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Managementweiterbildung, Fortbildung, Schulung und Training für Führungskräfte und Mitarbeiter

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Mediator im Gesundheitswesen - berufsbegleitende Ausbildung in 8 Blöcken


Inhalt/Schwerpunkte:
Der Mediation im Gesundheitswesen kommt besonders eine Bedeutung bei Konflikten im zwischenmenschlichen und strukturellen Bereich zu, also in nicht-justiziablen Konflikten. Mediation ist im Gesundheitswesen in der Lage starre Strukturen zu entzerren und gleichzeitig kreative Lösungswege zukunftsorientiert zu generieren. Dieses geschieht bei höchstmöglicher Diskretion und ohne Einbeziehung der Öffentlichkeit.


I. Grundlagen der Mediation
  • • Konflikttheoretische Grundlagen
  • • Stufenmodell der Eskalation
  • • Grundlagen und Prinzipien der Mediation
  • • Phasen der Mediation
  • • Abgrenzung gegenüber anderen Konfliktregelungsverfahren
  • • Vorteile der Mediation
  • • Anwendungsbereiche der Mediation
  • • Grenzen der Mediation

  • II. Konfliktmanagement und Kommunikation
  • • Konfliktpotenzial erkennen und managen
  • • Umgang mit konfliktträchtigen Persönlichkeiten
  • • Kommunikationsmodelle nach Friederich Schulz von Thun
  • • Metamodell der Sprache
  • • Lösungsorientierte Kommunikation
  • • Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg

  • III. Mediation im Gesundheitswesen
  • • Themen- und Interessenklärung
  • • Vorbereitung der Mediation
  • • Kommunikationstechniken und kreative Methoden in der Mediation
  • • Bedürfnisse hinter Sichtweisen
  • • Abgrenzung der Positionen – Interessen der Beteiligten Konfliktparteien
  • • Lösungsfindung und das Treffen von Vereinbarungen

  • IV. Methoden I
  • • Sicheren Rahmen schaffen
  • • Einzel- und Gruppenarbeit
  • • Themen erheben
  • • Verhandeln, worum es geht
  • • Rituelles Streitgespräch
  • • Analogien finden
  • • Konfliktatlas
  • • Wertschätzende Erkundung

  • V. Methoden II
  • • Verhalten einschätzen
  • • Räumliche Aufstellung
  • • Sichtweisen darstellen ( Problemdreieck, Doppeln, Kartenabfrage, Autoteile, Fishbowl)
  • • Kontrollierter Dialog, Stellvertreter-Dialog, Meta-Dialog
  • • Lösungen entwickeln
  • • Vereinbarungen treffen

  • VI. Recht und Mediation im Gesundheitswesen
  • • Rechtliches Basiswissen
  • • Mediationsvertrag- und -vereinbarung
  • • Haftung und Verjährung
  • • Rechtsdienstleistungsgesetz
  • • Mediationsrichtlinien
  • • Mediation in Europa

  • VII. Rolle und Selbstverständnis des Mediators/ Mediatorin
  • • Mediation als Haltung
  • • Ethik in der Mediation
  • • Konfliktmoderation
  • • Mediation in Gruppen und Teams
  • • Co-Mediation
  • • Kurz-Mediation
  • • Konfliktlotsen in Unternehmen

  • VIII. Abschluss- Seminar
  • • Mediatorische Übungen
  • • Rückblick und Ausblick
  • • Theoretische und praktische Prüfung


  • Trainer/Referenten:
    Bettina Schreiber-Schmidt, M.A. Dipl. Mediatorin (FH), Lehrbeauftragte der HHU, Düsseldorf und Romilio Picado, BBA, Lehrer für Pflegeberufe, Tutor und Prüfungsberechtigter für Kompetenzportfolio im Bachelorstudiengang Pflege- und Gesundheitsmanagement der EFH Bochum & KWS, Düsseldorf


    Termine, Ort, Präsenzunterricht:
    Alle Blöcke finden statt im Haus der Technik, Hollestr. 1, 45127 Essen

    Blocktermine:
    Block 1: 21.-22.09.2012 Grundlagen der Mediation
    Block 2: 19.-20.10.2012 Konfliktmanagement und Kommunikation
    Block 3: 16.-17.11.2012 Mediation im Gesundheitswesen
    Block 4: 14.-15.12.2012 Methoden I
    Block 5: 25.-26.01.2013 Methoden II
    Block 6: 15.-16.02.2013 Recht und Mediation im Gesundheitswesen im Gesundheitswesen
    Block 7: 15.-16.03.2013 Rolle und Selbstverständnis des Mediators
    Block 8: 27.-28.04.2013 Theoretische und praktische Prüfung
    Die Seminare finden jeweils
    freitags von 15:00 bis 20:00 Uhr und
    samstags von 9:30 bis 17:00 Uhr statt.
    Intervision (Arbeit in Peer Groups) findet zwischen den Blöcken in Eigenorganisation der Teilnehmer statt (insges. 40 Stunden). Inhalte und Ergebnisse werden im Plenum in den Seminarblöcken ausgewertet und diskutiert.
    Eine Anmeldung ist ausschließlich für die Gesamtausbildung möglich.

    Dauer:
    21. September 2012 - 28. April 2013


    Kosten:
    4.700,00 EUR (4.920,00 EUR bei Ratenzahlung pro Block) inkl. veranstaltungsgebunder Arbeitsunterlagen, Pausengetränke und Mittagessen (samstags)


    Lehrmethoden/didaktisches Konzept:
    Die Module sind als Workshops gestaltet:Wissen und Erfahrungen werden gemeinsam von der Gruppe und dem Dozententeam zusammengetragen, Fallbeispiele diskutiert und ausgewertet. Das Arbeiten mit Fallbeispielen aus dem Gesundheitswesen, sowie entsprechende Rollenspiele, Übungen, die Arbeit in Peer Groups und die Möglichkeit der Supervision sind integrale Bestandteile des Workshops. Zu jedem Seminarblock werden Skripte ausgehändigt.


    Studentenstruktur/Zielgruppe:
    Ärzte und Ärztinnen in Krankenhäusern, Ärzte und Ärztinnen in eigener Praxis, Zahmediziner, Versicherungen, Verwaltungen in Krankenhäusern, Krankenhausträger, Gutachter, Altenpflegeeinrichtungen, Pflegedienstleistungen in Altenheimen und Krankenhäusern, Berufsgenossenschaften


    Unterrichtssprachen:
    Deutsch


    Erstmals angeboten:
    März 2012

    Haus der Technik e.V.
    Hollestr. 1
    45127 Essen
    Tel: 0201/1803-312
    Fax: 0201/1803-273
    b.gosejacob@hdt-essen.de
    www.hdt-essen.de

    Kurzbeschreibung des Anbieters:
    1927 in Essen gegründet, ist das Haus der Technik (HDT) heute nicht nur das älteste, sondern auch eines der führenden unabhängigen Weiterbildungsinstitute für Fach- und Führungskräfte Deutschlands. Rund 15.000 Teilnehmer nutzen jährlich die Einrichtungen in Essen und in den Zweigstellen in Berlin und München. Mit einem breiten Bildungsangebot in Technik, Wirtschaft, Elektrotechnik, Fahrzeugtechnik, Medizin, Chemie, Bauwesen, Qualitätsmanagement und Umweltschutz konzentriert sich das HDT auf zukunftsweisende Kernbranchen. Mehr als 5.000 Referenten, ausgewählte Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft, vermitteln jeweils Erkenntnisse aus ihren Fachgebieten – aktuell, praxisnah und wissenschaftlich fundiert. Ein eigenes Qualitätsmanagementsystem sorgt für die Einhaltung der hohen Standards wie sie der Wuppertaler Kreis als Bundesverband für betriebliche Weiterbildung von seinen Mitgliedern fordert. Das HDT ist Außeninstitut der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen sowie Kooperationspartner der Universitäten Bonn, Braunschweig, Duisburg-Essen und Münster. Es unterhält zudem enge Kontakte zu Unternehmen und Forschungseinrichtungen und versteht sich als Forum für den Austausch von Wissen und Erfahrungen.

    Eingetragen in folgendem Themenbereich:

    Wirtschaftsmediation/Konfliktmanagement

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