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Das Flow-Konzept

Das Flow-Konzept

Das 'Flow-Konzept' bildet einen Zustand ab, den wir während einer intrinsisch motivierten Handlung erleben. Die Teilnehmer können durch die idealtypische Darstellung des Konzepts viele Rückschlüsse auf die Gestaltung ihres eigenen Alltags ziehen. Führungskräfte erhalten Hinweise auf die Optimierung von Arbeitsprozessen und den Einsatz von Mitarbeitern, denn das Konzept stellt einen Zusammenhang zwischen den Fähigkeiten des Mitarbeiters und der Herausforderung durch seine Aufgaben her.

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Kontext

  • Führung
  • Mitarbeitermotivation
  • Zielvereinbarung
  • Team
  • Selbstmotivation


Theorie

Das 'Flow-Konzept' der Motivation basiert auf den Annahmen intrinsischer Motivation. Es geht auf die empirischen Arbeiten des gebürtigen Ungarn, der heute in den USA lebt und forscht, Mihalyi Czikszentmihalyi (ausgesprochen: tschik-sent-mi-ha-ie) zurück. Seit Mitte der 90er Jahre fand er heraus, dass Menschen am glücklichsten bei der Arbeit sind, wenn sie sich in einem so genannten 'Flow-Erleben' befinden.

Die Idee des Flow beinhaltet ein Einssein mit sich, dem Erfüllen der aktuellen Aufgabe. Zeit und Raum als maßgebende Dimensionen verlieren ihre Bedeutung für den Moment. Czikszentmihalyi selbst beschreibt Flow als 'being completely involved in an activity for its own sake. The ego falls away. Time flies. Every action, movement, and thought follows inevitably from the previous one, like playing jazz. Your whole being is involved, and you're using your skills to the utmost.'

Im Flow kommen Aufmerksamkeit, Motivation und die aktuelle Aufgabe so zusammen, dass sie in einen Status produktiver Harmonie münden. Der Mitarbeiter verspürt eine sehr hohe Arbeitszufriedenheit.

Czikszentmihalyi definiert Flow-Situationen folgendermaßen, wobei nicht alle Bestandteile gegeben sein müssen:

  • Man ist der Aktivität gewachsen.
  • Man ist fähig, sich auf sein Tun zu konzentrieren.
  • Die Aktivität hat deutliche Ziele.
  • Die Aktivität hat unmittelbare Rückmeldung.
  • Man hat das Gefühl von Kontrolle über seine Aktivität.
  • Die Sorgen um sich selbst verschwinden.
  • Das Gefühl für Zeitabläufe ist verändert.
  • Die Tätigkeit hat ihre Zielsetzung bei sich selbst, sie ist autotelisch.

Der Begriff autotelisch geht auf Csikszentmihalyi zurück und stellt einen Schlüsselbegriff seiner Theorie dar. Er setzt sich aus den griechischen Wörtern 'auto' ('selbst') und 'telos' ('Ziel') zusammen und bedeutet so viel wie Selbstzweck. Grundsätzlich bedeutet es, dass die Zielsetzung in einer Handlung selbst liegt.


Anleitung für das 'Flow-Konzept'

Wie Sie das 'Flow-Konzept' anwenden und einsetzen können (mit Übungsbeispiel), zeigt unser Beitrag (aus: Trainer-Kit).


Quelle: Trainer-Kit
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