Leser- und Pressestimmen
In diesem Buch werden praxisnah Werkzeuge vermittelt, um sich in einer Dialogsituation zurecht zu finden. Auch für Führungskräfte, Personaler, Mitarbeiter und Berater bietet das Buch gute Lernmodule, um sich kommunikativ zu stärken und zu verbessern. Der Autor schöpft aus der Erfahrung seiner Seminare und erklärt detailliert, wie der Leser vorgehen muss, um diese Faktoren auf sich selbst zu übertragen und umzusetzen.
Human Resources Manager, Ausgabe 5/2011
Im vorliegenden Band aus dem Verlag managerSeminare steht die professionelle Gesprächsführung in Unternehmen und Organisationen im Mittelpunkt. Kommunikationsstörungen am Arbeitsplatz können fatale Auswirkungen auf den gesamten Arbeitsprozess haben. So zeigen die Autoren kenntnisreich auf, wie solche Konflikte von vornherein verhindert und kompetent und effektiv bearbeitet werden können. Dabei richtet sich der Blick vor allem AUF die Gesprächskompetenz der beteiligten Mitarbeiter. Neben kommunikationstheoretischem Hintergrundwissen wollen vor allem die vorgestellten Kommunikations-Werkzeuge auf schwierige Gesprächssituationen vorbereiten. Das Vokabular ist sicherlich aus anderen Fachbüchern bekannt (Transparenz schaffen, richtiges Zuhören, Fragen stellen, Stellung beziehen, Störungen klären). Wichtig erscheint mir aber die praxisorientierte Aufarbeitung und der Ansatz des vorliegenden Bandes. Im Mittelpunkt steht dabei die innere Einstellung und Haltung, mit der ich ein Gespräch führe. Die vielen rhetorischen Werkzeuge und Methoden sind letztlich nicht hilfreich, wenn die innere Einstellung (klare, offene und authentische Kommunikation) fehlt. An vielen konkreten Beispielen erläutern die Autoren die Möglichkeiten einer optimalen Gesprächsführung. Dabei verstehen sie das Buch als Arbeits- und Trainingsbuch, wobei die Fragen, Tipps und Checklisten besonders hilfreich sein dürften. Natürlich macht das Lesen eines solchen Buches allein noch keinen Kommunikationsprofi. Wichtig ist das Üben in konkreten Gesprächssituationen. Daher eignet sich der Ratgeber auch hervorragend für Trainer und Berater, die in Seminaren Kommunikationskompetenz vermitteln und einüben.
Arthur Thömmes für www.lehrerbibliothek.de
Ich bin der Meinung, dass U.Kreggenfeld mit Hilfe seiner neuen Bausteine in jedem Wollenden pofessionelle Gesprächsführung anlegt. Ausprobieren, erproben und zur Vollendung bringen muss jeder Übende die Angebote selbst. In Begleitung echter 'Sparing'-Partner erreicht jeder Übende in seinem beruflichen Gespräch das Einbringen von Natürlichkeit und Professionalität. Allen unseren Seminarteilnehmern gelang der Praxistransfer durch die Anwendung der vom Autor vorgegebenen Checklisten, Rollenspielszenen sowie der vorgegebenen
Trainings-Tipps.
Karl-J. Kluge, BIBLIO-KOM
Insgesamt also ist das Buch wirklich lesenswert und bringt viele Praxistipps, Checklisten und Übungsbeispiele, die für den Trainer, Teamer, Facilitator oder Seminarleiter eine wirkliche Hilfe sind. Ganz wertvoll werden alle praktischen Tipps natürlich erst dann, wenn man sie ausprobiert, evaluiert und anpasst an die eigenen Fähigkeiten und somit stets verbessert.
Werner Michl, erleben & lernen
Was ist alles notwendig um Kommunikation dauerhaft glücken zu lassen? Dieser Frage geht Kreggenfeld auf eine sehr praxisnahen Art und Weise nach. Im Unterschied zu den 'Miteinander Reden'-Büchern von Schulz von Thun, die ebenfalls exzellent sind, erzählt Kreggenfeld nichts über Kommunikationstheorien, sondern erklärt alles aus der Sicht des Praktikers. Beides hat seine Berechtigung und der theoretische Hintergrund den Schulz von Thun erläutert, ist keineswegs theoretischer Ballast. Dennoch zeigt Kreggenfeld, dass man ein ausgezeichnetes Buch auch schreiben kann, wenn man die Theorie kaum antastet. Der Aufbau des Buches ist logisch und sehr übersichtlich. Die Kapitel sind leicht lesbar und enthalten sehr viele praktische Tipps und Übungen. Jedes Kapitel enthält einen Erläuterungsteil, einen Teil mit einem Rollenspiel (dazu wird am Anfang des Buches die Situation erläutert und danach wird das jeweils erklärte an dieser Situation plastisch dargestellt), FAQs, eine Checkliste, die man vor jedem Gespräch durchgehen kann, eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Grundlagen und abschließend auch noch Tipps für Trainer, wie man diesen Teil gezielt in Seminaren üben kann. Das Buch selbst besteht aus neun Kapiteln, davon vier zum Thema 'Innere Einstellung' (Ressourcen, Echtheit, partnerschaftliche Einstellung und Zielklarheit) und fünf zum Thema 'Kommunikative Kompetenzen' (Transparenz schaffen, richtiges Zuhören, Fragen stellen, Stellung beziehen und Störungen klären). Wie praktisch jedes ernstzunehmendes Werk über Kommunikation geht auch Kreggenfeld von einem systemischen Ansatz aus. Das heißt, er unterstellt, dass man nur dann wirkungsvoll kommunizieren kann, wenn man sich selbst (als Teil des Gesamtsystems) ändert. Darum geht er auch zunächst auf die innere Einstellung ein und verlangt eine positive Einstellung zu finden. Ohne dies ist es nicht möglich erfolgreich zu kommunizieren. Diese Forderung nach geglückter und nicht nach gewonnener Kommunikation, macht auch einen großen Teil des Charmes dieses Buches aus.
Wenn Sie also ein Buch suchen, das Ihnen bei der Kommunikation (egal in welchem Bereich) hilft, so sind Sie hier bestimmt richtig. Wollen Sie Zusammenhänge verstehen, wissen, warum etwas aus psychologischer Sicht so und nicht anders ist, so ist Schulz von Thuns Reihe sicherlich hilfreicher. Aus meiner Sicht eine klare Empfehlung.
Reinhold Stansich, Leserrezension bei www.thalia.de, fünf von fünf möglichen Sternen
Für ausgebuffte Politiker könnte sich das Buch „Direkt im Dialog“ von Udo Kreggenfeld glatt als Karrierekiller erweisen. Doch Scherz beiseite: Wer weniger daran interessiert ist, seinem Gesprächspartner mit leeren Phrasen zu imponieren als sich tatsächlich mit ihm auszutauschen, dürfte sich von der Publikation gut beraten fühlen, hält Kreggenfeld es doch mit dem alten Bibelspruch „Deine Rede sei ja, ja und nein, nein“. Will heißen: Er plädiert für größtmögliche Geradlinigkeit und Authentizität im Dialog mit Kunden, Kollegen und Vorgesetzten. Wozu es seiner Ansicht nach nicht nur kommunikationstechnisches Know-how, sondern v.a. auch die richtige innere Einstellung braucht.
Das Buch will demzufolge Wege aufzeigen, die helfen, zu einer „Dialog-förderlichen“ Haltung zu gelangen. So beschreibt Kreggenfeld eingangs u.a., wie man sich vor einem Gespräch in einen positiven Gefühlszustand versetzen kann – etwa indem man sich vor Augen hält, worauf man in seinem Leben zurzeit ganz besonders stolz ist. Er macht zudem deutlich, dass ein Gespräch nur dann Früchte trägt, wenn man sich von vornherein der Ziele, die damit erreicht werden sollen, bewusst ist. Des Weiteren erläutert Kreggenfeld einige wichtige Kommunikationsmethoden wie „richtig zuhören“, „Störungen klären“ und „Stellung beziehen“. Mit Letzterem meint er nicht einfach, die eigene Meinung kund zu tun. Vielmehr geht es darum, persönliche Überzeugungen für den anderen nachvollziehbar zu machen. Dass eine Aussage, Bitte oder Forderung überhaupt begründet wird, hält Kreggenfeld fast schon für wichtiger, als die Art der Begründung. Dennoch kommt es seiner Meinung nach darauf an, die Argumente geschickt auf das jeweilige Gegenüber abzustimmen, z.B. Bauchmenschen eher emotionale Begründungen und Kopfmenschen harte Fakten zu liefern.
Die Lektüre fordert den Rezipienten immer wieder zum Mitmachen auf. Anhand von Checklisten kann er sein individuelles Kommunikationsverhalten kritisch begutachten. Ein exemplarisches Rollenspiel in Form eines problematischen Gespräches zwischen Führungskraft und Mitarbeiter zieht sich quer durch alle Kapitel und hilft, die Inhalte zu veranschaulichen. Sollten dennoch Fragen offen bleiben, lohnt sich ein Blick in den Abschnitt mit häufig gestellten Fragen, der jedes Kapitel ergänzt. Da sich das Buch nicht nur an Führungskräfte und Mitarbeiter, sondern auch an Weiterbildungsprofessionals richtet, schließt jedes Kapitel überdies mit Tipps und Übungsvorschlägen für die Vermittlung der jeweiligen Dialogfähigkeiten im Seminar. Damit dürfte die Publikation auch alten Hasen des Kommunikationstrainings noch ein paar frische Impulse für ihre tägliche Arbeit zu bieten haben.
Fazit: Ein praxisorientierter Ratgeber zum Thema „Kommunikation“, der sich auf Grund seiner übersichtlichen Gestaltung auch für Schnellleser gut eignet.
Sylvia Jumpertz, Training aktuell 12/2002
Ein Buch zum Honig raus saugen!
Manchmal bedarf es einer kleinen Initialzündung um große Ergebnisse zu erzielen. Als Mitarbeiter eines öffentlichen Bildungsträgers beschäftige ich mich schon seit ewigen Zeiten mit den alltäglichen 'Kommunikations-Blockaden' seitens vieler meiner KollegInnen und natürlich auch mit meiner eigenen Unfähigkeit, schwelende Konflikte befriedigend und vor allem 'erwachsen' - soll heißen: ohne Anklagen und Vorwürfe an die Gegenpartei - auszutragen. Bei einem Bekannten bin ich dann auf 'Direkt im Dialog' gestoßen - meine Initialzündung. Der Titel sprach mich an, ich blätterte rein und habe mir - als ich gut 2 ½ Stunden später mit dem fast ausgelesenen Werk unter'm Arm meinen Bekannten verließ - meine 'Strategie' für den nächsten Tag zurechtgelegt. Und die sah folgendermaßen aus: Ehrlichkeit in der Offenlegung meiner Motive und der Vorsatz, meine Gefühle und mein Handeln (endlich) in Einklang zu bringen. Vielleicht war ich auch einfach nur weichgekocht nach dem Frust der letzten Jahre und hatte nach der überaus fesselnden Lektüre den Mut zum Risiko. Und siehe da: Nach dem ersten Stirnrunzeln meiner KollegInnen über mein 'neues' Verhalten ihnen gegenüber fing die Sache an zu laufen. Binnen kurzer Zeit wurden meine dienstlichen Gespräche konstruktiver, im Ergebnis befriedigender und machten vor allem mir (und wie ich denke auch meinen Gesprächspartnern) mehr Spaß. Das Taktieren und Herumlavieren habe ich seitdem jedenfalls auf ein Minimum heruntergefahren. Die Ermutigung des Autors, sich in Gesprächen möglichst authentisch und mit den eigenen Zielen und Gefühlen im Einklang zu verhalten, ist im Grunde genommen ja nicht neu - doch in dieser Klarheit im Hinblick auf das, was damit in der Praxis erreicht werden kann, habe ich das noch nicht gelesen. Vielleicht liegt es daran, dass der Autor Udo Kreggenfeld selbst ein Praktiker ist und weiß, wovon er redet. Jedenfalls kommt es beim Lesen so rüber. Zumindest habe ich mich - was ja selten genug vorkommt - durch ein Buch zu einem neuen Verhalten animieren lassen - mit dem Ergebnis, dass sich vieles (natürlich längst nicht alles) so gewendet hat, wie es der Autor in einigen Bereichen auch beschrieben hat. Und was will man mehr von einem guten Buch? Wie gesagt: Manchmal bedarf es einer kleinen Initialzündung...
Peter Kaptain, Leser