Über die Filme
DVD 1: Konfliktlösung statt Streit
In dieser DVD werden anhand eines eskalierenden Konflikts die verschiedenen Verhaltensstrategien dargestellt, die dazu beitragen, dass es, statt zu einer Lösung, zu einem handfesten Streit kommt. Solche in einem Konflikt wenig hilfreichen Verhaltensmuster sind z.B. Ironie, den anderen lächerlich machen, unterbrechen, Drohungen aussprechen, vom eigentlichen Thema ablenken, Provokationen und Unterstellungen oder die Verwendung von Absolutbegriffen wie 'immer/nie/alle/keiner'.
Auf dem theoretischen Hintergrund der Transaktionsanalyse werden Verhaltensalternativen vorgestellt, mit deren Hilfe ein Konflikt gelöst, bzw. eine Eskalation vermieden werden kann. Das Persönlichkeits- und das Kommunikationsmodell der Transaktionsanalyse, die von einem Trainer und einer Trainerin anschaulich und leicht verständlich erklärt werden, helfen zu verstehen, wie Kommunikation aufgebaut ist, was bei Kommunikation eigentlich passiert, wenn sie schief läuft und wie man es besser machen kann. In kleinen Spielszenen wird gezeigt, worauf man achten muss, wenn man einen Streit vermeiden oder eine Situation deeskalieren will. Dabei ist oft das Wichtigste, sich dem ursprünglichen Impuls, nämlich verstanden zu werden, entgegengesetzt zu verhalten: Wer zunächst versucht, den anderen zu verstehen, hat größere Chancen, anschließend auch seinerseits auf Verständnis zu stoßen. Bei dieser Konfliktlösestrategie spielt das ebenfalls vorgestellte Modell des 'Bezugsrahmens' eine große Rolle.
DVD 2: Konflikte deeskalieren
Jeder Konflikt spielt sich auf drei unterschiedlichen Ebenen ab: Inhaltsebene, Beziehungsebene und Kontext. Da sich Konflikte nie allein an inhaltlichen Differenzen entzünden und hochschaukeln, spielen Beziehungsebene und Kontext eine wesentliche Rolle. In dieser DVD wird gezeigt, wie Sie durch den Einsatz von 'Kontextmarkierern' und das Wechseln auf die Beziehungsebene Konflikte lösen oder gar nicht erst entstehen lassen.
Kurze Spielszenen machen anschaulich, aus welchem Grund eine Kommunikation misslingt, d.h. zu einem unlösbaren Konflikt wird. Im Anschluss daran kann man nachverfolgen, welche Konfliktlösungsstrategien ein besseres Ergebnis versprechen. Statt sich etwa von den verbalen Angriffen eines wütenden Menschen dazu provozieren zu lassen, ebenfalls eine Attacke zu reiten, ist es hilfreicher zu klären, was sich in der gegenseitigen Beziehung gerade abspielt. So gelingt es, wieder auf die lösbare Sachebene zurückzukehren. Es wird aber auch gezeigt wie, gerade bei Reklamationen, berechtigter Ärger zunächst emotional „gut versorgt“ werden muss, bevor man an die Klärung des Sachproblems denken kann. Außerdem lernt der Zuschauer, was 'Ich'- und 'Du'-Botschaften mit Konflikten zu tun haben, wie ein gutes Feedback aufgebaut sein muss, so dass man auch heikle Punkte rückmelden und durchaus auch Ärger Ausdruck verleihen kann, ohne damit alle Kommunikationsbrücken abzubrechen. Und es wird dargestellt, wie man mithilfe einer Moderationstechnik nicht in Konflikte hineingezogen wird, sondern zu ihrer Lösung beiträgt.