Teilnehmer
- Gruppen/Teams von vier bis 12 Personen. Bei größeren Gruppen ist es empfehlenswert, in Kleingruppen und mit mehreren Prozessbegleitern zu arbeiten.
- Die beschriebenen Prozessschritte werden idealerweise im Rahmen eines gemeinsamen Workshops durchlaufen. In den einzelnen Phasen wechselt die Arbeitsform zwischen Gruppen, Einzel- und Kleingruppenarbeit.
- Das Tool eignet sich sowohl bei Teams, die noch nicht lange miteinander arbeiten als auch für Teams, die sich schon länger kennen.
Dauer
- Die Durchführungszeit für den Reteaming-Workshop kann von ca. vier bis fünf Stunden bis zu zwei Tagen dauern, je nachdem, wie komplett und umfassend gearbeitet werden kann/soll. Dies hängt nicht zuletzt auch davon ab, was im Rahmen der Auftragsklärung mit dem Auftraggeber vereinbart worden ist.
- Darauf folgt eine sechs- bis achtwöchige Transferphase.
- Im Anschluss daran ist es sinnvoll, noch einmal einige Stunden im Rahmen einer Auswertungsphase zusammenzukommen, um zu überprüfen, was konkret in der Zwischenzeit mit welchem Ergebnis umgesetzt worden ist.
Vorbereitung
Da der Prozess in seinen Schritten klar strukturiert ist, ist die Vorbereitungszeit überschaubar. Wichtig für die einzelnen Arbeitsphasen sind vorbereitete Arbeitsblätter mit den jeweiligen Aufgaben/Fragestellungen für die Teilnehmer. Davon unabhängig muss das Arbeitsmaterial für
die Teilnehmer sowie der Seminarraum vorbereitet werden (Stuhlkreis, Moderationsmaterial, Flipchart, Stellwände etc.).
Voraussetzungen/Material
- Raumgröße entsprechend der Teilnehmerzahl
- Moderationskoffer
- Flipchart mit ausreichend Papier
- Stellwände
- Moderationskarten und Stifte
Ergebnis/Ziel
Der Ausgangspunkt des Reteaming-Prozesses ist die Suche und Ausformulierung von zu erreichenden Zielen. Dabei reicht eine grobe Lösungsrichtung in einer ersten Phase vielfach aus. Unter Umständen können die Zielformulierungen aber auch schon konkreter sein, gemäß
der 'SMART'-Faustregel:
S = selbstständig erreichbar und spezifisch
M = messbar
A = attraktiv
R = realistisch
T = terminiert
In der Praxis zeigt sich interessanterweise, dass es entgegen anderer Vorannahmen manchmal hilfreich ist, den Zielkorridor zu Beginn nicht zu schnell zu eng zu machen und stattdessen einen offenen Raum zu lassen, in dem sich in der Folge vieles entwickeln kann.
Teilnehmer und durchführende Trainer beobachten in der Regel, dass die Anwendung der Reteaming-Methode insbesondere die interne Kommunikation, das gegenseitige Vertrauen und damit auch die Ergebnisqualität von Teams/Abteilungen verbessert. Dies ist für alle Beteiligten
wahrnehmbar und auch konkret beschreibbar. Allerdings ist es schwierig, wenn nicht sogar unmöglich, die Art der qualitativen Verbesserung anhand fester Messgrößen zu quantifizieren und zu vergleichen.
Anleitung für 'Reteaming im Change'
Wie Sie das Change-Tool 'Reteaming im Change' richtig einsetzen, zeigt die Anleitung von Helmut Blauen-Barth, die Sie hier als PDF-Datei abrufen können.
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