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Marktübersicht: 43 Supervisions-Ausbildungen

Marktübersicht: 43 Supervisions-Ausbildungen

Supervision ist eine aus der Sozialarbeit stammende Methode, die immer häufiger in Wirtschaftsunternehmen zum Einsatz kommt. Denn Supervisoren helfen mit ihrem umfangreichen Methoden- und Beratungsset bei der Führungskräfteentwicklung, unterstützen die Teambildung und verbessern die Kommunikation. Wer eine Tätigkeit als Wirtschaftssupervisor anstrebt, muss eine lange und anspruchsvolle Ausbildung absolvieren. managerSeminare hat für Sie den Markt der Supervisions-Ausbildungen genauer betrachtet.

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Wie stellt sich der Markt dar?

Supervisions-Ausbildungen gibt es wie Sand am Meer: Rund 70 zertifizierte Ausbildungen verzeichnen schon die jeweils führenden nationalen Supervisionsverbände (DGSv, BSO und ÖVS) in den deutschsprachigen Ländern. Daneben gibt es etliche Ausbildungen, die von anderen Vereinigungen akkreditiert sind, sowie Fortbildungen, die auf die Anerkennung durch einen Verband verzichten.

Das Besondere an allen zertifizierten Supervisions-Ausbildungen ist, dass diese hohen Qualitätsstandards unterliegen. Wer eine von einem Verband anerkannte Supervisions-Ausbildung beginnt, erwirbt während der Ausbildung eine hohe Methodenkompetenz und viel praktische Erfahrung. Die Ausbildungen erstrecken sich über mehrere Jahre und beinhalten zahlreiche Lernsupervisionen: Die Teilnehmer führen während der Ausbildung eigene Supervisionen durch.


Wie kommt man zum richtigen Kurs?

Ob eine Ausbildung ausreichend auf den Markt vorbereitet, müssen Ausbildungsinteressierte anhand der Ausbildungsbroschüren und in Gesprächen mit dem Anbieter eingehend prüfen. Wer später als Wirtschaftssupervisor für Unternehmen tätig sein will, sollte prüfen, inwieweit der anvisierte Anbieter Themen der Organisationsentwicklung in der Ausbildung behandelt und Unternehmensaspekte abdeckt, z.B. Grundlagen des Managements, Methoden zur Analyse der Organisationsstruktur oder Phasen des Projektmanagements.

Wichtig ist es auch, vorab abzuklären, ob man überhaupt für bestimmte Ausbildungen geeignet ist. Denn die Teilnehmervoraussetzungen der Anbieter sind hoch und richten sich i.d.R. nach den Bestimmungen der Verbände:

  • ÖVS:
    • mind. 27 Jahre alt
    • fünf Jahre Berufspraxis
    • abgeschlossene human- oder sozialwissenschaftliche Ausbildung an einer Uni, FH oder Akademie oder ein dokumentiertes Äquivalent
    • Vorbildung in Selbsterfahrung
    • eine für die Supervision relevante Weiterbildung (mind. 60 Std.)
    • Supervisionserfahrung in den letzten fünf Jahren vor Ausbildungsbeginn (ebenfalls mind. 60 Std.).


  • BSO:
    • Ausbildung mit (Fach-)Hochschulabschluss
    • mind. fünf Jahre Berufserfahrung
    • Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Erwachsenen
    • 30 Std. Supervision in der Rolle des Supervisanden
    • Coaching in der Rolle des Coachee oder Organisationsberatung in der Rolle des Beratenen in den letzten drei Jahren vor Ausbildungsbeginn
    • oder vergleichbare Abschlüsse/vergleichbare Berufserfahrung


  • DGSv:
    • sozial- oder humanwissenschaftlicher (Fach-) Hochschulabschluss
    • mind. fünf Jahre Berufstätigkeit
    • mind. 30 Sitzungen Supervision als Supervisand
    • 400 Ustd. Fortbildung in einem methodischen Ansatz sowie im Themenfeld 'Person/Rolle/Institution'
    • mit Wirkung zum 1. April 2003 ist die Zulassung zur Ausbildung im Einzelnen Sache der Ausbildungsstätten


  • EAS:
    • abgeschlossene Berufsausbildung
    • mehrjährige Berufserfahrung
    • eine Fortbildung im psychosozialen Bereich (mind. 400 Std.)
    • eigene Supervisionserfahrung (mind. 30 Std.).


Was wurde untersucht?

Der Markt der Supervisions-Ausbildungen ist sehr groß. In der Marktübersicht wird daher nur ein Ausschnitt der Angebote abgebildet. Es wurden nur Programme aufgenommen, die von

  • der DGSv (gelistete deutsche Kurse),
  • der ÖVS (gelistete österreichische Kurse),
  • dem BSO (gelistete schweizerische Kurse) oder
  • der internationalen EAS (extra gekennzeichnet)

akkreditiert sind und die einen Bezug zum Feld der (Wirtschafts-) Organisationen erkennen lassen. Weiterhin wurden nur solche Programme berücksichtigt, die 'Supervision' bzw. 'Supervisor' im Titel führen.

Die Ausbildungen wurden anhand folgender Punkte untersucht:
  • konzeptionelle Grundlage
  • inhaltliche Schwerpunkte
  • Lern-/Lehr-Supervision
  • besondere Transferhilfen
  • Aufnahmeverfahren
  • Abschlussprüfungen
  • Dauer
  • Kosten
  • Termin

Erhebungszeitraum: Februar 2003


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