Online-Datenbanken
Für den großen Erfolg des WWW können im Wesentlichen folgende fünf Faktoren als ausschlaggebend betrachtet werden:
- Das WWW basiert auf Hypertextdokumenten, d.h. Texte (sog. Knoten), die über Schlüsselwörter, sog. Links, miteinander verbunden sind.
- Im WWW kann auf Multimediadokumente zugegriffen werden, d.h. verfügbar sind nicht nur Texte, sondern z.B. auch Bilder, Sprache, Musik und Videos.
- Das Client-Server-Prinzip ermöglicht einen Zusammenschluss von isolierten PCs mit Servern, unabhängig von der Benutzerplattform.
- Die systemunabhängige Dokumentenbeschreibung mittels HTML garantiert den Zugriff mit beliebiger Hard- und Software.
- Auf andere Internet-Dienste wie z.B. E-Mail oder Newsgroups kann durch multifunktionale Browser zugegriffen werden.
Die Distribution von Lerninhalten sowie ständig aktualisierten Informationen kann daher sehr vereinfacht organisiert werden. Ist die Web-Applikation verknüpft mit Datenbank-Strukturen wie beispielsweise SQL oder Lotus Notes Datenbanken, wird es für den Kursentwickler stark vereinfacht, neue Inhalte flexibel zu halten und kontinuierlich upzudaten, z.B. in Form von News Services.
Mit der Einrichtung von Interessen- bzw. User-Profilen kann sich der Anwender eine Themenliste – ähnlich wie bei der Maillist – zusammenstellen, über die er ständig auf dem Laufenden und per Push-Prinzip, d.h. via E-Mail, informiert werden möchte, wenn News zu den angegebenen Themen erscheinen.
Ausgefeilte Systeme wie z.B. Grapevine, erlauben es den Anwendern darüber hinaus, derartige Interessen-Profile unternehmensweit zu organisieren. Auf diese Weise kann ein einheitlicher Thesaurus verwendet werden. Benutzer können darüber hinaus auch die Interessen-Profile anderer einsehen, um 'Gleichgesinnte' zu erkennen oder Fach-Interessierte zu finden.
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