Anwendungsbereiche
- Die Methode eignet sich vor allem in längeren Supervisionsprozessen und einer Sitzungsdauer von zwei bis drei Stunden.
- Sie setzt eine Vertrauensbasis innerhalb der Gruppe und zum Supervisor voraus, deshalb sollte das Tool nicht am Beginn eines Supervisionsprozesses eingesetzt werden.
- Günstig ist eine Gruppengröße bis zu sieben Personen.
- Dieser Einstieg eignet sich besonders für Ausbildungssupervisionen und Gruppen.
Zielsetzung und Effekte
Wie jede Methode wird auch ein Tool für die Gestaltung des Beginns einer Sitzung nach einem bestimmten Ziel ausgewählt. Beim 'Triptychon' heißen die Ziele:
- zur Ruhe kommen,
- sich das Vergangene, das Gegenwärtige sowie das Zukünftige vorstellen, empfinden, spüren und dies ohne Worte mit Farben aufs Papier bringen.
Der Beginn wird zuerst nonverbal erlebt und gestaltet. Dabei werden die Themen des Supervisanden durch die Anwendung von Farben innerlich bearbeitet. Der Effekt ist oftmals ein Staunen darüber, wie es möglich ist, mit Malen Stimmungen, Ideen, Wünsche zum Ausdruck zu bringen. Dies wird beim anschließenden Gespräch, der Reflexion und dem Feedback deutlich.
Bereits zu diesem Zeitpunkt kann dem Supervisanden ein Thema oder Ziel wichtig werden, das er in der anschließenden Supervision bearbeiten möchte. Die meditative Atmosphäre verstärkt das gute Klima und vertieft das Vertrauen untereinander und zum Supervisor. Oftmals wird sogar eine
Mal- oder Zeichnungshemmung aus der Schulzeit behoben, indem Farben und Formen zum Ausdruck kommen, die durch das Erklären und Nachfragen ihren Sinn erhalten.
Ein schöner Erfolg kann auch sein, wenn jemand den Eindruck hat, das Bild sei würdig, eingerahmt zu werden!
Anleitung für das 'Triptychon'
Wie Sie das Supervisions-Tool 'Triptychon' richtig anwenden und einsetzen, zeigt die Anleitung von Rosa Fischer-Stöckli, die Sie folgendem Beitrag entnehmen können.
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