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Hoffmann, Nicolas/ Hofmann, Birgit

Selbstfürsorge für Therapeuten und Berater

Cover

1. Auflage 2008, 220 S., geb.

Dieses Buch zeigt Maßnahmen, wie man als Therapeut und Berater Depressive aushält, Aggressive in die Schranken verweist, Nicht-Motivierte bewegt und Narzissten daran hindert, die Regie in der Therapie zu übernehmen. Therapeuten und Berater finden eine Vielzahl von Möglichkeiten, das eigene Befinden während der Therapie zu regulieren und ihre Gesundheit zu schützen. Die jeweiligen Ansätze sind psychologisch fundiert, und viele davon enthalten Elemente aus der Verhaltenstherapie.


Preis: 34,90 EUR
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Inhaltsverzeichnis "Selbstfürsorge für Therapeuten und Berater"

1 Einleitung: Belastungen bei Psychotherapeuten
und ihre Folgen

1.1 Befindlichkeit und Lebensqualität von Psychotherapeuten

1.2 Belastungen bei der Ausübung von Psychotherapie
1.2.1 Belastungen durch lang andauernde Kontakte
1.2.2 Belastungen durch bestimmte Patientengruppen
und -reaktionen
1.2.3 Belastungen durch die Therapeut-Patient-Beziehung
1.2.4 Belastungen durch Charakteristika des Verhaltenstherapiesettings
1.2.5 Ermüdung, die zu Erschöpfung wird
1.2.6 Anforderungen an Persönlichkeit und Haltung
1.2.7 Belastungen durch die Rahmenbedingungen

1.3 Der Teufelskreis des „ Ausbrennens“ und seine
Konsequenzen

1.4 Konsequenzen der Befindlichkeit von Psychotherapeuten
für die Patienten


2 Selbstfürsorge in der Psychotherapie

2.1 Psychotherapie als Arbeit
2.1.1 Arbeitsstörungen
2.1.2 Gesundheitsschutz

2.2 Psychohygiene
Handelns

2.4 Fragebogen zur Selbsteinschätzung

2.5 Ziele der Selbstfürsorge bei Psychotherapeuten
2.5.1 Verhinderung übermäßiger physischer
und psychischer Beanspruchung
2.5.2 Vorbeugung gegen arbeitsbedingte physische
und psychische Erkrankungen
2.5.3 Verbesserung des Umgangs mit besonderen Belastungen
2.5.4 Vermeidung von negativen Rückwirkungen auf die Therapie
2.5.5 Verhinderung negativer Rückwirkungen auf das
soziale Gefüge
2.5.6 Erhaltung und Förderung von Neugierde, Interesse
und Freude

2.6 Fünf dysfunktionale Einstellungen, die Selbstfürsorge
verhindern
2.6.1 „Ich darf nicht egoistisch sein und mich in den Mittelpunkt
stellen“
2.6.2 „Ich habe keine Zeit . . . Das kostet doch nur Kraft“
2.6.3 „Aber die Gegenübertragung wird doch behindert!“
2.6.4 „Eigene Schwierigkeiten müssen doch thematisiert werden“
2.6.5 „Ich habe alles im Griff“


3 Die zentralen Bestandteile psychotherapeutischer Arbeit

3.1 Der eigene Leib
3.1.1 Leib und Körper
3.1.2 Das Psychotherapeutenideal
3.1.3 Flexibilität

3.2 Bewegung
3.2.1 Bewegung als Mittel gegen Restriktion und Einengung
3.2.2 Körperhaltungen
3.2.3 Spontane Bewegungen
3.2.4 Verlassen des Therapieraumes
3.2.5 Bewegung durch Aktionen mit dem Patienten

3.3 Rhythmus
3.3.1 Wozu Rhythmus?
3.3.2 Überhöhtes Erregungsniveau als Ausgangslage
3.3.3 Die Dramaturgie einer Therapiesitzung
3.3.4 Aktivierungsregulation aufgrund eigener Signale
3.3.5 Aktivierungsregulation aufgrund des Patientenverhaltens

3.4 Der Raum
3.4.1 Sphären der Territorialität
3.4.2 Strukturierung des Raumes

3.5 Der Blick des Anderen
3.5.1 Psychotherapie als „Dauerexposition“
3.5.2 Ambivalenz des Blickkontaktes
3.5.3 Maßnahmen gegen das Gefühl der Korporifizierung

3.6 Die Zeit
3.6.1 Langeweile und organisierte Zeit
3.6.2 Psychotherapie als organisiertes und aktiv gestaltetes
zeitliches Geschehen

3.7 Der Anspruch
3.7.1 Wider den unkritischen Idealismus
3.7.2 Überhöhte Ansprüche an die eigene Person
3.7.3 Überhöhte Ansprüche an Patienten
3.7.4 Überhöhte Ansprüche an das Therapiesetting
und an therapeutische Modelle

3.8 Die Aktivität
3.8.1 Wider den Aktivismus
3.8.2 Was nehmen Patienten von der Therapie überhaupt mit?
3.8.3 Zehn Regeln für das richtige Maß an Aktivität

3.9 „ Schriftkram“
3.9.1 Arbeitsstörungen
3.9.2 Lösungsversuch


4 Dysfunktionale Therapeutenhaltungen und Wege
zu ihrer Veränderung

4.1 Innere Haltungen
4.1.1 Struktur innerer Haltungen
4.1.2 Die dreifache Funktion innerer Haltungen
4.1.3 Funktionale und dysfunktionale Haltungen

4.2 „ Ansteckung“ , Identifikation mit der Störung,
mangelnde Distanz
4.2.1 Hintergrund
4.2.2 Beschreibung
4.2.3 Positive Aspekte, Risiken und Nachteile
4.2.4 Selbsteinschätzung und Wege zur Veränderung

4.3 Zu starke Involviertheit, Überidentifikation mit dem
Patienten, mangelnde Abgrenzung
4.3.1 Hintergrund
4.3.2 Beschreibung
4.3.3 Positive Aspekte, Risiken und Nachteile
4.3.4 Selbsteinschätzung und Wege zur Veränderung

4.4 Starke Abhängigkeit, Verwöhnhaltung, Konfliktvermeidung
4.4.1 Hintergrund
4.4.2 Beschreibung
4.4.3 Positive Aspekte, Risiken und Nachteile
4.4.4 Selbsteinschätzung und Wege zur Veränderung

4.5 Unsicherheit, negative Selbstbewertung,
Gefühl der Überforderung
4.5.1 Hintergrund
4.5.2 Beschreibung
4.5.3 Positive Aspekte, Risiken und Nachteile
4.5.4 Selbsteinschätzung und Wege zur Veränderung

4.6 Misstrauen, Überempfindlichkeit, Gereiztheit
4.6.1 Hintergrund
4.6.2 Beschreibung
4.6.3 Positive Aspekte, Risiken und Nachteile
4.6.4 Selbsteinschätzung und Wege zur Veränderung

4.7 Stressanfälligkeit: Typ-A-Verhalten
4.7.1 Hintergrund
4.7.2 Beschreibung
4.7.3 Selbsteinschätzung und Wege zur Veränderung

4.8 Stressanfälligkeit: Ich-Bedrohung
4.8.1 Hintergrund
4.8.2 Beschreibung
4.8.3 Selbsteinschätzung und Wege zur Veränderung

4.9 Stressanfälligkeit: aufopferungsvolle Selbstlosigkeit
4.9.1 Beschreibung
4.9.2 Selbsteinschätzung und Wege zur Veränderung

4.10 Sättigung, Verdrossenheit, Sinnkrise
4.10.1 Hintergrund: Sättigung
4.10.2 Beschreibung
4.10.3 Positive Aspekte, Risiken und Nachteile
4.10.4 Selbsteinschätzung undWege zur Veränderung
4.10.5 Hintergrund: Verdrossenheit
4.10.6 Selbsteinschätzung undWege zur Veränderung
4.10.7 Hintergrund: Sinnkrise
4.10.8 Selbsteinschätzung undWege zur Veränderung


5 Der Praxisraum als Arena

5.1 Der Torero und die Stiere

5.2 Selbstfürsorge im Umgang mit überflutendem
Patientenverhalten
5.2.1 Überflutung
5.2.2 Woran merken Therapeuten, dass sie von Überflutung
bedroht sind?
5.2.3 Häufige Fehler im Umgang mit überflutendem
Patientenverhalten und ihre Folgen
5.2.4 Grundhaltungen im Umgang mit überflutendem
Patientenverhalten
5.2.5 Die offene Provokation
5.2.6 Eindringlich-invasives Patientenverhalten
5.2.7 Überhöhte Ansprüche und Vorwürfe
5.2.8 Suizidales Patientenverhalten
5.2.9 Wenn Gefühle weiterfluten

5.3 Selbstfürsorge im Umgang mit deprivierendem
Patientenverhalten
5.3.1 Deprivation
5.3.2 Was Therapeuten von ihren Patienten erwarten
5.3.3 „Motivation“ und Typen „schlecht motivierter“ Patienten
5.3.4 Der fehlinformierte oder voreingenommene Patient
5.3.5 Der ambivalente Patient
5.3.6 Der entmutigte Patient
5.3.7 Der volitional geschwächte Patient
5.3.8 Der beziehungsgestörte Patient
5.3.9 Der überforderte Patient
5.3.10 Woran merken Therapeuten, dass sie depriviert werden?
5.3.11 Häufige Fehler imUmgang mit deprivierenden Patienten
5.3.12 Grundhaltungen im Umgang mit deprivierenden Patienten
5.3.13 Selbstfürsorge im Umgang mit deprivierenden Patienten


6 Ausblick

6.1 Komponenten therapeutischer Kompetenz
6.1.1 Neugierde und Interesse
6.1.2 Anteilnahme
6.1.3 Empathie 1
6.1.4 Ausdauer und Flexibilität
6.1.5 Selbstfürsorge

6.2 Wider die Inkompetenzüberkompensationskompetenz

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