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Der Kurs ist der zweite Teil unserer Wirtschaftsmediationsausbildung und wendet sich an Interessenten, die erste Erfahrungen mit Mediation gemacht haben und ihre Kenntnisse und Handlungskompetenz vertiefen wollen. Fragen, auf die im Seminar eingegangen wird, sind u. a.: Welche kommunikativen Techniken sind besonders nützlich? Wie geht man mit schwierigen Situationen von Teilnehmern um? Das stark fallorientierte Ausbildungsmodul rückt diese Praxisprobleme in den Mittelpunkt.
Termin: 13.02.2013 -20.04.2013
Ort: 90471 Thüringen/Sachsen
Preis: 2600,00 EUR (inkl. 0% MwSt.) MwSt. befreit, inkl. Lehrmaterial, Mittagessen und Getränken
Kontakt: GRUNDIG AKADEMIE für Wirtschaft und Technik
E-Mail: info@grundig-akademie.de
Homepage: http://www.grundig-akademie.de
Dokumente: Beratungskompetenz Ausbildungen (pdf, 649.38 Kb),
Bildungsziele und ggfs. Abschluss:
• Sichere und professionelle Ausübung der Mediation in der Praxis
• Differenzierung und Vertiefung des Methodenrepertoires
• Umgehen mit komplexen Settings
• Fähigkeit zum Umgang mit Widerständen und Schwierigkeiten
• Sicherheit in der vertraglichen Gestaltung
• Hohe Selbstwahrnehmung hinsichtlich des eigenen Konfliktverhaltens (Stärken, Schwächen, Präferenzen)
• Selbständigkeit und Selbstvertrauen als Mediator
Teilnahmevoraussetzungen:
Teilnahme an der Grundausbildung oder vergleichbare Kenntnisse.
Inhalte:
Fallarbeit in komplexen Situationen
Fallarbeit mit intensiver Einübung von Gesprächstechniken wie z.B.
· Zuhörtechniken
· Stille, Abwarten, Raum geben
· Echofragen
· Drastifizieren und Pointieren
· Inhalte konstruktiv umdeuten
· Ideen finden
· Inhalte strukturieren
Kommunikative Tools für Mediatoren I
·Grundmodelle der Kommunikation: SIE, 4-Ohren–Modell, Kommunikative Ebenen der Transaktionsanalyse
· Rapport herstellen / Pacing und Leading / Allparteilichkeit und Neutralität
· Aktives Zuhören: Zusammenfassen, Paraphrasieren, Strukturieren, Widersprüche benennen
· Offene und geschlossene Fragen
· Ressourcenorientierte Fragetechniken
· Techniken des Reframing: Äußerungen neutral bzw. positiv umdeuten
Kommunikative Tools für Mediatoren II
Klärungshilfe
· Klärung verborgener und unveröffentlichter Konfliktinhalte
· Zwecke der Klärungshilfe: Äußerungen und Inhalte verdeutlichen
· Verzerrte Kommunikation
· Körpersprache
· Schlüsselsätze und Metaphern
Strategien der Klärungshilfe
· Doppeln / Verbalisieren
· Vertiefendes Doppeln (mit eingehenden Übungen)
Die Interaktion der Parteien in der Mediation
· Wahrnehmung, Perspektive und Interpretation
· Wahrnehmungsverzerrungen und Spiegelbilder
· Perspektivenwechsel ermöglichen
· Anerkennung von unterschiedlichen „Wirklichkeiten“
· Kontrollierter Dialog zur Wiedergewinnung des wechselseitigen Verständnisses
Mediation in komplexen Settings
·Mediation zwischen Gruppen
· Gruppenstrukturen und Gruppendynamik, ihre Bedeutung
für die Mediation
· Mediation in Situationen des Ungleichgewichts
· Mediation in Mobbing-Situationen
Methoden:
Vorgehensweise
Stark fallorientierte Arbeit, unter Berücksichtigung von unterschiedlichen
• Anwendungsfeldern
• Handlungsschritten der Mediation
• Konfliktkonstellationen
Im Rahmen der kommunikativen Tools werden systematisch Elemente und Werkzeuge der Kommunikationstheorie eingeübt (Skills-Training in einfacheren Gesprächssituationen)
Seminarseite: http://www.grundig-akademie.de
Seminarkennung: A-Mediation2