Weiterbildungs-Allrounder oder Spezialist?
Da die Unternehmen zunehmend eine konzeptionelle - oder, um einen reichlich überstrapazierten Begriff zu benutzen: systemische - Arbeitsweise des Weiterbildners einfordern sowie auf individuelle, firmenspezifische Maßnahmen unmittelbar am Arbeitsplatz setzen, hat sich der klassische Beruf des Trainers längst ausdifferenziert und ist einer wahren Rollenvielfalt gewichen.
- Didaktik, Methodik und Moderation, Konfliktmanagement, Gruppendynamik und psychologisches Grundwissen - diese Grundkenntnisse brauchte der Trainer schon immer.
- Inzwischen kommen Beratungskompetenz, strategisches Verständnis und Prozess-Know-how hinzu, Expertise bei der Unterstützung und Entwicklung arbeitsplatznaher Lernprozesse, außerdem Sensibilität im Umgang mit firmeninternen Machtstrukturen, Versiertheit in der Bedarfsermittlung und Evaluation, Kenntnisse in Organisationstheorie sowie Coaching-Kompetenz.
- Der verstärkte innerbetriebliche Einsatz von Blended-Learning-Konzepten erfordert zudem Versiertheit im Umgang mit neuen Medien.
In Sachen betrieblicher Weiterbildung unterwegs sind in den Unternehmen neben internen und externen Trainern inzwischen auch Moderatoren, Prozessbegleiter, Organisationsberater, Personalentwickler, Coachs, HR-Manager, Teletutoren und, und, und.
Das positive an dieser Entwicklung: Sie belegt ein wachsendes professionelles Verständnis von Weiterbildung.
Unser Beitrag sucht die Antwort auf die Gretchenfrage 'Besser Generalist oder Spezialist?' und liefert eine Checkliste für die richtige Auswahl von Lehrgängen.
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