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Supervisions-Tool: Kontext-Zapping

Supervisions-Tool: Kontext-Zapping

Beim 'Kontext-Zapping' werden mithilfe systemischer Fragen die Fallgeber eingeladen, Ziele in unterschiedlichen Kontexten zu erarbeiten und zu reflektieren. Ein zentrales Unterscheidungskriterium bildet dabei der Kontext, zum einen außerhalb des Supervisionsgeschehens der Berufsalltag (Heimatsystem) und zum anderen die aktuelle Supervisionssitzung (Beratungssystem).


Preis: 2,50 EUR
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Anwendungsbereiche

Dieses Tool eignet sich für alle Supervisionssettings und ebenso für kollegiale Beratung und Intervision und dient vor allem als Einstieg und Ausgangspunkt zur Bearbeitung eines Anliegens, einer Fragestellung oder eines Problems aus der beruflichen Praxis der Supervisanden.


Zielsetzung und Effekte

Im lösungsorientierten Ansatz bilden Ziele eine entscheidende Orientierung für die Bearbeitung von Fragestellungen und Anliegen von Ratsuchenden. Ziele schaffen einen Horizont für neue Denk-, Fühl- und Verhaltensmuster.

Untersuchungen betonen den hohen motivationalen Effekt der Zielformulierung und den unmittelbaren Zusammenhang dessen, mit einem positiven Ergebnis von Beratung und Therapie. Auf den Kontext Supervision übertragen stehen Ziele für Beschreibungen dessen, was Supervisanden nach erfolgreicher Supervision in ihrem Berufsalltag, z.B. in der Begegnung mit Klienten oder Kollegen, verändern wollen.

Allerdings spielt sich der Alltag des Supervisanden außerhalb des aktuellen Supervisionsgeschehen, in seinem Heimatsystem, ab. Im aktuellen Kontext, im Beratungssystem Supervision, präsentiert sich dieser Berufsalltag als Schilderung von Problemen, Klagen, Wünsche und offenen Fragen. Diese 'Geschichten' gilt es zunächst in Zielformulierungen umzusetzen.

Von großer Bedeutung ist es dabei zu unterscheiden, auf welchen Kontext sich die Erzählungen des Fallgebers beziehen und klar herauszuarbeiten, dass Ziele, die sich auf einen Kontext außerhalb der Supervisionssitzung beziehen, auch nur in diesem Kontext verwirklicht werden können. Für das aktuelle Supervisionsgeschehen ist es daher wichtig, mit Supervisanden Zielvorstellungen für eben diesen Kontext zu entwickeln und dadurch einen Rahmen zu schaffen für Lösungsideen, deren Wirksamkeit sich erst im Nachhinein, im Berufsalltag des Supervisanden, herausstellen kann.

Dabei hilft die vorgestellte Methode in besonderer Weise. Sie bietet eine konsequente Orientierungs- und Unterscheidungshilfe für Zielvorstellungen bezogen auf das Heimatsystem (Berufsalltag) und Zielvorstellungen bezogen auf das aktuelle Supervisionsgeschehen (Beratungssystem).

Mithilfe der Methode werden Fallgeber dafür sensibilisiert, wohlformulierte Ziele zu entwickeln und ihre Anliegen an die Supervision zu präzisieren, denn es gibt keinen günstigen Wind für den, der nicht weiß, wohin er segeln will.


Anleitung für 'Kontext-Zapping'

Wie Sie das Supervisions-Tool 'Kontext-Zapping' richtig anwenden und einsetzen, zeigt die Anleitung von Karl-Peter Kirsch, die Sie folgendem Beitrag entnehmen können.


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