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Best Practice in Training und PE 2003

Best Practice in Training und PE 2003

Wie funktioniert Weiterbildung vor Ort? Woran lassen sich Erfolge festmachen? Mit welchen Maßnahmen wird der Lerntransfer wirksam unterstützt? Fragen, mit denen sich Trainer und Personalentwickler täglich auseinander setzen müssen, für die es aber keine allgemein gültigen Antworten gibt. Es heißt, Benchmarking zu betreiben, erfolgreiche Programme unter die Lupe zu nehmen und zu analysieren, was andere gut gelöst haben und was sich auf die eigene Arbeit übertragen lässt. managerSeminare online stellt Trainings- und PE-Konzepte vor, die nicht nur ihre Praxistauglichkeit unter Beweis gestellt haben, sondern zudem mit renommierten Preisen ausgezeichnet wurden.

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Prämiert und praxistauglich

'Grau ist alle Theorie' - ein Satz, der für Personalentwicklung und Weiterbildung sicherlich nicht zutrifft. Dort sieht man sich häufig mit einem kunterbunten Mix an Theorien konfrontiert. Gelegentlich werden sie mit trend-konformen Schlagworten ein wenig aufgepeppt, bisweilen erscheinen sie fragwürdig, hin und wieder überzeugen sie auf den ersten Blick durch ihre bestechende Plausibilität. Warum nur, so ertappt sich dann der gestandene PE-Profi, arbeite ich nicht schon seit Jahren so?

Doch in der Regel wissen Weiterbildner und Personalentwickler ab einem gewissen Maß an Berufserfahrung nur zu gut, dass die Umsetzung die eigentliche Herausforderung in jedem Weiterbildungskonzept darstellt. Und die Theorien kommen häufig nur so überzeugend daher, weil sie den Beweis ihrer Praxisrelevanz und -tauglichkeit nie angetreten haben.

Der Graben zwischen Theorie und Praxis, zwischen Anspruch und Wirklichkeit scheint in der Weiterbildung besonders groß zu sein. Dieses Manko wird offensichtlich auch den Bildungspolitikern, einschlägigen Verbänden und öffentlichen Institutionen zunehmend bewusst. Seinen sichtbaren Ausdruck findet es in den inzwischen reichlich verliehenen Preisen und Awards, denen eines gemeinsam ist: Sie prämieren beinahe durchweg die erfolgreich gestaltete Weiterbildungspraxis jenseits fundierter Theorie und Feldforschung.

So verwundert es nicht, dass gelungen umgesetzte Weiterbildungsmaßnahmen gerade bei den Praktikern auf reges Interesse stoßen. Dies gilt erst recht in Krisenzeiten, in denen sich Trainer und Personalentwickler verstärkt mit der Forderung ihrer Auftraggeber und Vorgesetzten konfrontiert sehen, schnell mess- und vorzeigbare Ergebnisse ihrer Arbeit nachzuweisen.

In dem eDoc 'Best Pracitce in Training und PE' (aus: Seminare 2004) stellen wir ihnen daher einige der in 2002 und 2003 prämierten Maßnahmen vor. Der besseren Vergleichbarkeit wegen geschieht dies nach einem einheitlichen Raster, aus dem sich das jeweilige Vorgehen in Konzeptions-, Umsetzungs- und Transferphase erschließt:

  • Teilnehmer/Zielgruppen
  • Anlass und Ziele der Maßnahme
  • Ablauf der Maßnahme
  • Förderung des Know-how-Transfers
  • Evaluation der Maßnahmen und Ergebnisse

Natürlich lässt sich kein Konzept 1:1 übertragen. Auch kann jedes Konzept, das einmal in der Praxis erfolgreich funktioniert hat, beim nächsten Mal scheitern. Es bedarf immer der spezifischen Anpassung an Teilnehmervoraussetzungen, Lernumfeld, Unternehmenskultur und -ziele. Nichts spricht aber dagegen, einzelne Elemente zu adaptieren und weiterzuentwickeln. Gute Konzepte liefern zudem Ideen, die auch in einem anderen Kontext sinnvoll genutzt werden können. In der Mehrzahl sind es nämlich die kleinen Kniffe, Anregungen und persönlichen Erfahrungen von Berufskollegen, die Personalentwicklern und Trainern helfen, die Hürden im eigenen Arbeitsalltag leichter zu nehmen.


Ausgezeichnete Trainings- und PE-Konzepte

Folgende Konzepte werden vorgestellt:

  1. Das 'C-Master-Programm' der Festo AG, Esslingen, zur Führungskräfteentwicklung,

  2. eine OE-Maßnahme zum Culture-Change beim Sonnenstudio-Betreiber Sunpoint durch flextrain, Köln/Wachenheim,

  3. das Programm 'proFILE' der ZF Sachs Gruppe, Friedrichshafen, zur internen Suche und Rekrutierung von Potenzialkandidaten für Führungsaufgaben,

  4. die Implementierung von Leitlinien zur Service-Excellence in den Ibis-Hotels durch vitaminT, München.

Bei aller Unterschiedlichkeit an Inhalten, Methodik und Zielsetzungen haben die vorgestellten Programme folgende Punkte gemeinsam:
  • Sie sind langfristig angelegt,
  • sie sind systematisch aufgebaut,
  • sie wurden unternehmensweit umgesetzt und
  • sie hatten die entsprechende Unterstützung der Geschäftsleitung.


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