Ziele
- Zeigen Sie dem Klienten, dass Sie sich für ihn und seine Geschichte interessieren.
- Stärken Sie die Vertrauensbasis, indem Sie differenziert (aktiv) zuhören.
- Schulen Sie Ihre Empathie und Ihre Aufmerksamkeit.
Risiken
Achtung! Wenn Sie Fakten durcheinanderbringen, zum Beispiel das Datum des Firmeneintritts mit dem der Beförderung verwechseln oder den Chef 'Klaus' nennen, obwohl eigentlich der Kollege so heißt, dann erreichen Sie das Gegenteil: Der Klient fühlt sich bestätigt, Ihr Interesse an ihm sei nur oberflächlich. Auch brauchen Sie ein geschultes Ohr, um die Details und das Übergeordnete gleichzeitig aufzunehmen. Es bringt nichts, wenn Sie zwar noch wissen, zu welchem Datum Ihr Klient ein wichtiges Gespräch geführt hat - aber offenbar überhört haben, weshalb der Termin für ihn so wichtig ist.
Chancen und Situationen
Diese Übung öffnet den (zunächst skeptischen) Klienten und lässt den Pegel seines Vertrauens steigen. Er merkt, dass Sie ihm zuhören, sich Dinge merken, ja sich offenbar für ihn und seine Welt interessieren. Gleichzeitig werden das Leben und Erleben Ihres Klienten für Sie noch interessanter, wenn Sie das Bild mit den Farbtupfern dieser Details auffrischen können.
Auf einmal sitzt kein 'typischer Klient' mehr vor Ihnen ('Manager mit Rhetorikproblem'), sondern ein Individuum, von dem Sie sogar wissen, wie seine jüngste Tochter heißt. Gerade in der Anfangsphase, wenn das Vertrauen noch gefestigt werden muss, kann das Wiedererkennen ein wichtiger Baustein für Ihr Verhältnis zum Klienten sein.
zurück