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Die Distribution der Software erfolgt meist über Netzwerke, sowohl über Breitbandverbindungen in firmenweiten Netzwerken (Local Area Networks = LAN) als auch über das Internet. In selteneren Fällen wird dem Kunden auch ein Hardware-Software-Komplettpaket in seine Büroräume gestellt.
Application Service Provider bieten neben der Bereitstellung der Software aber auch eine individuelle Kundenberatung und -betreuung an. Der Kunde hat dadurch den Vorteil, dass er sich das nötige Know-how sowie die notwendige Ausstattung nicht selbst aneignen muss, um eine komplizierte Software zu betreiben.
Internetbasierte Application Services haben zusätzlich für den Kunden den Vorteil, dass sie überall dort verfügbar sind, wo ein Internetanschluss besteht – der Kunde bleibt bzw. wird dadurch mobil.
Der ASP hat den Vorteil, dass er sowohl sein Know-how als auch die Software- und Hardware-Ausstattung nicht nur für einen Anwendungsfall erwerben muss, sondern er kann seine Vorleistungen für die Betreuung mehreren Kunden verwenden.
Mit dem Aufkommen des WWW in der Mitte der 90er Jahre wurde das Konzept des ASP bei Internet Providern populär. Die Bereitstellung von Webspace oder Webservern ist ein typisches Beispiel. Im Bereich des e-Learning bieten ASP vor allem Lernplattformen, individuell konfigurierte Lernumgebungen bzw. Lerntools an. Einige e-Learning ASP sind Vcampus oder CELOOK.