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Marktübersicht: 44 Coaching-Ausbildungen

Marktübersicht: 44 Coaching-Ausbildungen

Coaching hat sich längst flächendeckend etabliert: Nicht mehr nur das Topmanagement, auch mittlere und untere Manager kommen in den Genuss professioneller Einzelberatung. So verwundert es nicht, dass auch das Angebot an Coaching-Ausbildungen in den vergangenen Jahren geradezu explodiert ist, inzwischen sind es weit über 300. Wer auf der Suche nach der passenden Coaching-Ausbildung ist: In unserer Marktübersicht stellen wir Ihnen 44 Angebote vor.

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Wie stellt sich der Markt dar?

Auch wenn inzwischen deutliche Anzeichen für eine Marktsättigung zu beobachten sind, so erweist sich die Suche nach der individuell passenden Ausbildungsmöglichkeit als zeitaufwendiges und schwieriges Unterfangen. Schon die Frage: 'Brauche ich überhaupt eine Coaching-Ausbildung, um erfolgreich als Coach zu arbeiten?', lässt sich kaum pauschal beantworten. Etwas ketzerisch kann man feststellen: Nein, zwingend erforderlich ist sie nicht. Wenn sie gut ist, kann eine Coaching-Ausbildung aber sehr hilfreich sein, um sich als Coach zu etablieren und richtig zu positionieren.

Das Gros der Absolventen versteht die Coaching-Ausbildung als Weiterbildung, um die bereits bestehenden Coaching-Aktivitäten weiter auszubauen und zu professionalisieren. Viele Teilnehmer von Coaching-Ausbildungen sind fest in Unternehmen angestellt und verfolgen als Führungskraft oder Personalentwickler die Absicht, Coaching-Know-how für die interne Mitarbeiterentwicklung zu erwerben.

Die Inhalte und Methoden, die die Ausbildungen dabei vermitteln, sind mindestens ebenso vielschichtig wie die Motive und der Erfahrungshintergrund der Teilnehmer. Mit der hohen Zahl an Coaching-Ausbildungen, die gegenwärtig um Teilnehmer buhlen, stellt sich auch eine zunehmende Spezialisierung und Differenzierung ein. Manche Programme fokussieren den systemischen Ansatz oder arbeiten auf den theoretischen Grundlagen der Ermöglichungsdidaktik oder der Organisationspsychologie. Viele setzen ihren Schwerpunkt auf populäre psychotherapeutische Modelle und Verfahren wie Neurolinguistisches Programmieren (NLP), Transaktionsanalyse (TA) oder Themenzentrierte Interaktion (TZI).

Die Konzentration auf einen methodischen Schwerpunkt ist dabei durchaus positiv zu bewerten. Sie schützt vor einem undifferenzierten Methoden- und Interventions-Allerlei, das dem Teilnehmer allenfalls viel (Halb-)Wissen vermittelt, aber keine sichere Anwendung in der späteren Arbeit als Coach. Und sie liefert zumindest einen Hinweis darauf, dass der Anbieter einer Coaching-Ausbildung sein präferiertes Modell auch theoretisch durchdrungen und verinnerlicht hat.

Was lernt ein Teilnehmer in einer Coaching-Ausbildung, wenn er bereits so viel Vorerfahrung und Kenntnisse mitbringen muss? Die Antwort lautet kurz und bündig: Er lernt sein Handwerk. Dementsprechend stehen Methoden und Interventionstechniken im Zentrum einer Coaching-Ausbildung mit dem Ziel, das eigene Handlungsrepertoire als Coach aktiv zu erweitern.

In jedem Fall sollte die Möglichkeit gegeben sein, dass die Teilnehmer Fälle aus der eigenen Praxis ins Seminar einbringen können und zwischen den Ausbildungseinheiten Zeit zum Transfer sowie zur Supervision bleibt.

Des Weiteren geben professionelle Ausbilder ihren Teilnehmern Analysetools an die Hand, mit deren Hilfe sie das Problem ihres Klienten entschlüsseln können. Grundsätzlich gilt dabei: Die zum jeweiligen Anlass passende Interventionsmethode gibt es nicht, in der Regel führen immer mehrere Wege zum Ziel. Beispielsweise stehen dem Coach zur Analyse der Ausgangssituation mehrere Möglichkeiten zur Verfügung: die Befragung des Klienten, Rollenspiele oder auch das Beobachten des Klienten in seinem Umfeld.

Die Interventionen eines Coaches beschränken sich also keineswegs auf möglichst geschmeidige Motivationsaufbauhilfen, sie zielen ebenso darauf ab, den Klienten mit unangenehmen Dingen zu konfrontieren. Was dem Coachee hilft, gilt folgerichtig ebenso für den Coach. Lernen sollte ein Coach im Rahmen seiner Aus- und Weiterbildung dann auch, sein eigenes Tun immer wieder in Frage zu stellen. Selbstreflexion und Selbstkritik als Facette der sozialen Kompetenz sind hervorstechende Merkmale eines guten Coaches.


Wie wählt man die richtige Ausbildung aus?

  • Voraussetzungen für die Teilnahme
  • Zielgruppe (externe Berater, interne Berater, die Führungskraft als Coach)
  • Größe der Ausbildungsgruppe (absolutes Maximum sind 20 Personen)
  • Kompetenz des Kursleiters (Wie ist diese Person qualifiziert? Wie lange ist sie schon im Geschäft? Gibt es Referenzen? Auch in Form von Vorträgen, Büchern, Fachartikeln?)
  • Umfang der Ausbildung (von mind. 100 Präsenzstunden sollte ausgegangen werden)
  • Zeitrahmen (ein Jahr Laufzeit mit mehreren Modulen)
  • Flexibilität bei der Gestaltung der Ausbildung
  • Praxisorientierung/Bezug zum beruflichen Kontext (z.B. durch Einbringen eigener Praxisfälle)
  • Wird die Ausbildung durch Supervision begleitet?
  • Ausrichtung/Schwerpunkte (Ist die Ausbildung breit angelegt oder ideologisch ausgerichtet? Welche Methoden werden in der Ausbildung vermittelt?)
  • Mund-zu-Mund-Propaganda (Liegen Empfehlungen und Erfahrungen von Kollegen, Freunden und Bekannten vor?)
  • Werden Schnupperkurse bzw. Probeseminare angeboten? Werden Probeseminare bzw. Gespräche/Assessments im Vorfeld der eigentlichen Schulung angeboten? (Diese sollten auf jeden Fall wahrgenommen werden, um zu überprüfen, ob Chemie und gegenseitige Erwartungen stimmen.)
  • Kosten und Nebenkosten (neben Reise- und Verpflegungskosten, Kosten für Supervision, Hospitanz, Lehrmaterial etc.)


Was bietet die Marktübersicht?

Für unsere Marktübersicht wurden 44 Ausbildungen im deutschsprachigen Raum untersucht. Die Marktübersicht nennt Name, Kontaktdaten und die Internetseite der Anbieter sowie den Titel der jeweiligen Coaching-Ausbildung. Zu jeder Ausbildung finden sich zudem folgende Informationen:

  • Teilnehmer
  • Inhaltliche Schwerpunkte
  • Lehrmethoden
  • Trainer/Referent
  • Dauer
  • Kosten
  • Termine/Ort

Zeitpunkt der Erhebung: Juli 2007

Zusätzlich zur Marktübersicht erhalten Sie einen Fachbeitrag zum Thema 'Auch Coaching will gelernt sein - aber wie?' mit Informationen...
  • zu den Zielen der Teilnehmer von Coach-Ausbildungen,
  • zur Theorienvielfalt: von der Ermöglichungsdidaktik bis zum NLP,
  • zu den Inhalten von Coaching-Ausbildungen,
  • zu den Coaching-Kompetenzen (fachliche, methodische, persönliche Qualifikationen),
  • zur Problematik der oft fehlenden Selbstreflexion und Selbsterfahrung von Coaches,
  • zur Qualität von Coaching-Ausbildungen,
  • zur Gretchenfrage: Wann ist der Coach nur Coach, wann Therapeut?
  • und zum Schritt vom Trainer zum Coach.


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