Mobiles Lernen könnte die Welt verändern: Statt statisch Fakten zu büffeln, zeitlich und räumlich gebunden, statt sich durch festgelegte Lernprogramme zu klicken, bringen immer leistungsfähigere Mobilgeräte das Wissen zu uns. Wo wir auch sind, was wir auch brauchen, wann immer wir Zeit haben oder Lust – M-Learning versorgt uns mit den passenden Lektionen. Spontan, kontextabhängig, interaktiv. Und wenn die multimedialen Lernhappen für unterwegs nicht ausreichen, helfen Fachleute und andere Lernende via Social-Software weiter.
Soweit die Vision, die so oder so ähnlich schon seit Jahren technikaffine Gemüter bewegt. Die Realität sieht – mit wenigen Ausnahmen wie dem Bereich Fremdsprachentraining – anders aus, noch mangelt es an praxistauglichen Lösungen. Doch dass dem mobilen Lernen die Zukunft gehört, da sind sich viele Bildungsexperten sicher. Der aktuelle Horizon Report etwa sieht darin eine Technologie, die Lernen, Lehren und Forschen nachhaltig beeinflussen wird. Und das schon bald.
Tatsächlich starten derzeit an Schulen groß angelegte Projekte, die Bildung auf die Plattformen bringen, die dem Nachwuchs mehr sagen als PC oder Papier: ihre Handys – immer dabei, immer vernetzt, personalisiert und akzeptiert. Die Universitäten experimentieren mit neuen Lernkonzepten, die mehr sind als herkömmliches E-Learning auf kleineren Bildschirmen. Doch wie sich
betriebliche Weiterbildung mobilisieren lässt, scheint bisher niemand genau zu wissen.
In managerSeminare 140 fragen wir nach dem aktuellen Stand des Bildungstrends Mobile-Learning. Welche Neuigkeiten gibt es und was ist für die Zukunft zu erwarten? Wie muss eine Lernform aussehen, die Mobilität nicht nur unterstützt, sondern nutzt? Und: Wollen wir überhaupt mobil lernen? Wir interessieren uns für Ihre Ansichten zum Thema, die wir – wie stets vertraulich – auswerten möchten. Wie gewohnt verlosen wir unter den Einsendern drei Büchergutscheine im Wert von 100 bzw. 50 Euro.