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Effektiver Einsatz von Seminarschauspielern im Training und Coaching
Referenten: Wilma Pokorny-van Lochem
Termin: 01.10.2012 -25.10.2012
Ort: 32602 Vlotho
Preis: 1868,30 EUR (inkl. 19% MwSt.) Preis variiert nach Ausbildungsmodell
Kontakt: Institut Synergie GmbH
E-Mail: info@institut-synergie.de
Homepage: http://www.institut-synergie.de
Dokumente: Informationsflyer Train-the-Trainer (pdf, 1408.04 Kb),
Train-the-Trainer Ausbildung - ab sofort BDVT zertifiziert (pdf, 87.20 Kb),
Flyer Seminarschauspieler (pdf, 144.65 Kb),
Bildungsziele und ggfs. Abschluss:
In dieser Ausbildung lernen Sie den Umgang mit Seminarschauspielern. Sie erlangen die Fähigkeit, den Seminarschauspieler in Ihren eigenen Trainings / Coachings oder Assessments einzusetzen. Der Einsatz von Seminarschauspielern stellt ein eindeutiges Qualitäts- und Unterscheidungsmerkmal im zunehmenden Trainerwettbewerb dar.
Die Ausbildung ist seit November 2010 vom BDVT zertifiziert. Sie haben somit die Möglichkeit, diese Ausbildung mit einem entsprechenden BDVT-Zertifikat "Geprüfter Trainer „zur methodischen Arbeit mit Seminarschauspielern“ BDVT" abzuschließen.
Wir bieten diese Ausbildung ebenfalls ohne das BDVT-Zertifikat an. Sie haben dann die Möglichkeit aus 2 weiteren Ausbildungsmodellen zu wählen (methodische Arbeit mit Seminarschauspielern -Basis oder -Profi)
Inhalte:
Die Train-the-Trainer-Ausbildung gliedert sich in mindestens drei Tage (Abhängig von der Wahl des Ausbildungsmodells) und findet in zwei Blöcken statt. Bei der Zertifizierung nach BDVT Richtlinien bzw. im Profi-Modell kommen 2 Praxiseinsätze hinzu. Für den BDVT Abschluss ist zusätzlich noch die Prüfung obligatorisch. Die Trainingstage 1 und 2 finden am Block statt und der dritte Trainingstag ist entkoppelt.
Am ersten Unterrichtstag lernen Sie die Historie der Seminarschauspieler kennen um anschließend lernpsychologische Aspekte der Arbeit mit Seminarschauspielern zu erfahren. Weiterhin besteht der erste Tag aus Zieldefinitionen und der Wirtschaftlichkeit der Methode.
Am zweiten Tag erfahren Sie nicht nur mehr über die Fähigkeiten der Seminarschauspieler, sondern auch, wie man diese effektiv in Training und Coaching einsetzt. Der Schwerpunkt liegt an diesem Tag im praktischen Anwenden und Durchführen von Seminar- und Coachingsequenzen. Die Physiologiearbeit steht zentral als Erfolgsindikator.
Die Inhalte des zweiten Tages im Überblick:
* Umgang mit Seminarschauspielern im Training & Coaching
* Rollenverteilung und Setting
* Ablauf und Schritte des 3-stufigen Rollenspiels
* Physiologiearbeit als Erfolgsindikator
* Bedienung spezifischer „Seminarschauspielerknöpfe“ wie „Return- und Pausetaste“
* Fragesets im Feedback
Am dritten Trainingstag werden wir Ihnen einige Standardübungen mit dem Seminarschauspieler vorstellen. Erweitern Sie Ihr Repertoire z.B. mit Möglichkeiten zur Eröffnung eines Seminars, Auflockerungsübungen, etc.
In der zweiten Tageshälfte stehen die Gestaltung und Durchführung von Back-up-cases, die unterschiedlichen Formate und deren Anwendung wie z.B. Hufeisen, Game’s oder Regiemodell im Mittelpunkt.
Der dritte Tag im Überblick:
* Einsatz des Seminarschauspielers jenseits des 3-stufigen Rollenspiels
* Seminareröffnungen (wie zum Beispiel Inkognito-Eröffnung)
* Tempobeschleuniger (wie zum Beispiel Tabasco)
* Kleingruppenformen (wie zum Beispiel offener Case)
* Gestaltung von Backup Cases
* Seminardesign
Methoden:
Seminarschauspieler als Transfer- und Nachhaltigkeitsgaranten.
Untersuchungen zeigen, dass neu erlernte Fähigkeiten häufig nur deshalb in der Praxis nicht umgesetzt werden, weil die „Lernenden“ die Reaktion von außen auf ihr neues Verhalten nicht einschätzen können. Aus dieser Unwissenheit heraus verharren Menschen in der Praxis lieber in ihrem alten, einschränkenden Verhalten anstatt das neu gelernte Verhalten bzw. die neuen Fähigkeiten anzuwenden.
Die Kenntnis der Reaktion Anderer auf das eigene, neue Verhalten spielt eine zentrale Rolle beim Transfer. In der Arbeit mit Seminarschauspielern wird diese Reaktion von außen durch Feedback der Seminarschauspieler – und durch die Spiegelung – vorweggenommen. Wenn die Lernenden ihre neuen Fähigkeiten bzw. ihr neues Verhalten in der Praxis ausprobieren, haben sie die „Generalprobe“ schon hinter sich und können sich auf sich und die Umsetzung ihrer Fähigkeiten konzentrieren - ohne Angst vor Reaktionen, auf die sich nicht vorbereitet sind.
Bedingung für das Probehandeln ist die Schaffung einer realistischen Übungssituation, in denen die Umgebungsfaktoren ein hohes Maß an Projektion zulassen. Diese Projektionsfläche wird dadurch geboten, dass die Seminarschauspieler die von den Lernenden beschriebenen Personen realistisch darstellen. Sie sind mit der Fähigkeit ausgestattet, die „Figur“ in wenigen Sätzen so genau abzufragen, dass der Lernende darin die von ihm beschriebene Person genau wieder erkennt. Wichtig dabei ist, dass der Seminarschauspieler nur jene Aspekte der Figur spielt, die vom Lernenden beschrieben wurden.
Ein weiterer wichtiger Transfereffekt ist das Lernen durch Beobachtung. Aus der Lernpsychologie ist hinreichend bekannt, wie wichtig dieser Aspekt für die Umsetzung durch die Person selbst ist (siehe auch: Prof. Joachim Berger, Spiegelneuronen). Das „Nachahmen“ führt letztendlich zur Verinnerlichung der eigenen Verhaltensmuster.
Dieser zweite Aspekt (Lernen durch Beobachtung) findet in der Arbeit mit Seminarschauspielern „am Rande des Rollenspiels“ statt. Während ein Lernender in der Interaktion mit dem Seminarschauspieler eine für ihn einschränkende Situation ausspielt (zum Beispiel mit einem Kunden) beobachten die übrigen Teilnehmer, wie der Lernende diese Situation erfolgreich löst.
Die oben genannten Aspekte machen deutlich, wie wichtig die exakte Interaktion mit dem Seminarschauspieler ist.
Seminarseite: http://www.seminarschauspieler.de