Spielkompetenz richtig verkaufen lernen
Das Wort 'Spiel' ist in Verbindung mit Personal- und Management-Trainings unterschiedlich gut gelitten. In Unternehmen, Verbänden und Behörden halten sich Vorurteile und die Vorstellung, bei Spielen (ausgenommen Rollenspiele) könne es sich nur um 'Kinderkram' handeln, um etwas, das vielleicht in die Freizeit, keinesfalls aber in das Arbeitsleben gehöre.
Der Wert und die Qualität von Spielen als nützliche Trainingsmethode sind nicht bei allen Personalentwicklern und Weiterbildungsspezialisten gleichermaßen präsent. Im Kontakt- und/oder Planungsgespräch kommt eine weitere Schwierigkeit dazu: Spiele und ihre Wirkung sind schwer kommunizierbar - erzählt und beschrieben bleiben sie dem Zuhörer fremd und suspekt. Das hängt auch damit zusammen, dass in den Köpfen sehr unterschiedliche Vorstellungen darüber kursieren, was ein Spiel eigentlich ist.
Wie also können Sie, wenn Sie als Trainer Spiele einsetzen möchten, Ihren Kunden von dem Nutzen Ihrer Methodik überzeugen?
Grundsätzlich haben Sie, falls Sie nicht ausdrücklich nach Ihren Trainingsmethoden gefragt werden, zwei Möglichkeiten:
- Sie sagen, dass Sie Spiele einsetzen.
- Sie sagen es nicht.
Sie sollten sich natürlich für ersteres entscheiden. Denn Seminare mit Spielen zu gestalten ist ein Qualitätsmerkmal. Trainer, die sich mit Spielen auskennen, sind hochspezialisierte Fachleute.
Wie Sie Ihre Spielkompetenz gezielt präsentieren, die Skepsis beim Kunden aus dem Weg räumen und auf die verschiedensten Einwände geschickt reagieren, können Sie folgendem Beitrag (aus: Rezeptbuch für lebendiges Trainings) entnehmen.
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