Direkt zum Inhalt

Direkt zur Navigation

Managementweiterbildung, Fortbildung, Schulung und Training für Führungskräfte und Mitarbeiter

Warenkorb 0 Artikel

Registrierung


Schrift:  

Marktübersicht: Zehn Persönlichkeitsinstrumente im Überblick

Marktübersicht: Zehn Persönlichkeitsinstrumente im Überblick

Persönlichkeit beschreibt das Maß an Selbsterkenntnis, das man als Individuum bzw. Führungskraft auf seinem bisherigen Lebens- und Berufsweg gewonnen hat. Das Tempo auf diesem langen Weg zu erhöhen versprechen Persönlichkeitsinstrumente. Einen schnelleren Erkenntnisgewinn erhoffen sich dabei nicht nur diejenigen, die sich diesen Tests unterziehen. Auch die Personalabteilungen in Unternehmen streben danach, ihre Personalentscheidungen mit einer möglichst hohen Erfolgsquote zu treffen. Doch inwieweit sind diese Hoffnungen realistisch?


Wie stellt sich der Markt dar?

In den USA sowie den europäischen Nachbarländern ist der Einsatz von Persönlichkeitsinstrumenten zum Zwecke der Personalplatzierung nichts Ungewöhnliches. Deutsche Unternehmen zeigen sich in dieser Hinsicht noch äußerst zögerlich und zurückhaltend. Der Einsatz beschränkt sich meistens auf Verhaltens- und Teamtrainings, dient dort vornehmlich der Sensibilisierung der Teilnehmer und ist für diese meist ohne unmittelbare Konsequenzen auf ihren Arbeitsplatz verbunden.

Im Rahmen von Assessment Centern sind Persönlichkeitstests noch mithin am häufigsten zu finden, genießen aber bei vielen ein zweifelhaftes Image. Zurückzuführen ist dies meist auf schlichte Unkenntnis auch auf Seiten der Personalverantwortlichen. Von übertriebenen Erwartungen hinsichtlich der Aussagekraft der Ergebnisse über den schlichtweg zweckentfremdeten Einsatz bis zu einfachen handwerklichen Fehlern - zum Beispiel werden die Ergebnisse der Tests den Teilnehmern vorenthalten - reichen die Möglichkeiten dessen, was bei der Verwendung von Persönlichkeitsinstrumenten alles schief laufen kann.

Zudem gibt es bei den auf dem Markt befindlichen Verfahren hohe Unterschiede hinsichtlich der Qualität und wissenschaftlichen Fundierung, die zu beurteilen auch für Personalverantwortliche oft ein Buch mit sieben Siegeln ist. Für die Testkandidaten bleibt dann bisweilen der verheerende Eindruck zurück, dass das Instrument offenbar genau das nicht zu leisten in der Lage ist, wofür es eigentlich eingesetzt wird: nämlich Transparenz und Entscheidungsklarheit zu schaffen.

Differenzierte Tests geben dem Personalentscheider oder Trainer einen kompakten Überblick darüber, wie ein Mitarbeiter oder Teilnehmer sich in den wesentlichen, berufsrelevanten Feldern der Persönlichkeit selbst einschätzt - z.B. seine Motivstruktur, soziale Interaktion, Arbeitsweise und psychische Stabilität. Im Vorstellungs- oder Beförderungsgespräch braucht er daher nicht bei 'Null' anzufangen, sondern hat bereits zahlreiche Anknüpfungspunkte. So kann der Personaler gezielt nachhaken, was das Selbstbild des Teilnehmers in Bezug auf die Stellenanforderungen bedeutet oder wie sich widersprüchliche Aussagen erklären lassen.


Persönlichkeitstests als Entscheidungshilfe nutzen

Persönlichkeitstests sind kein K.o.-Kriterium, sondern eine Entscheidungshilfe. Das persönliche Gespräch mit dem Testkandidaten schützt immer noch am besten vor allzu einfachen Schlussfolgerungen wie z.B. dem schlichten Abgleich von Soll- und Ergebnisprofil. Zudem ist eine überdurchschnittlich ausgeprägte Stärke nicht immer positiver zu bewerten als ein guter Durchschnitt. Sie kann sich gerade in der späteren Zusammenarbeit als negativ erweisen, weil Kollegen die Stärke als Prinzipienreiterei erleben. Ergo: Profilergebnisse mathematisch zu ordnen ist keine Entscheidungshilfe - im Gegenteil.

Unerlässlich ist daher das ausführliche Gespräch mit dem Kandidaten über die Ergebnisse, in dem Widersprüche und Auffälligkeiten thematisiert und geklärt werden können. Folgende Fragen helfen dabei:

  • Wo sieht der Kandidat selbst seine Stärken und Schwächen? Schätzt er diese realistisch ein? Wo überschätzt bzw. unterschätzt er sich?
  • Kann sich der Teilnehmer mit den Ergebnissen identifizieren? An welcher Stelle passen die Ergebnisse nach seiner Einschätzung nicht? Warum?
  • Inwieweit passt die Selbsteinschätzung des Kandidaten zu den überfachlichen Anforderungen am Arbeitsplatz wie z.B. zu eigenverantwortlichem Handeln, Kontaktfähigkeit etc.?
  • Harmonieren die Ergebnisse mit den Eindrücken von Außenstehenden, wie z.B. den Beobachtern in einem Assessment Center, Seminarteilnehmern und Kollegen?
  • Welche Chancen und Risiken ergeben sich in der Zusammenarbeit verschiedener Personen - z.B. bezüglich der Verteilung von Stärken und Schwächen in Projektteams?


Was wurde untersucht?

Für die Marktübersicht wurden zehn Persönlichkeitstests unter die Lupe genommen. Folgende Punkte wurden dabei näher betrachtet:

  • Kurzbeschreibung
  • Einsatz
  • Durchführungsmodalitäten
  • Bearbeitungszeit
  • Kosten
  • Kontaktadresse

Erhebungszeitraum: September 2003


Zehn Persönlichkeitsinstrumente im Überblick

Die Marktübersicht sowie Hintergrundinformationen zum Thema Persönlichkeitsinstrumente im Überblick (aus: 'Jahrbuch Seminare 2004') können Sie hier als PDF-Datei laden.


zurück
Weitere Informationen zum Thema auf managerSeminare.de
ANZEIGE
  

Themendossier: Trainingstools im Praxistest, Teil 5

Die Training aktuell-Redaktion nimmt einmal im Monat neue Trainingstools kritisch unter die Lupe: Software, Methodensets, Spiele & Co. werden auf ihren praktischen Nutzen hin getestet und bewertet....

mehr...
Zu allen Themendossiers...

Unsere Bestseller als e-Books

managerSeminare bietet seine Bestseller auch in preisgünstiger digitaler Form an. Die Vorteile der eBooks: Sie können die eBooks direkt online bezahlen und herunterladen, am Bildschirm lesen und bearbeiten, wichtige Passagen ausdrucken und Texte nach Fachbegriffen durchsuchen. 

Zu den eBooks...

Der Weiterbildungsmarkt im Test

Welche Ausbildungsmöglichkeiten bietet die Weiterbildungsbranche? Wie sieht der Markt für e-Learning-Produkte aus? Wer führt Trainings zu neuen Trendthemen durch? managerSeminare will zu mehr Transparenz auf dem Weiterbildungsmarkt beitragen und untersucht für Sie regelmäßig das oft unübersichtliche Angebot.  

Zu den Marktübersichten...

Trainingsverträge, Mustervorlagen und Checklisten

Verbindliche Verträge sind auch in der Weiterbildung unerlässlich, doch die Vertragsgestaltung erweist sich oft als schwierig. Welche Punkte müssen vertraglich geregelt werden? Wie werden rechtlich abgesicherte Vertragstexte formuliert? managerSeminare hilft und gibt praktische Tipps rund um das Thema Weiterbildungsrecht.

Mehr zum Thema Weiterbildungsrecht...

Themenspecials

MBA
Der Master of Business Administration, kurz MBA, ist ein Aufbaustudium, das in den letzten Jahren weltweit stark an Bedeutung gewonnen hat. Wer mit dem MBA Karriere machen will, findet hier Infos zu Programmen und Anbietern.
mehr...

Train-the-Trainer
Für Trainer heißt es: ständig an ihren Kompetenzen feilen und ihren persönlichen Werkzeugkoffer up to date halten, damit die Erwartungen ihrer Auftraggeber erfüllt werden. Nähere Infos dazu wie man sich aus- und fortbilden kann, finden Sie auf dieser Seite.
mehr...

Change-Management
Das Thema Change-Management ist heute quer durch die Führungsetagen Business-as-usual. Welche Angebote Ihnen helfen im reißenden Strom der Veränderung nicht unterzugehen, finden Sie auf dieser Seite.
mehr...

Ausgefallene Tagungsorte
Tagen an einem außergewöhnlichen Ort - das können auch Sie! Das Special 'Ausgefallene Tagungsorte' stellt Ihnen verschiedene Destinationen vor, in denen Sie Ihre Veranstaltung zu etwas ganz besonderem machen können.
mehr...

© 2012, managerSeminare Verlags GmbH, Endenicher Str. 41, D-53115 Bonn