vor jeder Stunde f&#252;r eine Minute meditiert wird oder im Bundestag vor den Debatten eine Minute achtsames Schweigen stattfindet.<br />
<br />
<em>Sie haben &#252;ber 20.000 EUR f&#252;r ein Kinderhospiz gesammelt. Warum haben Sie Ihre Meditation mit einer Charity-Aktion verbunden?</em><br />
<br />
Wie gesagt: Weltfrieden beginnt bei jedem Einzelnen. Und da hilft oft schon ein L&#228;cheln. Ich wollte Menschen ein L&#228;cheln ins Gesicht zaubern, denen nicht unbedingt nach L&#228;cheln zumute ist. Und das Kinderhospiz arbeitet nach den gleichen Prinzipien, Gutes zu tun, wie das Kloster, in dem ich war: Man kann dort Zeit verbringen, finanziert durch Spenden. Zudem verdr&#228;ngen wir den Tod ja ganz gern. <strong>Ich hatte das Bed&#252;rfnis, der Welt etwas zur&#252;ckzugeben. </strong>Wir betreiben extremen Raubbau an unserem Planeten, den Ressourcen der Natur und denen der Menschen. Ich durfte bisher in meinem Leben sehr privilegiert leben. Ich bin in einem Land gro&#223; geworden, in dem Frieden herrscht, es uns materiell sehr gut geht, wir in Freiheit leben und keiner an Hunger sterben muss. Daf&#252;r bin ich sehr dankbar. Daher ging es mir auch darum, das Bewusstsein f&#252;r die Sch&#246;nheit des Augenblicks des Lebens zu sch&#228;rfen. Weniger jammern, sondern die Zeit sinnvoll nutzen.<br />
<br />
<em>Wie sind Sie auf das Kloster in Myanmar gekommen?</em><br />
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<a href="http://www.managerseminare.de/blog/wp-content/uploads/2013/03/Buddha.gif"><img src="http://www.managerseminare.de/blog/wp-content/uploads/2013/03/Buddha.gif" alt="" title="Buddha" width="280" height="210" class="alignleft size-full wp-image-5461" /></a>Ich wollte zur Quelle gehen. <strong>Sayadaw U Pandita ist einer der bedeutendsten spirituellen Lehrer des traditionellen Theravada-Buddhismus und einer der letzten lebenden Sch&#252;ler des verehrten Mahasi Sayadaw, dem Reformer des Theravada im heutigen Myanmar</strong>. Die Methodik ist sehr streng, deshalb trifft man dort &#8211; wie gesagt &#8211; haupts&#228;chlich Asiaten. Westliche spirituelle Lehrer wie Jack Kornfield, Joseph Goldstein oder auch Deepack Chopra sind beeindruckende Pers&#246;nlichkeiten, doch auch sie haben von Mahasi Sayadaw, dem Lehrer Sayadaw U Panditas, gelernt. Auch die Umgebung war perfekt f&#252;r diese Erfahrung. Allein die Natur und die Menschen in diesem Land haben so viel Frieden ausgestrahlt &#8211; trotz aller Gewalt und Unruhen, die auch in diesem Land geschehen. Ich war umgeben von Bambus- und Mangob&#228;umen, vielen kleinen Seen und wilden Tieren, deren Ger&#228;usche st&#228;ndig zu h&#246;ren waren.<br />
<br />
<em>Und wie f&#252;hlen Sie sich jetzt?</em><br />
<br />
Ich m&#246;chte es so zusammenfassen: I recharged my batteries and feel a bit transformed.<br />
<br />
<em>Fotos (bereitgestellt von <a href="http://www.ladyachtsam.de/">Katja Sterzenbach</a>):<br />
Foto 1: Katja Sterzenbach im Kloster vor Beginn des Retreats.<br />
Foto 2: Der G&#228;nsemarsch beim Weg zum Essen und zum Dhammavortrag.<br />
Foto 3: Ihre Schlafkammer- ihr Kuti.<br />
Foto 4: Moskitos st&#246;ren beim Meditieren.<br />
Foto 5: Einer von 4.000 Buddhas in Bagan, Myanmar.</em><br />
<br />
<img src="http://vg02.met.vgwort.de/na/2992299879274a58afb5ba9d6f892661" width="1" height="1" alt=""></p>
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		<title>Gallup Studie 2012: Neue Verkaufsargumente f&#252;r Weiterbildung</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Mar 2013 15:12:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicole Bußmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Management & Führung]]></category>
		<category><![CDATA[Markt & Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[_erforscht]]></category>

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		<description><![CDATA[Er ist wieder erschienen: der j&#228;hrlich von Gallup erhobene „Engagement-Index“. Laut dem Beratungsunternehmen gibt er an, wie engagiert die Deutschen arbeiten – oder eben nicht. Dieses Jahr vermeldet Gallup sogar einen H&#246;chststand &#8211; bei den inneren K&#252;ndigungen. Alarmierende Zahlen, die die Weiterbildner aber vermutlich trotzdem freuen werden. Und j&#228;hrlich gr&#252;&#223;t&#8230; nein, nicht das Murmeltier, sondern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Er ist wieder erschienen: der j&#228;hrlich von Gallup erhobene <a href="http://www.gallup.com/strategicconsulting/160349/gallup-studien.aspx">„Engagement-Index“</a>. Laut dem Beratungsunternehmen gibt er an, wie engagiert die Deutschen arbeiten – oder eben nicht. Dieses Jahr vermeldet Gallup sogar einen H&#246;chststand &#8211; bei den inneren K&#252;ndigungen. Alarmierende Zahlen, die die Weiterbildner aber vermutlich trotzdem freuen werden.<br />
<span id="more-5340"></span><br />
<br />
Und j&#228;hrlich gr&#252;&#223;t&#8230; nein, nicht das Murmeltier, sondern der Engagement-Index von Gallup. Vergangene Woche hat das forschungsbasierte Beratungsunternehmen die Zahlen f&#252;r 2012 ver&#246;ffentlicht. <strong>Demnach hat fast ein Viertel (24 Prozent) der Besch&#228;ftigten in Deutschland innerlich bereits gek&#252;ndigt</strong>, 61 Prozent machen Dienst nach Vorschrift, und nur 15 Prozent f&#252;hlen eine hohe emotionale Bindung an ihr Unternehmen. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich nicht viel getan: Es ist nur noch etwas schlimmer geworden&#8230; (siehe Grafik).<br />
<br />
<a href="http://www.managerseminare.de/blog/wp-content/uploads/2013/03/Bildschirmfoto-2013-03-10-u.gif"><img src="http://www.managerseminare.de/blog/wp-content/uploads/2013/03/Bildschirmfoto-2013-03-10-u.gif" alt="" title="Bildschirmfoto-2013-03-10-u" width="560" height="427" class="alignleft size-full wp-image-5347" /></a><br />
Obwohl sich die Zahlen von Jahr zu Jahr nur wenig ver&#228;ndern, wird der Index jedes Jahr aufs Neue mit Spannung erwartet. <strong>Besonders Weiterbildner sind hei&#223; auf die Zahlen.</strong> Warum? &#8211; Gallup liefert den Weiterbildnern den Grund f&#252;r ihre Existenzberechtigung. Jahr f&#252;r Jahr benennt die Studie n&#228;mlich die Ursachen f&#252;r die geringe emotionale Bindung der Mitarbeiter an die Unternehmen: Defizite in der Personalf&#252;hrung. Und so kommt es, dass die Weiterbildner gern Gallup zitieren. Und je oller die Werte, desto doller die Nennungen auf den Pr&#228;sentationscharts. Trainer, Coachs oder Berater k&#246;nnen alles M&#246;gliche mit den alarmierenden Zahlen verkaufen: Mitarbeiterbindungsprogramme, Feedbacktools, Teamtrainings, Incentives, Motivationsseminare&#8230;.<br />
<br />
Bei all den Verkaufsargumenten f&#252;r Weiterbildung, die die Studie liefert, f&#228;llt ein positives Ergebnis schnell unter den Tisch: <strong>91 Prozent der Befragten gaben an, zufrieden mit ihrem Job und ihrer T&#228;tigkeit zu sein.</strong> Immerhin. Ohnehin wissen vermutlich nur wenige, wie der Gallup-Index entsteht. 12 Aussagen werden Jahr f&#252;r Jahr von etwa 2.000 Arbeitnehmern (2012: n = 2.198) auf einer Skala von 1 (stimme &#252;berhaupt nicht zu) bis 5 (stimme absolut zu) in einer telefonischen Befragung bewertet. Darunter Aussagen wie „Meine Kollegen haben einen inneren Antrieb, Arbeit von hoher Qualit&#228;t zu leisten“ oder „In den vergangenen sechs Monaten hat jemand mit mir &#252;ber meine Fortschritte gesprochen“. Aus den Antworten wird der Index ermittelt – wie genau, das wei&#223; nur Gallup. Das Rechenprozedere gilt als Firmengeheimnis.<br />
<br />
Der Verbreitung der Umfrageergebnisse schadet das nicht. <strong>Weil Gallup beeindruckend-bedr&#252;ckende Zahlen liefert: etwa, dass sich die volkswirtschaftlichen Kosten auf 112 bis 138 Milliarden Euro j&#228;hrlich belaufen.</strong> Errechnet hat Gallup auch die Fehltage. Logisch: Besch&#228;ftigte ohne Bindung fehlen h&#228;ufiger, allein dadurch, so rechnet Gallup vor, entstehen Kosten von 18,3 Milliarden Euro j&#228;hrlich. Dieses Jahr liefert das Beratungshaus zudem Zahlen, was die mangelnde Bindung der Mitarbeiter f&#252;r die Innovationskraft eines Unternehmens bedeutet. Daf&#252;r braucht es freilich nicht viele Worte und auch eigentlich keine Zahlen, denn das d&#252;rfte auf der Hand liegen: Emotional gebundene Mitarbeiter &#228;u&#223;ern mehr Ideen und haben auch die besseren.<br />
<br />
<strong>Argumentationsfutter liefert der Engagement-Index dieses Jahr erstmals zum Thema „F&#252;hrung im Zeichen des demografischen Wandels“</strong>. Vielleicht sind das sogar die interessantesten Zahlen, die sich durch einen Vergleich der Index-Werte &#252;ber die Jahre hinweg ergeben. Bei der ersten Erhebung des Engagement Index im Jahr 2001 z&#228;hlten nur 15 Prozent der deutschen Besch&#228;ftigten zur Gruppe der emotional nicht gebundenen Mitarbeiter. Im Jahr 2007 lag dieser Anteil bereits bei 20 Prozent, um 2012 mit 24 Prozent seinen vorl&#228;ufigen H&#246;chststand zu erreichen. Gallup erkl&#228;rt den Anstieg mit den Baby Boomern. Ihr Anteil an den Besch&#228;ftigten hat sich erh&#246;ht, und diese Generation ist laut Gallup die mit dem h&#246;chsten Anteil an Inneren K&#252;ndigern (29 Prozent, Generation X: 23 Prozent; Generation Y: 18 Prozent). Studienleiter Marco Nink kommentiert: <strong>„Die &#228;ltere Arbeitnehmergeneration f&#252;hlt sich vernachl&#228;ssigt. Man k&#246;nnte sie als vergessene Generation am Arbeitsplatz bezeichnen.“</strong><br />
<br />
F&#252;rwahr: Derzeit macht sich die Personalentwicklung vor allem um die <a href="http://www.managerseminare.de/ms_Artikel/Generation-Y-Die-tatsaechlich-Anderen,220795">Generation Y</a> Gedanken: Wie ticken die Jungen und welche Erwartungen stellen sie an ihre Arbeitgeber? Wie muss Weiterbildung f&#252;r die Gen Y aussehen? Um die Weiterbildung der 50plus-Mitarbeiter indes k&#252;mmert sich kaum jemand, ebenso wenig erfahren sie Wertsch&#228;tzung im Joballtag, frei nach dem Motto: Die sind ja ohnehin da. Das kann &#252;bel ausgehen, zumal die Gruppe der 50plus Mitarbeiter in den kommenden Jahren eher noch gr&#246;&#223;er werden d&#252;rfte.<br />
<br />
Gute Nachrichten f&#252;r Weiterbildner also: jede Menge neue Verkaufsargumente&#8230;<br />
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