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Betriebliches Eingliederungsmanagement ist ein Managementprozess, der richtig eingesetzt krankheitsbedingten Fehlzeiten entgegenwirken kann.
Mit Hilfe von Rückkehrgesprächen soll einer Wiedererkrankung des Mitarbeiters auf konstruktiver Weise vorgebeugt werden. Darüber hinaus kann es professionell durchgeführt eine wichtige Ressource für die Gesunderhaltung der gesamten Belegschaft sein.
Referenten: Dr. Gregor Wittke, Master of Public Health (MPH), Dipl.-Erwachsenenpädagoge Stefan Buchner
Termin: 04.06.2012 -05.06.2012
Ort: 50667 Köln
Preis: 940.10
Kontakt: UBGM - Unternehmensberatung für Betriebliches Gesundheitsmanagement
E-Mail: stefan.buchner@ubgm.de
Homepage: http://www.gesundheitsmanagement24.de
Dokumente: UBGM Seminarkatalog 2012 (pdf, 1227.85 Kb),
Seminarbroschüre Betriebliches Eingliederungsmanagement (pdf, 112.32 Kb),
UBGM Imagebroschüre (pdf, 188.75 Kb),
Bildungsziele und ggfs. Abschluss:
• Gesetzesgrundlagen, Datenschutz, Ziele und Methoden des Betrieblichen Eingliederungsmanagements (BEM) kennenlernen
• Erfolgreiche Integration des Betrieblichen Eingliederungsmanagements in die Unternehmensstrukturen erfahren
• Bedachte und vertrauensvolle Kommunikation innerhalb der Rückkehr-Gespräche schaffen
Teilnahmevoraussetzungen:
keine
Inhalte:
TAG 1
1) Allgemeine Hintergründe & Ursprung des BEM – Betrieblichen Eingliederungsmanagements
2) BEM & BGM
3) Arbeitsrechtliche Aspekte des BEM
a) Gesetzliche Grundlage - § 84 Abs. 1 & 2 SGB IX
b) Anspruch auf leidensgerechte Beschäftigung
c) Krankheitsbedingte Kündigung & BEM
d) Datenschutz
3) Ziele des BEM
4) Prävention/ Rehabilitation/ Integration
5) Krankenrückkehrgespräche
6) Umsetzung der Regelung
a) Betriebs- bzw. Dienstvereinbarung
b) Nutzen
c) Arbeitnehmersicht
d) Arbeitgebersicht
7) Ursachen von Langzeiterkrankungen
a) „Innere Kündigung“
b) Andere Ursachen
8) Erfolgsfaktoren & Stolpersteine
9) Schaffung einer Vertrauensvollen Situation
a) Rolle der Führungskraft im BEM
b) Spielregeln für eine gute Kooperation im Unternehmen
10) Umsetzung der BEM-Vereinbarung in der Arbeitspraxis
a) Die 13 Schritte des BEM-Prozesses
b) Akteure im BEM
TAG 2
1) Kompetenzen aller Beteidigten
a) Die/ der BEM-Koordinator/in
b) Das Integrationsteam
c) Sonstige Partner
d) Interne Partner
e) Externe Partner
2) Prämien & Bonusmöglichkeiten
3) PRAXIS: telefonisches Erstgespräch
4) Schaffung einer Vertrauensvollen Situation - Kommunikation im BEM
a) Grundregeln der Kommunikation nach Schulz von Thun
b) Ängste & Befürchtungen
c) Ziel- & lösungsorientierte Gesprächsführung
PRAXIS mit Video-Analyse: Erst-Gespräche führen
PRAXIS mit Video-Analyse: Kern-Gespräche führen
6) Self-Care in BEM-Gesprächen
a) Wie fühle ich mich?
b) Strategien zum Umgang mit emotional belastenden Situationen
Methoden:
Die im Workshop angewandte ReVLUERe-Methode ermöglicht es den Teilnehmern, die neuen Erkenntnisse nicht nur oberflächlich aufzunehmen, sondern emotional zu erfahren und in konkreten Verhaltensweisen einzuüben.
• ReVLUERe – Methode (Reflektieren, Verstehen, Lösungsstrategien
erarbeiten, Umsetzen, Empfinden, Reflektieren)
• Vermittlung neuester Erkenntnisse und Erfahrungen zum BEM in Vortragsform
• Erfahrungsaustausch im Plenum
• Rollenspiele
• Reflexion
• Simulationen zur bedachten und vertrauensvollen Gesprächsführung
• Videoanalyse
Seminarseite: http://www.gesundheitsmanagement24.de