Dauer
Bei einer Gruppengröße von acht Teilnehmern ist ein Zeitrahmen von bis zu zwei Stunden angebracht.
Anwendungsbereiche
Das Tool kommt in der Phase 'Anwärmen' zum Einsatz und dient der Öffnung für das jeweilige Thema. Ideal eignet es sich für Führungs- und Managementthemen, wie z.B. Initiierung und Steuerung von Veränderungsprozessen, Grundsätze wirksamer Führung, Klärung von Konflikten, Organisation von Beteiligung, Umgang mit Macht und Verantwortung...
Wenn sich der Moderator nicht scheut, die Teilnehmer bereits von Beginn an aus ihrer Komfortzone zu holen, dann ist dieses Tool hierfür ein wunderbarer Icebreaker - oder mehr noch - ein 'Erhitzer': Der Einsatz des Tools macht sofort unmissverständlich deutlich, dass das Motto 'Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass!' für diesen Workshop definitiv nicht gilt.
Der Moderator kann die Übung sehr gut anstatt der üblichen Begrüßungszeremonie nutzen - unabhängig davon, ob sich die Teilnehmer kennen oder nicht.
Das Tool ist eher für kleinere Gruppen bis zwölf Personen geeignet. Wenn das Tool bei größeren Gruppen verwendet werden soll, dann sollten die Teilnehmer in zwei oder mehr Gruppen aufgeteilt werden. Allerdings benötigt man für jeden Gruppenprozess einen Moderator, der das Geschehen begleitet, moderiert und gegebenenfalls auch mediiert.
Zielsetzung/Nutzen
Dieses Tool verschafft den Teilnehmern einen 'Quick Win', da sie schon hier einen Spiegel vorgehalten bekommen. Jeder erhält von seinen Kollegen eine konkrete Rückmeldung zur Authentizität seiner Wirkung und kann so das Fremdbild mit seinem Selbstbild abgleichen. Das
schafft sofortige Betroffenheit, fördert die Selbstreflexion und ermöglicht das Hinterfragen der eigenen Position, Haltung und Selbstdarstellung.
Ziel der Methode ist es, die Führungkräfte aus einer möglicherweise starren, selbstgefälligen oder unreflektierten Haltung zu lösen und für den anstehenden Prozess zu öffnen.
Im Verlauf der Intervention sind alle Teilnehmer in intensivem Kontakt miteinander und aktiv in den Feedback-Prozess integriert. Das Tool schafft eine hohe Aufmerksamkeit und sensibilisiert die Teilnehmer für unterschiedliche Wahrnehmungen innerhalb der Gruppe. Die hieraus entstehenden Resultate können als roter Faden für den gesamten Workshop genutzt werden.
Anleitung für 'Wie glaubwürdig sind Sie?'
Wie Sie das Change-Tool 'Wie glaubwürdig sind Sie?' richtig anwenden und einsetzen können, zeigt die Anleitung von Christiane Barho.
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