Ihr Warenkorb ist leer
Ihr Warenkorb ist leer !
Die Applikation läuft dann nur auf dem Servercomputer (das bedeutet, die anderen Teilnehmer müssen nicht zwangsläufig die Applikation auch bei sich lokal besitzen), während die Client-Computer das Display des Servers auf ihren Bildschirm holen und unter Einschränkungen Kontrolle über den Serverrechner erhalten (z.B. Mausbewegung, Menüsteuerung, etc.).
Jeder Teilnehmer kann die Applikation so einsetzen, als ob sie auf seinem Computer installiert wäre, mit dem Unterschied, dass mehrere Benutzer das Dokument gleichzeitig bearbeiten können. Wenn ein Benutzer zum Beispiel in einem Text-Dokument einen Teil markiert, sehen dies folglich auch alle weiteren Teilnehmer.
Für Application Sharing wurde von der International Telecommunication Union (ITU) ein Standardisierungsvorschlag gemacht, so dass verschiedenen Konferenzsystemen auf verschiedenen Betriebssystemen keine technischen Kompatibilitätshindernisse mehr im Wege stehen.
Der T.120 Standard wurde schon von vielen Hauptanbietern (unter anderem von Intel, VCON, PictureTel und Microsoft) anerkannt, was auf eine hohe Akzeptanz bei den weiteren Anbietern und auf eine Durchsetzung des Standards gegenüber eigenen Lösungen schließen lässt.
Meistens sind Whiteboards und Application Sharing in sog. 'Shared Workspaces' integriert. Dabei handelt es sich um Bildschirmfenster, die für alle Konferenzteilnehmer sichtbar sind und in die jeder eingreifen kann.
Shared Workspaces sind typischer Weise Bestandteile von Desktop-Videokonferenzsystemen. Wie man in einer realen Konferenz Papierunterlagen verteilt und ein Whiteboard benutzt, ersetzen die Shared Workspaces diese Instrumente für entfernte Teilnehmer einer Desktop-Videokonferenz.
Als Beispiel für ein derartiges System soll das sehr weit verbreitete Softwareprodukt Netmeeting von Microsoft aufgeführt werden, das folgende Eigenschaften vereinigt: