Wissensmanagement
Die zentrale Herausforderung zur Erzielung langfristiger Wettbewerbsvorteile besteht hierbei jedoch weniger in der statischen Verwaltung bestehenden Wissens, sondern in der Fähigkeit nachhaltig neues Wissen zu generieren und in neue Produkte und Dienstleistungen umzusetzen.
Dies umfasst Prozesse, welche die Entstehung, Veränderung, Bewahrung sowie die Entsorgung von Wissen in Unternehmen und Organisationen nachhaltig beeinflussen. Wissen wird zunehmend als wichtigste wertgenerierende Quelle moderner Organisationen erkannt.
Gilbert Probst und Kai Romhardt stellen einen Zusammenhang zwischen Lernen und Wissensmanagement her. Ihrer Meinung nach beschränkt sich das Lernen eher auf die Wissensentstehung beim Individuum, wohingegen das Wissensmanagement alle Prozesse fokussiert, welche das Entstehen, Verändern und Bewahren des Wissens in einer Organisation beeinflussen und somit als Fortführung des 'organizational Learning'-Ansatzes angesehen werden kann.
Die Wissensgenerierung setzt Lernen voraus und umgekehrt zielt Lernen ausdrücklich auf die Aufnahme neues Wissens. Für Wissensmanagement ist jener Teil der Lernprozesse von Interesse, die als gestaltbar angesehen werden. Dabei steht die wertvolle Ressource Wissen und der effiziente, nutzbringende Umgang mit Wissen im Zentrum aller Bestrebungen.
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