Bildungsbroker
Hierzu zählt auch der Bildungsbroker, der bei der Auswahl des geeigneten Angebotes berät sowie auch ein Kurscurriculum aus mehreren Modulen individuell zusammenstellen kann, um persönlichen Bedürfnissen Rechnung tragen zu können.
Mittlerweile liegen mehrere Ansätze vor, um die Kernprozesse des Bildungsbrokerage bzw. Education Brokerage zu umreißen. Dabei gehen die meisten Ansätze auf Matti Hämäläinen zurück, der folgende Definition prägt:
'Education brokers will operate on the electronic markets for learning to provide value-adding services both for the customers and the suppliers of education.'
Auch Kraemer sieht in e-Learning einen Zukunftsmarkt und hat in Anlehnung an das Modell von Hämäläinen ein eigenes Modell des Education Brokerage entwickelt. Dabei sind drei Akteure auf dem Bildungsmarkt relevant (vgl. Abbildung):
- Nachfrager nach Bildung,
- Wissenslieferanten, die die Anbieter am Bildungsmarkt verkörpern,
- Bildungsbroker, die als Makler zwischen den Anbietern und den Nachfragern fungieren sowie Beratungs- und Betreuungsleistungen übernehmen.
Im Bildungsbrokerage Modell von Twardy und Wilbers werden zwei unterschiedliche Typen von Bildungsbrokern unterschieden, deren Ausprägungen integral gesehen werden sollten:
- Bildungsbroker I: der Netzwerker, dessen Hauptaufgabe es ist, Allianzen und Kooperationen zwischen den Beteiligten (z.B. Wissenschaftlern, Universitäten, sog. Content Providern) zu arrangieren.
- Bildungsbroker II: der Supporter, der vor allem auf die Verbesserung des Supporting mit Hilfe von Informations- und Kommunikationstechnologien unter besonderer Berücksichtigung einer erneuten Nutzung von Materialien abzielt.
Bildungsbrokerage-Modell:
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