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Application Sharing

Application Sharing

Bei Application Sharing – häufig auch als Multipoint Dataconferencing bezeichnet – wird eine beliebige, für kooperatives Arbeiten nicht vorgesehene Applikation wie z.B. Microsoft Word, bei einem Konferenzteilnehmer gestartet (er fungiert dann als Server) und den anderen Teilnehmern (den Clients) zur Verfügung gestellt.

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Die Applikation läuft dann nur auf dem Servercomputer (das bedeutet, die anderen Teilnehmer müssen nicht zwangsläufig die Applikation auch bei sich lokal besitzen), während die Client-Computer das Display des Servers auf ihren Bildschirm holen und unter Einschränkungen Kontrolle über den Serverrechner erhalten (z.B. Mausbewegung, Menüsteuerung, etc.).
Jeder Teilnehmer kann die Applikation so einsetzen, als ob sie auf seinem Computer installiert wäre, mit dem Unterschied, dass mehrere Benutzer das Dokument gleichzeitig bearbeiten können. Wenn ein Benutzer zum Beispiel in einem Text-Dokument einen Teil markiert, sehen dies folglich auch alle weiteren Teilnehmer.

Für Application Sharing wurde von der International Telecommunication Union (ITU) ein Standardisierungsvorschlag gemacht, so dass verschiedenen Konferenzsystemen auf verschiedenen Betriebssystemen keine technischen Kompatibilitätshindernisse mehr im Wege stehen.
Der T.120 Standard wurde schon von vielen Hauptanbietern (unter anderem von Intel, VCON, PictureTel und Microsoft) anerkannt, was auf eine hohe Akzeptanz bei den weiteren Anbietern und auf eine Durchsetzung des Standards gegenüber eigenen Lösungen schließen lässt.

Meistens sind Whiteboards und Application Sharing in sog. 'Shared Workspaces' integriert. Dabei handelt es sich um Bildschirmfenster, die für alle Konferenzteilnehmer sichtbar sind und in die jeder eingreifen kann.
Shared Workspaces sind typischer Weise Bestandteile von Desktop-Videokonferenzsystemen. Wie man in einer realen Konferenz Papierunterlagen verteilt und ein Whiteboard benutzt, ersetzen die Shared Workspaces diese Instrumente für entfernte Teilnehmer einer Desktop-Videokonferenz.
Als Beispiel für ein derartiges System soll das sehr weit verbreitete Softwareprodukt Netmeeting von Microsoft aufgeführt werden, das folgende Eigenschaften vereinigt:

  • Application sharing bzw. Multipoint Data Conferencing auf der Basis des Standards T.120, die es zwei oder mehreren entfernten Personen erlauben, gemeinsam und gleichzeitig ein Dokument zu bearbeiten oder den anderen Daten zur Verfügung zu stellen,

  • elektronisches Whiteboard,

  • Möglichkeiten für den Datentransfer,

  • textbasierter Chat,

  • Internet Audio/Video Conferencing: Mit einer Soundkarte und Mikrofon können Audiokonferenzen auf der Basis des Standards H.323 stattfinden. Wird eine Videokamera ergänzt, kann auch eine Face-to-Face Kommunikation in Form von Videoconferencing geschaltet werden.


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