Dauer
Die Durchführung dauert durchschnittlich drei Stunden.
Anwendungsbereiche
- Der 'Kulturprofil-Indikator' kommt in der Orientierungsphase von Kultur-Workshops zum Einsatz.
- Darüber hinaus kann das Tool bei nahezu jedem größeren Veränderungsprozess als Diagnosewerkzeug genutzt werden.
- Einmal eingeführt, dient der Indikator später bei jeder konkreten Veränderungsidee zur Überprüfung, ob und wie die Veränderung einen Beitrag zur Ziel-Kultur leistet.
- Wer unternehmensinterne Führungstrainings plant, erhält durch das Tool wertvolle Wegweiser zu den Kompetenzen, die aufgebaut bzw. gestärkt werden sollen und macht auch klar, was zukünftig 'gar nicht mehr geht'.
Zielsetzung/Nutzen
Jeder, der mit Veränderungsprozessen zu tun hat, kennt die Erfahrung, dass sich Neues nicht deshalb schwer umsetzen lässt, weil es nicht verstanden wird. Viel häufiger findet sich der Grund für Widerstand in Überzeugungen, Gewohnheiten, Regeln und Wertvorstellungen der Betroffenen - wenn es denn nicht an Defiziten im Vorgehen oder Mängeln bei der Kommunikation mit wichtigen Beteiligten liegt.
Der 'Kulturprofil-Indikator' macht verschiedene Kulturstile und ihre Geschichten respektvoll deutlich und gibt den Betroffenen einen gemeinsamen Bezugsrahmen, um über die Unterschiede sprechen zu können. So wird möglich, über Neuausrichtungen in einer Weise zu diskutieren, in der das Alte oder das Andere nicht diskriminiert werden muss und dennoch weiterentwickelt werden darf.
Die Arbeit mit dem 'Kulturprofil-Indikator' lässt Führungskräfte herausfinden, wo überall und wie genau Kultur beeinflusst wird, an welchen Stellhebeln etwas verändert werden kann, um einer erwünschten Zielkultur näherzukommen und kleine Schritte in die richtige Richtung zu wagen. Dabei stehen nicht nur die Soft Facts im Fokus, sondern alles, was Kultur prägt, also alle organisierten Strukturen und Instrumente, die den Rahmen unternehmerischer Zusammenarbeit bilden.
Anleitung für den 'Kulturprofil-Indikator'
Wie Sie das Change-Tool 'Kulturprofil-Indikator' anwenden und einsetzen können, zeigt die Anleitung von Lorenz S. Forchhammer, die sie unserem Beitrag entnehmen können.
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