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Supervisions-Tool: Das Problem als Lösung

Supervisions-Tool: Das Problem als Lösung

Dieses Supervisions-Tool eignet sich besonders zur Veranschaulichung, Externalisierung und Klärung von Ambivalenzen, vor allem, wenn diese vom Supervisanden bisher noch diffus auf einer eher unwillkürlichen Ebene erlebt werden.


Preis: 2,50 EUR
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Anwendungsbereiche

  • Die Methode eignet sich sowohl für Interventionen in der Phase der Problembeschreibung und Zielklärung wie auch zur Bearbeitung im weiteren Prozess.

  • Ausgangspunkt kann vor allem eine Situation der Supervisanden sein, in der diese sich in einer starken Ambivalenz partiell handlungsunfähig erleben wie der bekannte Esel, der zwischen zwei Heuhaufen verhungert. Eine Konstellation, wie sie in den zahlreichen Übergangssituationen in unseren beruflichen Biografien nicht selten ist.

  • Das Tool ist einsetzbar in der Einzel- und Gruppensupervision bei der Bearbeitung von Ambivalenzen, Entscheidungsfindungen und bei anderen anstehenden Veränderungen im beruflichen Kontext der Supervisanden, bedingt auch einsetzbar in Intervision/kollegialer Beratung (bei entsprechender Vorerfahrung der Teilnehmer).

Beispiel:
Der Oberstudiendirektor ist seit ca. zehn Monaten Leiter eines Gymnasiums, nachdem er zuvor über mehrere Jahre u.a. die Funktion eines Vertrauenslehrers innehatte. Er kommt in die Supervision mit einem Gefühl völliger Überforderung und fürchtet einen beginnenden 'Burn-out'. Er hat den Eindruck, trotz wachsender Bemühungen den schier grenzenlosen Erwartungen seiner Kollegen (Stundenplangestaltung, jederzeitige Gesprächsbereitschaft, Erfüllung sonstiger individueller Wünsche ...) nicht gerecht werden zu können.


Zielsetzung und Effekte

Ziel der Methode ist, den Dialog zwischen den ambivalenten inneren Anteilen der Supervisanden in Gang zu bringen. Konkret bedeutet das:

  • Die Vergegenwärtigung und Konkretisierung der inneren Anteile soll die Supervisanden darin unterstützen, das bisher unwillkürliche Geschehen als beschreibbar, steuerbar und damit aktiv entscheidbar zu erleben.

  • Der skeptische innere Anteil kann eine Stimme bekommen oder auch Gestalt annehmen. Damit wird der innere Bedenkenträger zum gleichberechtigten Verhandlungspartner.

  • Eine Unterscheidung der inneren Anteile als hilfreich einerseits und hinderlich andererseits wird aufgelöst, beide Seiten können gewürdigt werden.

  • Was bisher ausschließlich als Problem verstanden wurde, erfährt - zumindest vorläufig - eine sinnvolle und positive Umdeutung: Das Problem ist die vorläufig beste Lösung!

  • Die ergebnisoffene Verhandlung im Dialog der Ambivalenzseiten kann zu einem neuen Ergebnis führen, das von beiden Seiten getragen wird.


Anleitung für 'Das Problem als Lösung'

Wie Sie das Supervisions-Tool 'Das Problem als Lösung' richtig anwenden und einsetzen, zeigt die Anleitung von Wolfgang Schmitz, die Sie folgendem Beitrag entnehmen können.


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