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Supervisions-Tool: Ferien vom Ich

Supervisions-Tool: Ferien vom Ich

Mit den 'Ferien vom Ich' lässt sich für ein Problem in eigener Sache ein Perspektivwechsel vornehmen und eine Musterunterbrechung erreichen. Dazu wird das gewählte Problemverhalten so detailliert geschildert, dass es von der Gruppe exakt kopiert werden kann. Die Person, die das Problem eingebracht hat, übergibt es dann einer anderen Person aus der Supervisionsgruppe als 'Urlaubsvertretung'...

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Anwendungsbereiche

Geeignet ist die Methode für die Bearbeitung von Supervisionsanfragen im Bereich Selbstmanagement. Dabei kann es sich um kleine, eingefahrene Gewohnheiten handeln, wie z.B. 'Ich weiß nie, wo mein Schlüssel liegt und verbringe Ewigkeiten mit Suchen' oder auch um komplexe Situationen, in die man immer wieder nach demselben Muster hineingerät: 'Ich bin den ganzen Tag in Hetze und komme zu allen Terminen zu spät.'

Auch allgemeinere Themen wie die 'Aufschieberitis' lassen sich mit dem Tool bearbeiten. Sogar für schwierige zwischenmenschliche Problemlagen, die schon in alle Richtungen 'durchanalysiert' wurden und in denen die Supervisanden versuchen möchten, anders als gewohnt zu reagieren ('Kaum bin ich mit meiner Kollegin zusammen, geraten wir in Streit'), hat sich das Tool bewährt.

Hauptanwendungsbereich ist die Gruppensupervision mit vier bis sechs Personen; in Variation ist das Verfahren auch in der Teamsupervision und im Seminarkontext einsetzbar.


Zielsetzung und Effekte

Das Tool ist im Rahmen einer Supervisionstätigkeit mit Berufsgruppen entstanden, die über hohe Kompetenzen im Selbstmanagement verfügen, zugleich aber auch öfter mal ihre Selbstkontrolle, Selbststeuerung und Selbstwirksamkeit verlieren und Blockaden erleben (Künstler, Autoren, Architekten, Designer).

Die Grundidee ist, dass nicht nur das Gelingen einen bestimmten Bauplan hat, sondern es auch eine 'Logik des Misslingens' (Dietrich Dörner) gibt und uns das Misslingen desto weniger gelingt, je mehr wir diese Logik durchdringen und verstehen.

Anstatt, wie in der systemischen Beratung sonst üblich, die Veränderung ressourcenorientiert aus bereits vorhandenen Lösungen ('Ausnahmen') zu generieren, wird hier das Problem demonstrativ in den Mittelpunkt gerückt und fast wie ein erstrebenswerter Zustand behandelt: Der Supervisand wird aufgefordert, die schwierige Situationen in ihrem Ablauf so minutiös, so detailgenau zu beschreiben, dass sie sich oftmals schon allein dadurch ad absurdum führt und außer Kraft setzt.

Fast immer bringt die Übung einen Überraschungseffekt hervor: In einem vermeintlich unkontrollierbaren Geschehen scheinen plötzlich aktive Anteile auf! Danach fällt es schwer, zum Problemverhalten zurückzukehren, und es geschieht etwas anderes.


Anleitung für die 'Ferien vom Ich'

Wie Sie das Supervisions-Tool 'Ferien vom Ich' richtig anwenden und einsetzen, zeigt die Anleitung von Jutta Borck, die Sie folgendem Beitrag entnehmen können.


Quelle: Supervisions-Tools
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