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Tipps zur Foliengestaltung

Tipps zur Foliengestaltung

Der 'gute alte' Overheadprojektor ist auch im Multimediazeitalter ein praktisches und gern genutztes Hilfsmittel bei Präsentationen. Der richtige Einsatz muss jedoch gut durchdacht sein, wenn der Vortrag gelingen soll. Die wichtigsten Regeln bei der Foliengestaltung sind hier in einer Checkliste zusammengefasst.


Grundsätzliches

  • Handschriftliche Folien wirken persönlich, können formelle Anforderungen in puncto Übersichtlichkeit und Lesbarkeit in der Regel jedoch nicht erfüllen.
  • Querformat ist günstiger als Hochformat, da Raum für Gegenüberstellungen und bessere Lesbarkeit auch in den hinteren Stuhlreihen (Text hängt nicht so tief wie beim Hochformat).
  • Optische Eingrenzungen vermeiden (Trauerrand).
  • Statt Schlagworte und komplette Sätzen lieber prägnante Kurzsätze verwenden.


    Übersichtlichkeit

    • Folie nicht bis an den Rand beschreiben, sondern etwa zwei Zentimeter Rand lassen.
    • Freiflächen und nicht zu knappe Zeilenabstände erhöhen die Übersichtlichkeit.
    • Inhaltliche Struktur optisch hervorheben durch Elemente wie Spiegelstriche, Farbe, Einrückungen.
    • Kopierte Buchseiten sind tabu.


      Schrift

      • Sich auf eine Schriftart beschränken.
      • Nur eine Form der Hervorhebung wählen, fett oder kursiv.
      • Serifenlose Schriften (z.B. Arial) erleichtern das Lesen.
      • Schriftgröße (Höhe der Buchstaben auf der Folie): Die Teilnehmer mit dem größten Abstand zur Projektionsfläche bestimmen die Wahl der Schriftgröße. 5 Millimeter bei 10 Metern Abstand, 10 Millimeter bei 10 bis 15 Metern Abstand, 15 Millimeter bei 15 bis 20 Metern Abstand.


        Textanordnung

        • Pro Folie ein aussagekräftiges Bild sowie maximal 7 Zeilen Text mit 7 Informationen verwenden.
        • Pro Folie nur ein Thema.
        • Über jede Folie eine Überschrift.
        • Text linksbündig laufen lassen, als pointiertes Stilmittel ausnahmsweise rechtsbündig.
        • Keine vertikalen Textzeilen
        • Firmenlogo nicht zu dominant platzieren, am besten am unteren Bildrand.


          Farbe

          • Nicht mehr als 4 Farben (Graustufen) pro Folie.
          • Blau und Schwarz sind am besten lesbar.
          • Farben durchgängig benutzen, z.B. alle Überschriften blau, alle Pfeile rot.
          • Lesbarkeit des Textes beachten, Farbe und Text müssen ausreichend Kontrast bieten.


            Symbole

            • Symbole durchgängig und sparsam verwenden.
            • Eindeutigkeit der Aussage bedenken, mögliche Assoziationen gegebenenfalls vorher testen.
            • Cliparts vorsichtig einsetzten, viele sind abgenutzt oder passen schlichtweg nicht.


              Diagramme


              • Zahlen möglichst immer in Form von Diagrammen oder Grafiken darstellen.
              • Achsenbeschriftung nicht vergessen.
              • Nur die wirklich aussagekräftigen Informationen im Diagramm darstellen.


                Quelle

                Diese Checkliste wurde erstellt von Jörg A. Wendorff, Trainer bei Neuland & Partner in Fulda.


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