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Wie gestresst sind Sie? - Testen Sie Ihre Erholungs-Beanspruchungsbilanz

Wie gestresst sind Sie? - Testen Sie Ihre Erholungs-Beanspruchungsbilanz

'Ich bin ja so gestresst!' Diesen Satz hört man ständig und überall. Was viele nicht wissen, aber ahnen: Wenn jemand wirklich Stress hat, ist Gefahr im Verzug. Das Risiko für eine stressbedingte Erkrankung wie Magengeschwüre oder Herzinfarkt steigt überproportional. Doch wie kann man krankmachenden Stress erkennen? - Zum Beispiel mit dem 'recoveryCheck'. managerSeminare online stellt Ihnen das Stresskonzept und -instrument vor, das Sie kostenlos online durchführen können.

Neue Perspektiven zum Verständnis von Stress

Erholung ist nicht einfach als Wiederherstellung von Ressourcen zu verstehen, die unter Stress verbraucht wurden. Ebenso ist Stress nicht einfach als Verbrauch oder Einsatz von Ressourcen zu definieren.

Phasen der Ruhe, Pausen und Erholungsprozesse wie der Schlaf sind selbstverständliche und unverzichtbare Bestandteile des Lebens höherer Organismen. Auch Faktoren wie die zeitliche Verteilung des Stresses oder die Stressbewältigung sowie die wichtige Rolle von Entspannungstechniken im Stressmanagement sind eng mit Erholungsprozessen verbunden.

Wesentliche Kennzeichen von Stress

  • Stress fasst den situations- und handlungsunspezifischen Reaktionsanteil zusammen, der sich unter subjektiven und/oder objektiven Überforderungsbedingungen manifestiert.

  • Stress ist die Folge einer intensiven, länger andauernden objektiv vorliegenden Auslenkung aus dem psychophysischen Gleichgewicht.

  • Stress kann durch Zustandsmerkmale (z.B. negative Stimmung) und Prozess-Charakteristika (z.B. Bewältigungsprozesse) beschrieben werden.

  • Stressprozess und -zustand sind i.d.R. an antizipierte, aktuelle oder vergangene Bedingungen (Stressoren) gebunden.

  • Stress kann vor, während und nach einer Stresssituation messbar sein.

Wesentliche Kennzeichen von Erholung
  • Erholung ist ein Prozess in der Zeit.

  • Erholung ist abhängig von der Art und Dauer der Beanspruchung.

  • Erholung ist an eine Verringerung von Belastung, einen Belastungswechsel oder eine Pause gebunden.

  • Erholung wird von Randbedingungen (Ruhe, Freizeit, Partnerkontakte etc.) stark beeinflusst.

  • Erholung umfasst sowohl zielgerichtete Aktivitäten, als auch automatisierte psychische und biologische Rückstellprozesse.

  • Erholung kann sowohl passiv wie auch aktiv (z.B. Sport) erfolgen.

  • Erholung ist personenspezifisch und von individueller Bewertung abhängig.

  • Erholung endet mit dem Erreichen eines psychophysischen Zustands wiederhergestellter Leistungsfähigkeit (Erholtheit).


Modell der Erholungs-Beanspruchungsbilanz




Das Modell der Erholungs-Beanspruchungsbilanz baut auf klassische homöostatische (= inneres Gleichgewicht) Stressmodelle auf und integriert handlungsorientierte Ansätze der Arbeitspsychologie mit denen der modernen Stresspsychologie. Es zeigt das Wechselspiel von Stress und Erholung.

Verfolgt man den Zustand des Organismus für die Fälle mit und ohne Regeneration, wird deutlich, dass ein Ungleichgewicht vor allen dann entsteht, wenn Stressreaktionen nicht durch angemessene Erholung kompensiert werden. Die psychische Fitness ist somit durch ein ausgewogenes Verhältnis von Beanspruchung und Erholung gekennzeichnet.

Kommt es zu einer dauernden oder wiederholten Überbeanspruchung ohne hinreichende Erholung, werden komsumptive (regenerative) Ressourcen nicht aufgefüllt und permanente Ressourcen leiden, womit das Risiko für Erkrankungen steigt. Es treten negative emotionale und motivationale Veränderungen auf, die im Extremfall in ein Übertrainings-, Burnout- oder Chronic-Fatigue-Syndrom münden können.

Folgt man einem solchen Arbeitsmodell, sollte neben dem Stress immer auch die Erholung erfasst werden, um den Zustand einer Person angemessen zu analysieren.

  • Es gibt Menschen, die häufig beansprucht und wenig erholt sind
  • ebenso wie Menschen, die häufig erholt und selten beansprucht sind.
  • Ein erheblicher Teil der Bevölkerung beschreibt sich als weder beansprucht noch erholt oder als häufig beansprucht und erholt.

Diese Tatsache gibt Anlass ein eindimensionales Stresskonzept aufzugeben und auch die Frage nach 'guten' und 'bösen' Stressoren neu zu überdenken.


recoveryCheck - ein Screeningverfahren für die Stressanalyse

Prof. Dr. K. Wolfgang Kallus (Universität Graz, Institut für Begleitforschung Würzburg/Graz) hat auf Grundlage des oben dargestellten Stressmodells den Erholungs-Belastungsfragebogen (EBF; Kallus, 1995) für die differenzierte Stressdiagnose entwickelt. Der recoveryCheck ist ein darauf basierendes Screening-Verfahren für die Stressanalyse.



Der recoveryCheck

  • analysiert den aktuellen Erholungs-Beanspruchungszustand sowie den generellen Umgang mit Stress.

  • liefert Anhaltspunkte dafür, wie gut Sie mit Ihren aktuell vorhandenen Ressourcen umgehen und ob Ihre Leistungsfähigkeit aufgrund einer unausgeglichenen Erholungs-Beanspruchungsbilanz gefährdet ist.

  • wird im Rahmen von Programmen zur Persönlichkeitsentwicklung, in der betrieblichen Gesundheitsförderung, im Gesundheitswesen und im Leistungssport eingesetzt.

  • ist ein Screening-Verfahren. Als Ergebnis erhalten Sie per 'Ampelschaltung' angezeigt, ob Ihre aktuelle Beanspruchung, Ihre aktuelle Erholung und Ihr genereller Umgang mit Stress im grünen, gelben oder roten Bereich liegen.

Der recoveryCheck ist ein konservatives Verfahren. Entsprechend wird nur dann ein kritischer Zustand (mindestens eine rote Ampel) identifiziert, wenn Sie tatsächlich an der Grenze Ihrer Leistungsfähigkeit sind. Hier ist dann auch unbedingter Handlungsbedarf gegeben. Der Normalzustand der meisten Menschen ergibt ein Analyse-Ergebnis von grünen und gelben Ampeln.

Langjährige Forschungsergebnisse zeigen, dass weit weniger Menschen unter Stress leiden, als allgemein angenommen. Wenn jemand sagt 'viel Stress zu haben', bedeutet dies normalerweise: er/sie hat viel zu tun, allerdings ist er/sie davon nicht überfordert. Und somit besteht genau genommen auch kein Stress.


Testen Sie Ihren Stress - kostenlose Onlineanalyse

Der recoveryCheck wird vom Institut für Begleitforschung (IfB) in Kooperation mit der HR CheckSystems GmbH online angeboten.

Sie können den recoveryCheck (Bearbeitungszeit ca. neun Minuten) kostenlos mit folgenden Zugangsdaten durchführen:

Benutzer: msonline
Passwort: recovery

Der recoveryCheck wird - außer zu Demonstrationszwecken (wie hier) - nicht für sich alleine durchgeführt. Normalerweise wird dieses Instrument im Rahmen von Programmen zur Personalentwicklung, in der betrieblichen Gesundheitsförderung, bei Einzelcoaching, im Leistungssport etc. eingesetzt. In allen diesen Fällen sollte immer ein Trainer/Coach zur Verfügung stehen, um die Ergebnisse individuell zu interpretieren und daraus Maßnahmen abzuleiten.


Quelle und Linktipp

Dieser Beitrag wurde managerSeminare online mit freundlicher Genehmigung von Jens Brandt, in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. K. Wolfgang Kallus (Direktor des Instituts für Begleitforschung und Professor für Arbeits-, Organisations- und Umweltpsychologie an der Universität Graz) zur Verfügung gestellt. Jens Brandt ist Geschäftsführer der HR CheckSystems GmbH mit den Schwerpunkten Evaluation von Qualifizierungsmaßnahmen, Team- und Organisationsanalysen sowie Stressanalyse.


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